Die Kriminalpolizei ermittelt wegen schweren Raubes und Freiheitsberaubung nach einem Vorfall am 03.03.2026 in Güstrow. Eine Frau wurde in ihrer Wohnung überfallen und ausgeraubt.
Güstrow (Landkreis Rostock): Polizei Güstrow sucht Zeugen nach Raubstraftat an 46-Jähriger

Güstrow (Landkreis Rostock) (ost)
Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts auf schweren Raub und Freiheitsberaubung, nachdem eine 46-jährige Frau am Morgen des 03.03.2026 gegen 08:00 Uhr in der Verbindungschaussee in Güstrow Opfer eines Raubüberfalls wurde.
Das Opfer gab an, dass sich die Tat hauptsächlich in ihrer eigenen Wohnung ereignet habe. Ein unbekannter Täter habe sich an der Gegensprechanlage des Mehrfamilienhauses als Postmitarbeiter ausgegeben und so Zugang zum Haus verschafft. Unter Vorhalt eines Messers sei die Frau dann in ihre Wohnung gedrängt und gefesselt worden, bevor der Täter die Wohnung nach Wertgegenständen durchsuchte und schließlich um 08:50 Uhr floh. Die Frau schaffte es, eine Nachbarin auf sich aufmerksam zu machen, die sie befreite. Der Täter habe Schmuck und andere Wertgegenstände im Wert von etwa 1.500 Euro gestohlen. Die Frau aus Armenien erlitt leichte Schnittverletzungen, die nach der Erstversorgung nicht weiter behandelt werden mussten.
Trotz sofortiger Fahndungsmaßnahmen und umfangreicher Ermittlungen konnte der mutmaßliche Täter bisher nicht gefunden werden.
Die Beschreibung des Täters lautet wie folgt:
Der Tatverdächtige trug eine schwarze Sportjacke, eine schwarze Jogginghose und weiße Turnschuhe oder Sneaker. Die Schuhe hatten keine sichtbaren Schnürsenkel und das Material wurde als netzartig beschrieben.
Um die Hintergründe der Tat aufzuklären und den Täter zu finden, bittet die Polizei Güstrow um Mithilfe der Bevölkerung. Zeugen, die am 03.03.2026 (zwischen 07:30 und 09:30 Uhr) relevante Beobachtungen in der Verbindungschaussee in Güstrow gemacht haben, werden gebeten, Hinweise bei der Polizei Güstrow unter 03843-2660 oder online unter www.polizei.mvnet.de einzureichen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 gab es 39 aufgezeichnete Fälle, von denen 36 gelöst wurden. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, darunter 30 Männer, 4 Frauen und 6 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der Mordfälle auf 23, wobei alle Fälle gelöst wurden. Es gab 26 Verdächtige, darunter 23 Männer, 3 Frauen und 5 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 39 | 23 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36 | 23 |
| Anzahl der Verdächtigen | 34 | 26 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 30 | 23 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4 | 3 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6 | 5 |
Quelle: Bundeskriminalamt








