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Grimmen: Motorradfahrer flüchtet und kollidiert mit Streifenwagen

Ein betrunkener 21-jähriger Fahrer verursacht einen Unfall mit einem Funkstreifenwagen in Stralsund, ohne Fahrerlaubnis und mit gefälschtem Kennzeichen.

Foto: unsplash

Stralsund (ost)

Am 05.06.2026 um etwa 23:50 Uhr haben mehrere Zeugen der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg und dem Polizeihauptrevier Stralsund gemeldet, dass es im Tribseer Damm einen offensichtlich stark betrunkenen Mann gab, der versuchte, ein Motorrad zu fahren. Es wurde berichtet, dass der Mann teilweise auch auf dem Gehweg gefahren sei. Das Motorrad fuhr dann weiter in Richtung Hauptbahnhof. Ein Streifenwagen des Polizeireviers Grimmen, der zu diesem Zeitpunkt in Stralsund Verkehrskontrollen durchführte, konnte das fahrende Motorrad der Marke „MZ“ im Tribseer Damm lokalisieren. Der Fahrer ignorierte die Anhaltesignale der Beamten und floh. Schließlich stoppte der Fahrer in der Karl-Marx-Straße. Als der Streifenwagen neben dem Motorrad hielt, stürzte der Fahrer seitlich gegen den Streifenwagen. Es entstand ein Sachschaden von etwa 500 Euro an den Fahrzeugen. Es gab keine Verletzten. Der Fahrer, ein 21-jähriger Stralsunder, hatte einen Alkoholgehalt von 2,58 Promille und besaß keine gültige Fahrerlaubnis. Das Motorrad war vermutlich nicht zugelassen und das Kennzeichen war gefälscht. Es wurde eine Blutprobe entnommen, das Motorrad beschlagnahmt und mehrere Strafverfahren gegen den Fahrer eingeleitet.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Unfälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% der Gesamtzahl ausmacht. Innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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