Tatverdächtige stehlen Bargeld, Geräte und Rollstuhl. Polizei bittet um Zeugenhinweise.
Grimmen (Vorpommern-Rügen): Einbruch in Sanitätshaus

Grimmen (Vorpommern-Rügen) (ost)
In der Nacht vom Donnerstag, den 16.01.2026, ereignete sich in der Bahnhofstraße in Grimmen ein Einbruch in ein Sanitätshaus. Nach aktuellen Informationen fand die Tat zwischen 01:00 Uhr und 06:00 Uhr statt.
Laut ersten Erkenntnissen drangen unbekannte Täter gewaltsam in die Geschäftsräume ein und richteten erheblichen Sachschaden an. Sie entwendeten Bargeld, technische Geräte und einen elektrischen Rollstuhl. Letzterer wurde später in der Bahnhofstraße gefunden und sichergestellt.
Der entstandene Schaden wird auf mehr als 5.000 Euro geschätzt. Der Kriminaldauerdienst wurde zur Spurensicherung hinzugezogen.
Die Polizei hat die Ermittlungen wegen schweren Diebstahls aufgenommen und bittet um Hinweise von Zeugen. Personen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Informationen zu den Tätern oder einem elektrischen Krankenfahrstuhl haben, werden gebeten, sich bei der Polizei in Grimmen unter 038326/ 570 oder über die Onlinewache unter www.polizei.mvnet.de zu melden.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Mecklenburg-Vorpommern stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 805 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 890 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging jedoch von 218 im Jahr 2022 auf 213 im Jahr 2023 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 216 auf 231, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 805 | 890 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 218 | 213 |
| Anzahl der Verdächtigen | 216 | 231 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 190 | 193 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 26 | 38 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 30 | 42 |
Quelle: Bundeskriminalamt








