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Greifswalder Polizei, Einbrecher gestellt

In Greifswald kam es zu mehreren Einbrüchen. Zwei Jugendliche wurden festgenommen, es entstand ein Sachschaden von insgesamt 1200 Euro.

Foto: Depositphotos

Greifswald (ost)

In der Nacht vom 31.07.2026 gab es in kurzer Zeit mehrere Fälle von Einbrüchen in Greifswald. Zwei Verdächtige wurden von der Polizei festgenommen. Um etwa 01:00 Uhr meldeten Zeugen einen Einbruch in den Kiosk am Strandbad Eldena. Sofort eilten mehrere Polizeiwagen des Polizeihauptreviers Greifswald zum Tatort. In der Nähe nahmen die Beamten zwei verdächtige deutsche Jugendliche im Alter von 16 und 17 Jahren fest. Nach den aktuellen Ermittlungen blieb es beim Versuch eines Einbruchs. Es entstand ein Sachschaden von ungefähr 200 Euro. Die Spurensicherung wurde vom Kriminaldauerdienst übernommen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die Jugendlichen ihren Erziehungsberechtigten übergeben. Ein Ermittlungsverfahren wegen versuchten Diebstahls im besonders schweren Fall wurde eingeleitet. Ebenfalls um 01:00 Uhr ging ein Notruf über mehrere unberechtigte Personen auf einer Baustelle im Ernst-Thälmann-Ring ein. Auch hier bestand der Verdacht eines Einbruchs. Als die sofortigen Einsatzkräfte eintrafen, waren keine Personen mehr vor Ort. Da es bisher keine Hinweise auf einen Einbruch oder Sachschaden gibt, wurde ein Verfahren wegen Hausfriedensbruchs eingeleitet. Nur kurze Zeit später, gegen 01:45 Uhr, gab es in der Anklamer Straße einen weiteren Einbruchversuch. Zwei noch unbekannte Täter versuchten gewaltsam, die Eingangstür eines Supermarktes zu öffnen. Der Versuch scheiterte, verursachte jedoch einen Sachschaden von ca. 1.000 Euro. Trotz einer umgehend eingeleiteten umfangreichen Fahndung konnten die Täter unerkannt entkommen. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen versuchten Einbruchsdiebstahls. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Unterstützung. Zeugen, die in der Nacht zum 31.07.2026 im Bereich des Strandbades Eldena, des Ernst-Thälmann-Rings oder der Anklamer Straße verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen haben, werden gebeten, sich beim Polizeihauptrevier Greifswald unter der Telefonnummer 03834 540-0, bei jeder anderen Polizeidienststelle oder über die Onlinewache unter www.polizei.mvnet.de zu melden.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 805 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 890 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank jedoch von 218 im Jahr 2022 auf 213 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 216 auf 231, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen bei 193 und die der weiblichen Verdächtigen bei 38 lag. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 30 auf 42. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 805 890
Anzahl der aufgeklärten Fälle 218 213
Anzahl der Verdächtigen 216 231
Anzahl der männlichen Verdächtigen 190 193
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 26 38
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 30 42

Quelle: Bundeskriminalamt

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