Ein betrunkener Radfahrer griff zwei Männer verbal und körperlich an. Polizei leitete Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung und Trunkenheit im Straßenverkehr ein.
Grimmen (Vorpommern-Rügen): Radfahrer bespuckt und beleidigt Männer

Grimmen (Vorpommern-Rügen) (ost)
Spät am Dienstagabend (17.11.2025) gegen 22:00 Uhr, wurde der Polizei über den Notruf ein ungewöhnlicher Vorfall in Grimmen gemeldet. Ein Anrufer berichtete, dass er von einem offensichtlich stark betrunkenen Radfahrer bespuckt und beleidigt worden sei.
Um den Vorfall zu klären, machten sich sofort Beamte des Polizeireviers Grimmen zum Einsatzort auf. Dort trafen die Polizisten auf zwei deutsche Opfer im Alter von 25 und 35 Jahren. Beide gaben an, vom Radfahrer verbal und physisch attackiert worden zu sein.
Der verdächtige Radfahrer, ein 22-jähriger Deutscher, schien stark unter Alkoholeinfluss zu stehen. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 2,3 Promille. Daher wurde zur Beweissicherung eine Blutprobe angeordnet und in einem Krankenhaus entnommen. Zudem gab er an, Betäubungsmittel konsumiert und besessen zu haben.
Gegen den 22-Jährigen wurden mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet – unter anderem wegen des Verdachts der Beleidigung, Trunkenheit im Straßenverkehr und des Besitzes von Betäubungsmitteln. Die Untersuchungen zum Hintergrund der Tat dauern an.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 zeigen eine leichte Abnahme der registrierten Fälle. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 7972 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 7758 auf 7575. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 6598 auf 6573 zurück, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 5556 auf 5585 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 1042 auf 988 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 713 auf 875. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 73917 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 8.223 | 7.972 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 7.758 | 7.575 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.598 | 6.573 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 5.556 | 5.585 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.042 | 988 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 713 | 875 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon waren 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% entspricht. Innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Bei den Verkehrsunfällen kamen 57 Menschen ums Leben, 1.105 wurden schwer verletzt und 5.095 leicht verletzt.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 55.641 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.880 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.228 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 334 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 49.199 |
| Ortslage – innerorts | 3.500 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.320 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 437 |
| Getötete | 57 |
| Schwerverletzte | 1.105 |
| Leichtverletzte | 5.095 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








