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Güstrow: Angriff auf Bundespolizisten im Gleisbereich

Ein 37-jähriger Deutscher attackierte einen Bundespolizisten mit 2,45 Promille Alkohol im Gleisbereich, was zu Zugverspätungen führte.

Foto: Depositphotos

Rostock (ost)

Am Donnerstagnachmittag ereignete sich zwischen Güstrow und Priemerburg ein physischer Angriff auf einen Bundespolizisten.

Die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn informierte um 17:20 Uhr über eine Person im Gleisbereich. Ein Polizeibeamter der Bundespolizeiinspektion Rostock war im Regionalexpress 13215 von Güstrow nach Pasewalk unterwegs. Der Lokführer stoppte den Zug in der Nähe der Bundesstraße 103. Zusammen mit dem Bundespolizisten begaben sie sich zu dem Mann.

Der 37-jährige Mann lag schlafend zwischen den Gleisen und reagierte beim Ansprechen plötzlich mit Tritte und Schlägen in Richtung des Beamten. Zwei Polizeianwärter der Landespolizei, die sich ebenfalls im Zug befanden, kamen sofort zur Hilfe. Die Beamten wehrten den Angriff mit einfacher körperlicher Gewalt ab und fesselten die Person. Der Bundespolizist erlitt Schürfwunden und Prellungen. Der Angreifer, ein 37-jähriger Deutscher, war deutlich betrunken. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab 2,45 Promille.

In Absprache mit der Staatsanwaltschaft und dem Amtsgericht Rostock nahmen die Beamten den Mann in Gewahrsam.

Während des Transports nach Rostock spuckte er einen Beamten an.

Die erforderliche Streckensperrung zwischen 17:25 Uhr und 17:50 Uhr führte bei 18 Zügen zu insgesamt 326 Minuten Verspätung sowie zu zwei Teilausfällen.

Die Bundespolizeiinspektion Rostock leitete ein Strafverfahren gegen den bereits polizeibekannten Mann wegen tätlichen Angriffs, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung ein.

Quelle: Presseportal

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