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Groß Polzin: Verkehrskontrollen zu Handy und Geschwindigkeit

Kollegen der Besonderen Verkehrsüberwachung Anklam führen Messungen durch und stellen 260 Verstöße fest.

Foto: unsplash

Vorpommern-Greifswald (ost)

Die Mitarbeiter der Besonderen Verkehrsüberwachung Anklam haben zu Beginn der themenbezogenen Verkehrskontrollen zu den Themen Handy und Geschwindigkeit sowohl am Donnerstag (01.08.2024) als auch am Samstag (03.08.2024) Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Dabei wurden insgesamt 260 Geschwindigkeitsüberschreitungen sowie drei Verstöße gegen das Handyverbot festgestellt.

Am Donnerstag wurden die Messungen auf der B 109 zwischen den Abzweigen Kemnitz und Hanshagen durchgeführt. In diesem Bereich gilt für PKW eine Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h und für Fahrzeuge über 7,5 t von 60 km/h. Von insgesamt 2073 kontrollierten Fahrzeugen überschritten 109 die erlaubte Höchstgeschwindigkeit. Die Ergebnisse der Kontrollen ergaben 25 Bußgelder und 84 Verwarnungen, wobei die höchste gemessene Geschwindigkeit 116 km/h betrug. Des Weiteren wurden drei Fahrer beim Telefonieren am Steuer erwischt, davon zwei mit einem Fahrzeug über 7,5 t. Die Strafe für die Nutzung eines Handys während der Fahrt beträgt einen Punkt in Flensburg und 100 Euro Bußgeld.

Am Samstag fanden die Geschwindigkeitsmessungen innerorts auf der L 263 in Groß Polzin zwischen Ziethen und Gützkow statt. An dieser Stelle befindet sich in beiden Fahrtrichtungen das Verkehrsschild „Kinder“, das auf die mögliche Gefahr hinweist, dass Kinder plötzlich auf die Straße laufen könnten. In diesem Bereich gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h. Von 1579 kontrollierten Fahrzeugen überschritten 151 die erlaubte Geschwindigkeit. Die Ergebnisse der Kontrollen ergaben vier Fahrverbote, 28 Bußgelder und 123 Verwarnungen, wobei die höchste gemessene Geschwindigkeit 111 km/h betrug. Die Fahrerin, die am schnellsten unterwegs war, muss mit 2 Punkten in Flensburg, einem 2-monatigen Fahrverbot und 560 Euro Bußgeld rechnen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2022

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2022 zeigt insgesamt 53.500 Unfälle. Davon endeten 4.913 Unfälle mit Personenschaden, was 9,18% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,3% aus, was 1.233 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 288 Fällen oder 0,54% vertreten. Die meisten Unfälle waren Übrige Sachschadensunfälle mit 87,97% oder 47.066 Unfällen. Innerorts ereigneten sich 31.178 Unfälle (58,28%), außerorts (ohne Autobahnen) 19.742 Unfälle (36,9%) und auf Autobahnen 2.580 Unfälle (4,82%). Insgesamt gab es 83 Getötete, 1.266 Schwerverletzte und 4.983 Leichtverletzte.

2022
Verkehrsunfälle insgesamt 53.500
Unfälle mit Personenschaden 4.913
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.233
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 288
Übrige Sachschadensunfälle 47.066
Ortslage – innerorts 31.178
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 19.742
Ortslage – auf Autobahnen 2.580
Getötete 83
Schwerverletzte 1.266
Leichtverletzte 4.983

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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