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Groß Plasten: Zwei Trunkenheitsfahrten nach Zeugenhinweisen

Am 12.07.2026 meldeten Hinweisgeber zwei Fahrzeuge mit auffälliger Fahrweise. Ein litauischer Fahrer hatte 1,02 Promille, ein slowakischer Fahrer sogar 3,67 Promille. Beide wurden angehalten und ein Strafverfahren eingeleitet.

Foto: Depositphotos

Waren (LK MSE) (ost)

Am 12.07.2026, gegen 14:30 Uhr wurde der Polizei ein Auto gemeldet, das auf der B192 zwischen Wulkenzin und Möllenhagen auffällig fuhr. Sofort machten sich Beamte des Polizeihauptreviers Neubrandenburg auf den Weg zur B192 und fanden das gemeldete Auto, einen Ford Transit, auf einem Tankstellengelände in Möllenhagen. Bei der Überprüfung des 60-jährigen litauischen Fahrers ergab ein Atemalkoholtest einen Wert von 1,02 Promille. Aufgrund der unsicheren Fahrweise des Fahrers, die der Zeuge gemeldet hatte, bestand der Verdacht auf Trunkenheit am Steuer. Die Beamten des Polizeihauptreviers Waren übernahmen den Fahrer in Möllenhagen zur Blutentnahme. Ein Strafverfahren gegen den Fahrer wurde eingeleitet.

Gegen 20:00 Uhr meldete ein anderer Anrufer über den Notruf der Polizei erneut ein Auto mit auffälligem Fahrverhalten. Dieses Mal soll ein Skoda Rapid auf der B192 und B194 zwischen Klein Plasten und Groß Plasten in Schlangenlinien gefahren sein. Beamte des Polizeihauptreviers Waren konnten das Auto in Groß Plasten stoppen. Bei der Verkehrskontrolle rochen die Beamten Alkohol in der Atemluft des Fahrers, einem 46-jährigen slowakischen Staatsbürger. Ein anschließender Atemalkoholtest ergab einen Wert von 3,67 Promille. Auch hier wurde eine Blutentnahme durchgeführt und ein Strafverfahren wegen Trunkenheit am Steuer eingeleitet.

In beiden Fällen wurde die Weiterfahrt untersagt und die Autoschlüssel sichergestellt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 7972 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 7758 auf 7575. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 6598 auf 6573 zurück, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 5556 auf 5585 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 1042 auf 988 fiel. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 713 auf 875. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 8.223 7.972
Anzahl der aufgeklärten Fälle 7.758 7.575
Anzahl der Verdächtigen 6.598 6.573
Anzahl der männlichen Verdächtigen 5.556 5.585
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.042 988
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 713 875

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon hatten 4.880 Unfälle Personenschäden, was 8,77% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% entspricht. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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