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Güstrow/Landkreis Rostock: Feuerwerksdiebstahl in Güstrow

Polizei ermittelt gegen vier Tatverdächtige nach Einbruch in Supermarkt-Container und entdeckt gestohlene Mofas

Foto: Depositphotos

Güstrow/Landkreis Rostock (ost)

Am frühen Sonntagmorgen erhielt das Polizeihauptrevier Güstrow gegen 1 Uhr einen Hinweis, dass möglicherweise in einen Container auf dem Gelände eines Supermarktes im Ebereschenweg eingebrochen worden war. Dieser Verdacht bestätigte sich – anscheinend hatten unbekannte Täter gewaltsam Zugang zu einem Lagercontainer verschafft und eine unbekannte Menge Feuerwerk gestohlen. Der Container enthielt Feuerwerkskörper, die Teil des Sortiments des Supermarktes waren.

Während die Polizei vor Ort arbeitete, hörten die eingesetzten Beamten gegen 03:40 Uhr in der Nähe vereinzelte Knallgeräusche und Feuerwerk. Kurz darauf wurden auf dem Parkplatz des KMG-Klinikums drei Personen festgestellt, die Feuerwerk zündeten. Die Polizei hinderte die Gruppe am Fluchtversuch und kontrollierte sie. Die Personen, drei Deutsche im Alter von 15, 17 und 18 Jahren aus Güstrow, waren bereits mehrfach polizeilich bekannt.

Ein Mann und am Parkplatz wurde Feuerwerk gefunden, das aus dem gestohlenen Container stammte. Ein Spürhund verfolgte die Spur vom Container zu einem der Jugendlichen.

Auf Anordnung der Bereitschaftsrichterin wurden Durchsuchungen bei den drei Verdächtigen durchgeführt, um Beweismittel und Diebesgut zu finden. In einer Garage, die dem 15-Jährigen gehört, wurde gestohlenes Gut gefunden, das jedoch nicht mit dem aktuellen Einbruch in Verbindung stand. Mehrere Mofas wurden entdeckt, von denen mindestens eines als gestohlen gemeldet war. Die anderen Fahrzeuge wurden zur weiteren Untersuchung abgeschleppt.

Ein vierter Verdächtiger, ebenfalls 17 Jahre alt und aus Güstrow, wurde identifiziert.

Die Jugendlichen wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen ihren Erziehungsberechtigten übergeben. Die Kriminalpolizei Güstrow führt die Ermittlungen wegen schweren Diebstahls und Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz fort.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, wovon 36 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, darunter 30 Männer, 4 Frauen und 6 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 sank die Zahl der Mordfälle auf 23, wobei alle Fälle gelöst wurden. Es gab 26 Verdächtige, davon 23 Männer, 3 Frauen und 5 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 39 23
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36 23
Anzahl der Verdächtigen 34 26
Anzahl der männlichen Verdächtigen 30 23
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4 3
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6 5

Quelle: Bundeskriminalamt

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