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Güstrow/ Landkreis Rostock: Zwei falsche Notrufe in Güstrow

Am gestrigen Abend gab es zwei Polizeieinsätze in der Güstrower Südstadt aufgrund von angeblichen Auseinandersetzungen zwischen Personen. Beide Meldungen stellten sich als falsch heraus.

Foto: unsplash

Güstrow/ Landkreis Rostock (ost)

Am Abend gestern gab es zwei Polizeieinsätze in der Güstrower Südstadt, da es zu Streitigkeiten zwischen mehreren Personen gekommen sein soll.

Um 18:10 Uhr wurde gemeldet, dass eine Gruppe von Menschen in der Ringstraße mit Feuerwerkskörpern wirft. Zwei Streifenwagen des Polizeihauptreviers Güstrow wurden entsandt, um den Bereich zu überprüfen. Vor Ort wurden jedoch weder die besagten Personen noch irgendwelche Beweise für die Erstmeldung gefunden.

Gegen 19:05 Uhr wurde gemeldet, dass zwanzig Personen in der Ringstraße kämpfen würden. Die örtliche Polizei reagierte sofort, stellte jedoch erneut fest, dass die Erstmeldung nicht stimmte.

In beiden Fällen meldeten sich Personen über den Notruf der Polizei und gaben einen falschen Notfall an. Notrufmissbrauch ist gemäß §145 StGB strafbar und kann mit Geldstrafe oder Freiheitsstrafe geahndet werden. Die Kosten für den Einsatz können dem Verursacher auferlegt werden. Zudem werden dadurch Einsatzmittel gebunden, die an anderer Stelle dringend benötigt werden.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und wertet unter anderem die Mitschnitte der Einsatzleitstelle aus.

Wir verweisen auch auf die Pressemitteilung vom 04.04.2025 unter https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/108746/6006170

Quelle: Presseportal

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