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Güstrow: Festnahme auf frischer Tat

Ein 39-jähriger Drogendealer wurde festgenommen und sitzt nun in Haft. Die Ermittlungen werden von der Kriminalpolizeiinspektion Rostock durchgeführt.

Foto: Depositphotos

Güstrow (ost)

Gestern, am 29. April 2026, wurde ein 39-jähriger Deutscher im Bereich Güstrow festgenommen. Der Mann aus dem Landkreis Rostock wird verdächtigt, mit einer großen Menge Betäubungsmittel gehandelt zu haben. Die Festnahme erfolgte um 13:40 Uhr durch das Mobile Einsatzkommando (MEK), kurz nachdem der 39-Jährige einen Drogenhandel abgeschlossen hatte. Bei den folgenden Durchsuchungen, einschließlich der Wohnung des Beschuldigten, wurden weitere Beweismittel gefunden, darunter mehr als zehn Kilogramm verschiedener Betäubungsmittel, Dealer-Utensilien sowie Waffen und Munition.

Heute wurde der 39-Jährige auf Antrag der Staatsanwaltschaft Rostock dem Haftrichter vorgeführt. Ein Haftbefehl wurde ausgestellt. Der Mann befindet sich bereits in der JVA Waldeck.

Die Ermittlungen wegen des Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringen Mengen werden von der Kriminalpolizeiinspektion Rostock durchgeführt und dauern an.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 zeigen eine leichte Abnahme. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 7972 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 7758 auf 7575 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 6598 auf 6573, wobei der Anteil männlicher Verdächtiger mit 5585 höher war als der weiblicher Verdächtiger mit 988. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 713 auf 875. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 8.223 7.972
Anzahl der aufgeklärten Fälle 7.758 7.575
Anzahl der Verdächtigen 6.598 6.573
Anzahl der männlichen Verdächtigen 5.556 5.585
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.042 988
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 713 875

Quelle: Bundeskriminalamt

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