Am 29.11.2025 ereignete sich auf der L35 südlich von Greifswald ein Verkehrsunfall mit Personenschaden. Ein 20-jähriger Fahrzeugführer wurde schwer verletzt und ins Klinikum Greifswald gebracht.
Greifswald: Verkehrsunfall mit schwerverletzter Person

Greifswald (ost)
Am 29.11.2025 um etwa 13:55 Uhr ereignete sich südlich von Greifswald auf der L35, nahe Grubenhagen, ein Verkehrsunfall mit Verletzten. Ein unbekannter Fahrer lenkte seinen silbernen PKW auf der L35 von Bandelin kommend in Richtung Greifswald. In Höhe von Grubenhagen (Einfahrt zur K8) bremste er plötzlich ab. Der 67-jährige deutsche Fahrer eines Jeep hinter ihm musste eine Notbremsung machen, um einen Zusammenstoß zu vermeiden. Der 20-jährige deutsche Fahrer eines VW Passat dahinter hatte weniger Glück. Er konnte nicht rechtzeitig auf den Jeep reagieren und fuhr auf. Der 20-Jährige wurde schwer, aber nicht lebensbedrohlich verletzt. Er wurde mit einem Rettungswagen ins Klinikum Greifswald gebracht und dort stationär aufgenommen. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der entstandene Schaden wird auf etwa 10.000,-EUR geschätzt.
Der Fahrer des silbernen PKW verließ die Unfallstelle, nachdem er auf die K8 in Richtung Dersekow abgebogen war. Seine Identität ist derzeit unbekannt. Gegen ihn wird wegen fahrlässiger Körperverletzung im Straßenverkehr und Fahrerflucht ermittelt. Während der Unfallaufnahme wurde die L35 im betroffenen Bereich kurzzeitig halbseitig gesperrt. Zeugen, die etwas beobachtet haben, werden gebeten, sich telefonisch beim Polizeihauptrevier Greifswald unter der Nummer 03834540224, in einer anderen Polizeidienststelle oder über die Internetwache der Polizei unter www.polizei.mvnet.de zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,21% der Gesamtunfälle aus, was 1.228 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 0,6% der Unfälle, also 334 Unfällen, vergleichsweise selten. Die meisten Unfälle waren übrige Sachschadensunfälle mit 88,42% bzw. 49.199 Unfällen. Innerorts ereigneten sich 6,29% der Unfälle (3.500), außerorts (ohne Autobahnen) 4,17% (2.320) und auf Autobahnen 0,79% (437). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 55.641 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.880 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.228 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 334 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 49.199 |
| Ortslage – innerorts | 3.500 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.320 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 437 |
| Getötete | 57 |
| Schwerverletzte | 1.105 |
| Leichtverletzte | 5.095 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








