Eine aufmerksame Bürgerin verhinderte eine Fahrt eines betrunkenen Mannes, der ohne Fahrerlaubnis und unter Drogeneinfluss stand. Polizei leitete Ermittlungen ein.
Grimmen (Vorpommern-Rügen): Verkehrssünder deckt Straftaten auf

Grimmen (Vorpommern-Rügen) (ost)
Am Montag (5. Januar 2026) wurde die Polizei in Grimmen gegen 13:45 Uhr von einer Autofahrerin auf einem Supermarktparkplatz in Grimmen informiert.
Die Frau berichtete, dass sie beobachtet hatte, wie ein Mann, den sie als stark betrunken ansah, versuchte, mit einem Auto vom Parkplatz wegzufahren. Um eine mögliche Fahrt zu verhindern, stellte die Frau ihr eigenes Auto vor das des Mannes und rief die Polizei.
Die Polizeibeamten vor Ort überprüften den 31-jährigen deutschen Mann. Der Verdacht auf Alkoholisierung bestätigte sich. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,80 Promille. Es bestand auch der Verdacht auf Drogenkonsum.
Es stellte sich außerdem heraus, dass der Mann keine gültige Fahrerlaubnis besitzt.
Bei weiteren Überprüfungen ergaben sich Hinweise darauf, dass der Mann den BMW ohne Erlaubnis benutzt haben soll. Es scheint, dass er das Fahrzeug ohne das Wissen oder die Erlaubnis der Besitzerin genutzt hat.
Gegen den 31-Jährigen wurden Strafanzeigen unter anderem wegen Trunkenheit im Verkehr, Fahren ohne Fahrerlaubnis und unbefugter Nutzung eines Kraftfahrzeugs erstattet. Eine Blutprobe wurde entnommen und das Fahrzeug wurde an die rechtmäßige Besitzerin übergeben.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle erfasst, von denen 7758 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 6598, wovon 5556 männlich und 1042 weiblich waren. 2023 wurden 7972 Fälle gemeldet, von denen 7575 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 6573, wovon 5585 männlich und 988 weiblich waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 713 im Jahr 2022 auf 875 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 8.223 | 7.972 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 7.758 | 7.575 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.598 | 6.573 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 5.556 | 5.585 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.042 | 988 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 713 | 875 |
Quelle: Bundeskriminalamt








