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Güstrow/Landkreis Rostock: Polizei ermittelt nach Körperverletzung in Güstrow

Die Kriminalpolizei in Güstrow untersucht eine gefährliche Körperverletzung, die am Wochenende stattgefunden haben soll. Zeugen werden dringend gesucht.

Foto: Depositphotos

Güstrow/Landkreis Rostock (ost)

Die Polizei in Güstrow führt derzeit Ermittlungen aufgrund einer gefährlichen Körperverletzung durch, die am vergangenen Wochenende stattgefunden haben soll.

Am Freitagabend zwischen 22 und 23 Uhr befanden sich zwei Deutsche (25/43) in der Bleicherstraße und gingen in Richtung Gertrudenstraße zu Fuß.

An einer Bushaltestelle sollen zwei PKW neben ihnen gehalten haben, wie die Männer berichten. Es handelte sich um einen grauen Citroen (sportliche Variante) und einen blauen Ford. Sieben Personen stiegen aus und griffen den 25-Jährigen unvermittelt mit Faustschlägen an. Es wurde auch mehrmals mit einem Schlagstock auf ihn eingeschlagen.

Nachdem die Angreifer den 25-Jährigen losließen, stiegen sie in die Fahrzeuge und fuhren in Richtung Eisenbahnstraße/Lindenstraße davon.

Der verletzte Mann suchte anschließend einen Bekannten auf und brach dort kurz darauf zusammen. Rettungsdienst und Polizei wurden informiert. Der Verletzte wurde zur weiteren medizinischen Behandlung ins KMG Klinikum gebracht.

Die Polizei konnte weder die Fahrzeuge noch die vermeintlichen Täter im Nachhinein ausfindig machen. Eine genaue Beschreibung der Täter liegt derzeit nicht vor.

Die Kriminalpolizei sucht nun im Rahmen der Aufklärung des Sachverhalts nach Zeugen des Vorfalls. Hinweise zu Beobachtungen oder Angaben zu den Tätern nimmt die Polizei in Güstrow unter der Rufnummer 03843 – 2660, die Internetwache unter www.polizei.mvnet.de oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, wovon 36 gelöst wurden. Im Jahr 2023 sank die Anzahl auf 23 Fälle, wobei alle Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 34 auf 26 zurück, wobei die Mehrheit männliche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 39 23
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36 23
Anzahl der Verdächtigen 34 26
Anzahl der männlichen Verdächtigen 30 23
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4 3
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6 5

Quelle: Bundeskriminalamt

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