Polizeibeamte wurden mit Feuerwerksraketen beschossen, blieben jedoch unverletzt. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen tätlichen Angriffs und gefährlicher Körperverletzung.
Güstrow/Landkreis Rostock: Feuerwerksraketen-Angriff auf Polizeibeamte

Güstrow/Landkreis Rostock (ost)
Am letzten Wochenende wurden Beamte des Polizeihauptreviers Güstrow mit Feuerwerkskörpern beschossen. Zum Glück blieben die Einsatzkräfte unverletzt.
Ein Streifenwagen hörte am Sonntag kurz nach Mitternacht Feuerwerksgeräusche am Distelberg aus Richtung der Ahornpromenade. In diesem Bereich gab es in der Vergangenheit bereits mehrere Fälle von Vandalismus (wie berichtet).
Im Rahmen der daraufhin durchgeführten Maßnahmen überprüften die Beamten in der Lärchenstraße eine Gruppe von drei Personen. Während der Überprüfung wurden weitere Feuerwerksgeräusche aus Richtung Lindenallee und Niklotstraße gehört. Kurz darauf wurde offensichtlich gezielt eine Feuerwerksrakete auf die Beamten und den Streifenwagen abgefeuert. Die Rakete explodierte nur wenige Meter vor den Beamten und dem Streifenwagen. Danach flüchteten die beteiligten Personen zu Fuß.
Bei der Fahndung konnte in der Niklotstraße ein 16-jähriger deutscher Verdächtiger gestellt und überprüft werden. Zu diesem Zeitpunkt hatte er weitere pyrotechnische Gegenstände bei sich. Außerdem fanden die Beamten in einem nahegelegenen Gebüsch weitere Feuerwerkskörper.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 16-Jährige an einen Erziehungsberechtigten übergeben. Die Kriminalpolizei ermittelt unterdessen wegen des Verdachts auf tätlichen Angriff auf Vollstreckungsbeamte, versuchte gefährliche Körperverletzung und Verstoß gegen das Sprengstoffgesetz.
Es wurde auch bekannt, dass aus der Jugendgruppe vor Ort ein Briefkasten in der Lärchenstraße beschädigt worden sein soll. Auch hierzu laufen die Ermittlungen weiter.
Quelle: Presseportal








