Polizei stoppt PKW mit falschen Kennzeichen und entdeckt Drogen und Waffe im Fahrzeug. Fahrer und Beifahrerin unter Drogeneinfluss angezeigt.
Grimmen: Fahrzeugführer auf BAB 20 unter Drogen festgestellt

Grimmen (ost)
Am 18.12.2024 um etwa 20:00 Uhr entdeckte eine Streifenwagenbesatzung der AVPR Grimmen auf der BAB 20 in der Nähe von Breechen einen PKW Ford Doge. Nach Überprüfung stellte sich heraus, dass die am Fahrzeug angebrachten Kennzeichen nicht für den PKW ausgegeben waren, sondern ursprünglich an einen Reisebus gehörten. Daher beschlossen die Polizeibeamten, den PKW anzuhalten und einer genauen Kontrolle zu unterziehen. Dabei stellten sie fest, dass der PKW nicht für den Straßenverkehr zugelassen war und keine Pflichtversicherung hatte. Außerdem bemerkten die Beamten, dass der 40-jährige deutsche Fahrer unter Drogeneinfluss stand und keine gültige Fahrerlaubnis besaß. Bei der Durchsuchung des Fahrers und des Fahrzeugs fanden sie weitere Drogen bei ihm und eine Gasdruck-Schreckschusspistole im Auto.
Die 46-jährige deutsche Beifahrerin gab vor Ort an, dass sie den PKW von Grevesmühlen bis zur Autobahn gefahren hatte. Auch sie stand unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln und in ihrer Handtasche wurde zudem illegales Tränengas gefunden und sichergestellt. Gegen beide wurde Anzeige wegen Fahrens unter Drogeneinfluss, Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz und Verstoßes gegen das Waffengesetz erstattet.
Gegen den Fahrer wurde zusätzlich Anzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis erstattet.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 nur noch 7972 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 7758 auf 7575. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 6598 auf 6573 zurück, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 5556 auf 5585 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 1042 auf 988 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen erhöhte sich von 713 auf 875. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 8.223 | 7.972 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 7.758 | 7.575 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.598 | 6.573 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 5.556 | 5.585 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.042 | 988 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 713 | 875 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon waren 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% entspricht. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). 57 Menschen verloren ihr Leben, 1.105 wurden schwer verletzt und 5.095 leicht verletzt.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 55.641 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.880 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.228 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 334 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 49.199 |
| Ortslage – innerorts | 3.500 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.320 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 437 |
| Getötete | 57 |
| Schwerverletzte | 1.105 |
| Leichtverletzte | 5.095 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








