In den frühen Morgenstunden des vergangenen Samstags erhielt die Greifswalder Polizei die Mitteilung über eine körperliche Auseinandersetzung. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachtes der gefährlichen Körperverletzung und sucht nach Zeugen.
Greifswald: Zeugen gesucht, Unbekannte schlagen Mann

Greifswald (ost)
Früh am vergangenen Samstag, dem 21. März 2026, erhielt die Polizei in Greifswald gegen 04:40 Uhr einen Anruf über eine körperliche Auseinandersetzung in der Schützenstraße / Schuhhagen.
Bisherigen Informationen zufolge warf zunächst jemand aus einer Gruppe von fünf Personen ein Glasgefäß auf den Boden, das dann zerbrach. Ein 29-jähriger Passant sprach die Gruppe an und forderte sie auf, ihr Verhalten zu ändern. Daraufhin näherte sich ein Mann aus der Gruppe dem 29-Jährigen und schlug ihm unerwartet ins Gesicht. Kurz darauf kam ein zweiter Mann hinzu und schlug ebenfalls auf das Opfer ein, das daraufhin zu Boden ging. Danach flüchtete die Gruppe zusammen mit den Verdächtigen in Richtung Europakreuzung. Der 29-Jährige blieb leicht verletzt zurück. Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung und sucht nach Zeugen, die Informationen zum Vorfall oder den Tätern geben können.
Die Gruppe bestand nach bisherigen Informationen aus vier Männern und einer Frau im Alter von etwa 19 bis 25 Jahren.
Die beiden Verdächtigen können wie folgt beschrieben werden:
* männlich * ungefähr 30 Jahre alt * dunkle Haare * dunkel gekleidet
* männlich * ungefähr 1,85 m groß * etwa 16 – 18 Jahre alt * schwarze, leicht gelockte Haare * trug eine dunkle Jacke und dunkle Hose
Wenn Sie Informationen haben, wenden Sie sich bitte an das Polizeihauptrevier Greifswald unter 03834 540-0, an die Onlinewache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de oder an jede andere Polizeidienststelle.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, wovon 36 gelöst wurden. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, darunter 30 männliche und 4 weibliche Verdächtige. 6 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Zahl der registrierten Fälle auf 23, wovon alle gelöst wurden. Es gab insgesamt 26 Verdächtige, darunter 23 männliche und 3 weibliche Verdächtige. 5 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 39 | 23 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36 | 23 |
| Anzahl der Verdächtigen | 34 | 26 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 30 | 23 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4 | 3 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6 | 5 |
Quelle: Bundeskriminalamt








