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Groß Luckow: Zwei Autofahrer in Vorpommern unter Drogen- und Alkoholeinfluss unterwegs

Beamte des Polizeihauptreviers Pasewalk stoppen einen flüchtenden VW-Fahrer unter Drogen. Ein weiterer Mann wird betrunken und unter Drogen am Steuer erwischt.

Foto: Depositphotos

Pasewalk/Barth (ost)

Während ihrer Streifenarbeit wurden Polizeibeamte des Polizeihauptreviers Pasewalk am 14.02.2026 gegen 22:45 Uhr auf der Kreisstraße 68 bei Groß Luckow auf einen VW aufmerksam und planten, eine Verkehrskontrolle durchzuführen. Trotz entsprechender Aufforderung entzog sich der Fahrer der Kontrolle und flüchtete. Es kam zu einer Verfolgungsjagd über Feldwege und Wiesen, bis das Fahrzeug kurze Zeit später auf einem Acker in Brandenburg stecken blieb.

Bei der folgenden Kontrolle leistete der 35-jährige Fahrer des VW Widerstand gegen die polizeilichen Maßnahmen und wurde daraufhin festgenommen. Es stellte sich heraus, dass der 35-jährige Deutsche weder eine gültige Fahrerlaubnis besaß noch sein Auto für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen war. Ein Drogenvortest ergab zudem, dass er das Fahrzeug unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln gefahren hatte. In Zusammenarbeit mit Beamten der Landespolizei Brandenburg wurde das Fahrzeug durchsucht. Außerdem wurde eine Blutprobe entnommen und analysiert.

Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen des Verdachts eines illegalen Autorennens, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Führens eines Fahrzeugs unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln gegen den 35-Jährigen.

Am 15.02.2026 gegen 18:00 Uhr informierte die Polizei in Barth über einen Mann, der auf dem Parkplatz eines Supermarktes in Born Passanten beleidigt und bedroht haben soll. Anschließend stieg er als Beifahrer in einen BMW und fuhr davon.

Kurz darauf meldeten Zeugen zwei auffällige, offensichtlich betrunkene Männer an einer Tankstelle in Born, die mit einem BMW unterwegs waren. Auf der Landstraße 21 bei Zingst konnten die Beamten das Fahrzeug schließlich anhalten und kontrollieren. Ein Atemalkoholtest beim 41-jährigen Fahrer ergab einen Wert von 0,84 Promille. Ein Drogentest zeigte zudem, dass er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Bei den weiteren polizeilichen Maßnahmen stellte sich heraus, dass der 41-jährige Deutsche keine gültige Fahrerlaubnis besaß. Auch in diesem Fall wurde eine Blutprobe entnommen und analysiert.

Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen gegen den 41-jährigen Fahrer wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Führens eines Fahrzeugs unter dem Einfluss von Alkohol und Betäubungsmitteln eingeleitet.

Zusätzlich ermittelt die Kriminalpolizei gegen den 31-jährigen deutschen Beifahrer wegen der vorherigen Bedrohungen und Beleidigungen auf dem Supermarktparkplatz in Born. Der Verdächtige stand zum Zeitpunkt der Tat ebenfalls unter dem Einfluss von Alkohol und Betäubungsmitteln. Ein Atemalkoholtest ergab bei dem 31-Jährigen einen Wert von 2,16 Promille.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle registriert, wovon 7758 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 6598, darunter 5556 Männer, 1042 Frauen und 713 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 wurden 7972 Fälle registriert, von denen 7575 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 6573, wobei 5585 männliche, 988 weibliche und 875 nicht-deutsche Verdächtige verzeichnet wurden. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 8.223 7.972
Anzahl der aufgeklärten Fälle 7.758 7.575
Anzahl der Verdächtigen 6.598 6.573
Anzahl der männlichen Verdächtigen 5.556 5.585
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.042 988
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 713 875

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon waren 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% ausmacht. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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