Ein blauer VW Golf gefährdete andere Verkehrsteilnehmer auf der B96n. Die Polizei bittet um Hinweise zu dem Vorfall.
Grimmen: Polizei sucht Zeugen zur Gefährdung des Straßenverkehrs

Stralsund (ost)
Am Montag letzter Woche (06.01.2025) ereignete sich gegen 17:15 Uhr anscheinend eine Gefährdung des Straßenverkehrs durch einen blauen VW Golf.
Nach ersten Informationen wurde die 51-jährige deutsche Fahrerin des VW aufgrund einer medizinischen Ursache körperlich eingeschränkt. Das Auto fuhr laut aktuellen Ermittlungen auf der Bundesstraße 96 von Stralsund in Richtung Bundesautobahn 20. Auf dieser Strecke soll es fast zu mehreren Unfällen mit anderen Verkehrsteilnehmern gekommen sein. Die Golffahrerin soll in Kurven und mit stark variierenden Geschwindigkeiten zwischen Stillstand und 130 km/h gefahren sein.
Laut einem Zeugenhinweis soll ein momentan unbekannter Audi eine Notbremsung durchgeführt haben, um eine Kollision zu vermeiden.
Ein aufmerksamer 19-jähriger deutscher Autofahrer blieb während des Vorfalls hinter dem VW und informierte nicht nur die Polizei, sondern blieb auch hinter dem Fahrzeug, bis es nach der Kollision mit einem Leitpfosten auf dem Beschleunigungsstreifen der Autobahn in Richtung Lübeck zum Stillstand kam.
Die 51-jährige Fahrerin wurde von der Polizei am Weiterfahren gehindert und anschließend vom Rettungsdienst zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Am VW Golf befanden sich ebenfalls Spuren, die auf einen Unfall hindeuten. Die Polizei hat daher Ermittlungen wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs aufgenommen und sucht nun Zeugen.
Gibt es Personen, die das Fahrverhalten des VW Golf beobachtet haben oder möglicherweise konkret gefährdet wurden? Die Polizei sucht auch Zeugen, die einen möglichen Zusammenstoß mit der Leitplanke auf der B96n, dem sogenannten Rügenzubringer, zwischen Stralsund und der A20 beobachtet haben. Hinweise nimmt das Autobahn- und Verkehrspolizeirevier Grimmen unter 038326/57212 entgegen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% ausmacht. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 55.641 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.880 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.228 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 334 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 49.199 |
| Ortslage – innerorts | 3.500 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.320 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 437 |
| Getötete | 57 |
| Schwerverletzte | 1.105 |
| Leichtverletzte | 5.095 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








