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Großer Dreesch: Polizei ermittelt gegen volksverhetzende Plakate

Die Kriminalpolizeiinspektion Schwerin untersucht Plakate mit volksverhetzendem Inhalt in Göhrener Tannen und Großer Dreesch, die als Beweismittel sichergestellt wurden.

Foto: Depositphotos

Schwerin (ost)

Die Polizei in Schwerin hat begonnen, gegen unbekannte Täter zu ermitteln, nachdem mehrere Plakate mit volksverhetzendem Inhalt im Raum Schwerin entdeckt wurden.

Nach bisherigen Informationen haben Unbekannte in der Nacht zum 05. März 2026 identische Plakate im Stadtteil Göhrener Tannen und Großer Dreesch an Laternenmasten angebracht.

Am Donnerstagmorgen gegen 07:00 Uhr informierten erste Hinweisgeber die Polizei über die Plakate. Die Polizeibeamten vor Ort entdeckten mehrere dieser Plakate und entfernten sie. Die Plakate wurden als Beweismittel sichergestellt.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Volksverhetzung aufgenommen.

Zeugen, die Informationen zu den Vorfällen oder möglichen Verdächtigen haben, werden gebeten, sich bei der Polizei in Schwerin unter der Telefonnummer 0385 / 5180-2224, bei einer anderen Polizeidienststelle oder über die Onlinewache zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern sind zwischen 2022 und 2023 gesunken. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, wovon 36 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, davon 30 Männer, 4 Frauen und 6 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 wurden nur noch 23 Fälle verzeichnet, alle wurden aufgeklärt. Es gab insgesamt 26 Verdächtige, davon 23 Männer, 3 Frauen und 5 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 39 23
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36 23
Anzahl der Verdächtigen 34 26
Anzahl der männlichen Verdächtigen 30 23
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4 3
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6 5

Quelle: Bundeskriminalamt

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