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Güstrow/ Bützow: Einbrüche in Bützow

Am vergangenem Wochenende ereigneten sich drei Einbrüche in Bützow. Die Kriminalpolizei ermittelt, ob die Taten zusammenhängen.

Foto: Depositphotos

Güstrow/ Bützow (ost)

Am letzten Wochenende gab es drei Einbrüche in Bützow. Am Samstagabend gegen 22:40 Uhr drangen unbekannte Täter gewaltsam in die Räumlichkeiten eines Pflegedienstes am Pferdemarkt ein. Es wurden keine Wertgegenstände entwendet, aber der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 1.300EUR.

Am Sonntagmorgen wurde der Polizeiposten in Bützow gegen 04:20 Uhr über einen Einbruch in eine Bäckereifiliale in der Bahnhofstraße informiert. Unbekannte Täter verschafften sich zwischen Samstagnachmittag 15:00 Uhr und Sonntagmorgen gewaltsam Zugang zum Verkaufsraum und stahlen eine geringe Menge Bargeld.

Am Montagmorgen wurde offenbar in ein Einfamilienhaus in der Bahnhofstraße in Bützow eingebrochen. Eine 89-jährige Bewohnerin wurde gegen 00:30 Uhr durch laute Geräusche geweckt und stellte fest, dass Unbekannte gewaltsam in das Haus eingedrungen waren, es durchsucht hatten und Geld aus einem Safe gestohlen hatten. Es entstand ein Schaden von mehreren tausend Euro.

Der Kriminaldauerdienst war an allen Tatorten im Einsatz, um Spuren zu sichern und die Tatorte zu untersuchen. Die Kriminalpolizei in Bützow ermittelt, ob die Taten möglicherweise zusammenhängen.

Zeugen, die etwas Verdächtiges beobachtet haben oder Hinweise zu den Tätern geben können, werden gebeten, sich an die Polizei zu wenden. Hinweise nimmt die Polizei in Bützow unter der Rufnummer 038461 – 4240, die Internetwache unter www.polizei.mvnet.de oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Mecklenburg-Vorpommern stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 805 Fälle registriert, während es 2023 bereits 890 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging jedoch von 218 im Jahr 2022 auf 213 im Jahr 2023 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 216 im Jahr 2022 auf 231 im Jahr 2023. Davon waren 190 männliche Verdächtige und 26 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es 193 männliche Verdächtige und 38 weibliche Verdächtige im Jahr 2023 waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 30 im Jahr 2022 auf 42 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Einbruchsfälle in Deutschland verzeichnet – insgesamt 27061 Fälle.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 805 890
Anzahl der aufgeklärten Fälle 218 213
Anzahl der Verdächtigen 216 231
Anzahl der männlichen Verdächtigen 190 193
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 26 38
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 30 42

Quelle: Bundeskriminalamt

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