Eine Briefzustellerin hatte über 2 Jahre hinweg mehr als eintausend Postsendungen in ihrer Wohnung aufbewahrt und nicht zugestellt. Die Polizei ermittelt.
Großer Dreesch: Polizei stellt hunderte Briefsendungen sicher – Ermittlungen wegen Unterschlagung in Schwerin

Schwerin (ost)
Am 13.02. wurde der Polizei in Schwerin bekannt, dass eine 36-jährige Briefträgerin anscheinend über einen längeren Zeitraum hinweg die ihr anvertraute Post in ihrer Wohnung aufbewahrt hatte.
Im Zuge einer Durchsuchung der Wohnung konnte die Polizei über eintausend Brief- und Paketsendungen in den Räumlichkeiten der Tatverdächtigen finden und sicherstellen. Die Frau hatte die Sendungen offenbar über einen Zeitraum von mehr als 2 Jahren nicht zugestellt. Gegen die Deutsche wurde Anzeige wegen des Verdachts der Unterschlagung erstattet; die Hintergründe der Tat werden vom Kriminalkommissariat Schwerin untersucht.
Bei den Briefsendungen handelte es sich laut ersten Erkenntnissen teilweise um behördliche Schreiben oder um Warenlieferungen, die vor allem im Großen Dreesch und den südlich davon gelegenen Stadtteilen zugestellt werden sollten. Die Sendungen wurden nach derzeitigem Kenntnisstand von der Tatverdächtigen nicht geöffnet.
Die Schweriner Polizei steht in engem Kontakt mit einem privaten Kurierdienst, der eine zeitnahe nachträgliche Zustellung der Versandstücke verspricht. Das Unternehmen wird sich mit allen Empfängern in Verbindung setzen. Aufgrund des derzeitigen umfangreichen Erfassungsprozesses wird darum gebeten, vorerst keine Nachfragen zu ausstehenden Versandstücken zu stellen.
Kontakt:
Polizeiinspektion Schwerin
Pressestelle
Rainer Autzen
Telefon: 0385/5180-3004
E-Mail: pressestelle-pi.schwerin@polizei.mv-regierung.de
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.








