Die Kriminalpolizei ermittelt nach einem Raub in Güstrow, bei dem ein 28-jähriger Deutscher angegriffen wurde. Die Täter entkamen mit 570 Euro und blieben unerkannt.
Güstrow (Landkreis Rostock): Raub in Güstrow, Polizei sucht Zeugen nach Angriff auf 28-Jährigen

Güstrow (Landkreis Rostock) (ost)
Die Polizei führt Ermittlungen durch, nachdem ein 28-jähriger Deutscher in der Neujahrsnacht zwischen 02:00 Uhr und 02:20 Uhr in der Bredentiner Straße in Güstrow Opfer eines Raubüberfalls wurde.
Der Geschädigte berichtete, dass er zur genannten Zeit von zwei unbekannten Personen angegriffen wurde, die ihn plötzlich körperlich attackierten. Laut seiner Aussage forderten die bisher unbekannten Verdächtigen die Herausgabe seiner Geldbörse und seines Mobiltelefons. Da der Geschädigte kein Telefon bei sich hatte, konnten die Verdächtigen nur mit seiner Geldbörse in Richtung Schwaaner Straße fliehen. Der Wert des gestohlenen Geldes wurde auf etwa 570 Euro geschätzt. Der Mann aus Güstrow blieb nach dem Angriff unverletzt.
Bei der polizeilichen Befragung konnte der Geschädigte nicht sicher sagen, ob es sich bei den Verdächtigen um Männer oder Frauen handelte. Er beschrieb sie jedoch als dunkel gekleidet und mit osteuropäischem Akzent sprechend. Weitere Details konnte der Geschädigte nicht angeben.
Aus diesem Grund bittet die Polizei Güstrow um Hilfe aus der Bevölkerung. Zeugen, die im Zeitraum vom 01.01.2026 (ungefähr 02:00 bis 02:30 Uhr) möglicherweise Informationen zum Vorfall oder zum Sachverhalt haben, werden gebeten, sich bei der Polizei Güstrow unter 03843-2660, einer anderen Polizeidienststelle oder der Onlinewache unter www.polizei.mvnet.de zu melden.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Mecklenburg-Vorpommern stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 540 Fälle gemeldet, von denen 380 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 475 Verdächtige, darunter 436 Männer und 39 Frauen. 113 der Verdächtigen waren nicht deutsch. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der gemeldeten Fälle auf 657, von denen 484 gelöst wurden. Es gab insgesamt 600 Verdächtige, darunter 556 Männer und 44 Frauen. 189 der Verdächtigen waren nicht deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 540 | 657 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 380 | 484 |
| Anzahl der Verdächtigen | 475 | 600 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 436 | 556 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 39 | 44 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 113 | 189 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, wovon 36 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, darunter 30 Männer und 4 Frauen. 6 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der Mordfälle auf 23, wobei alle Fälle aufgeklärt wurden. Es gab 26 Verdächtige, davon 23 Männer und 3 Frauen. 5 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Mordfälle in Deutschland registriert – insgesamt 470.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 39 | 23 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36 | 23 |
| Anzahl der Verdächtigen | 34 | 26 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 30 | 23 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4 | 3 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6 | 5 |
Quelle: Bundeskriminalamt








