Ein 36-jähriger Mann wurde nach einem Streit in Rostock festgenommen. Betäubungsmittel und eine Gasdruckwaffe wurden sichergestellt.
Groß Klein: Körperliche Auseinandersetzung führt zu Drogen- und Waffenfund

Rostock (ost)
Am späten Sonntagabend des 03. Mai 2026 ereignete sich gegen 22:20 Uhr im Hinterhof eines Mehrfamilienhauses im Blockmacherring in Rostock eine Auseinandersetzung zwischen zwei deutschen Männern im Alter von 36 und 41 Jahren.
Nach den bisherigen Informationen kam es nach einer mündlichen Auseinandersetzung zu gegenseitiger Körperverletzung. Beide Beteiligten erlitten laut ersten Erkenntnissen leichte Verletzungen.
Während der folgenden polizeilichen Maßnahmen wurden bei dem 36-jährigen, der bereits mehrfach mit der Polizei in Konflikt geraten war, eine große Menge Betäubungsmittel sowie eine Gasdruckwaffe ohne gültiges Prüfzeichen und dazugehörige Munition entdeckt. Auch in der Wohnung des Verdächtigen wurden weitere verbotene Gegenstände gefunden.
Nach Absprache mit der Staatsanwaltschaft Rostock wurde der 36-jährige Verdächtige vorläufig festgenommen. Im Laufe des heutigen Tages wird er in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.
Die laufenden Ermittlungen des Kriminalkommissariats Rostock werden fortgesetzt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur 7972 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 7758 auf 7575 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 6598 auf 6573, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 5556 auf 5585 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 1042 auf 988 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 713 auf 875. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73917 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 8.223 | 7.972 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 7.758 | 7.575 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.598 | 6.573 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 5.556 | 5.585 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.042 | 988 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 713 | 875 |
Quelle: Bundeskriminalamt








