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Gresse b. Boizenburg: Schwerverletzte Frau gerettet

Eine 25-jährige Autofahrerin wurde nach einem Verkehrsunfall aus einem qualmenden Pkw gerettet. Eine Ersthelferin zog sie rechtzeitig aus dem Fahrzeug, bevor es in Vollbrand stand.

Foto: Depositphotos

Gresse b. Boizenburg (ost)

Am Sonntagmorgen bei Gresse wurde eine 25-jährige Autofahrerin bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt.

Laut bisherigen Informationen fuhr die 25-Jährige gegen 05:10 Uhr mit ihrem Auto von Schwanheide in Richtung Zweedorf. Nach einem Überholmanöver kam sie aus bisher ungeklärten Gründen von der Fahrbahn ab und prallte frontal gegen einen Baum.

Eine 57-jährige Ersthelferin erkannte die Situation sofort und zog die bewusstlose Fahrerin aus dem bereits stark verqualmten Fahrzeug. Kurz darauf stand das Auto in Flammen.

Die alarmierten Rettungskräfte versorgten die schwer verletzte Frau zunächst vor Ort. Anschließend wurde sie mit einem Rettungshubschrauber in ein Hamburger Krankenhaus geflogen, wo sie notoperiert werden musste. Die Feuerwehr konnte ein vollständiges Ausbrennen des Fahrzeugs nicht mehr verhindern.

Die Polizei hat den Verkehrsunfall vor Ort aufgenommen und die Ermittlungen zur genauen Unfallursache eingeleitet. Ein Unfallsachverständiger wurde zur Rekonstruktion des Unfallgeschehens hinzugezogen. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 13.000 Euro geschätzt.

Die Polizei dankt der 57-jährigen Ersthelferin ausdrücklich für ihr mutiges und selbstloses Handeln. Dank ihres schnellen Eingreifens konnte die schwer verletzte Fahrerin noch vor dem Ausbruch des Brandes aus dem Fahrzeug gerettet werden. Ohne diesen mutigen Einsatz wären die Folgen des Verkehrsunfalls höchstwahrscheinlich noch schwerwiegender gewesen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Mecklenburg-Vorpommern insgesamt 55.641 Verkehrsunfälle. Davon waren 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% der Gesamtzahl entspricht. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Dabei gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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