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Güstrow: Schwerpunktkontrollen zu Alkohol, Drogen und Medikamenten im Straßenverkehr

Die Polizeiinspektion Stralsund verzeichnete einen Anstieg von Verstößen im Vergleich zum Vorjahr. Erfolgreiche Verkehrskontrollen am 19. und 20. März 2026.

Foto: Depositphotos

Stralsund (ost)

Die Polizei in Mecklenburg-Vorpommern hat die Verkehrssicherheit als eine ihrer Hauptaufgaben. Besondere Bedeutung kommt der Umsetzung der Null-Toleranz-Strategie der Polizei gegen Alkohol, Drogen und Medikamente im Straßenverkehr zu. Im Jahr 2025 gab es im Bereich der Polizeiinspektion Stralsund eine deutliche Zunahme von Verstößen gegen die gesetzlichen Vorschriften in Bezug auf das Fahren unter Alkohol- oder Drogeneinfluss im Vergleich zum Vorjahr. Es wurden 1082 Straf- und Ordnungswidrigkeitenanzeigen festgestellt, im Vergleich zu 822 im Vorjahr (plus 24 Prozent = 260 Fälle). Nachdem bereits in den Jahren 2024 und 2025 DiS-Kontrollen im Bereich der Polizeiinspektion Stralsund durchgeführt wurden, fanden am 19. und 20. März 2026 erneut stationäre Verkehrskontrollen statt. Das Ziel war, die Sicherheit im Straßenverkehr zu verbessern und das Verhalten der Verkehrsteilnehmer positiv zu beeinflussen. An dieser Kontrolle waren verschiedene Organisationen beteiligt, darunter die Polizeiinspektionen des Polizeipräsidiums Neubrandenburg, das Landesbereitschaftspolizeiamt, das Technische Hilfswerk, der Zoll, die Bundespolizei, die Fahrerlaubnisbehörde des Landkreises Vorpommern-Rügen, die Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Polizei und Rechtspflege Güstrow sowie die Rechtsmedizin der Universität Greifswald. Erstmals waren auch polnische Polizeibeamte und ein Dolmetscher an den Kontrollen beteiligt. Die Polizeiinspektion Stralsund zieht eine positive Bilanz des erfolgreichen Polizeieinsatzes zur Verbesserung der Verkehrssicherheit. Bei den Verkehrskontrollen auf dem Parkplatz Peenetal der Bundesautobahn 20 in Richtung Stettin wurden folgende Ergebnisse erzielt: Insgesamt wurden an beiden Tagen 320 Fahrzeuge kontrolliert. Es wurden 29 Ordnungswidrigkeiten und 15 Straftaten festgestellt. Bei 19 Verkehrsteilnehmern besteht der Verdacht auf Drogenkonsum während der Fahrt. Vier Fahrer waren ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs, gegen sie wurden Ermittlungen eingeleitet. Neben den genannten Verstößen stellten die Beamten auch 15 weitere Verstöße fest, darunter sechs Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz, sechs Verstöße gegen das Waffengesetz, zwei Verstöße gegen das Cannabiskonsumgesetz und ein Verstoß gegen das Antidopinggesetz.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Statistiken über Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 zeigen eine leichte Abnahme. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle erfasst, wovon 7758 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 6598, wobei 5556 männliche und 1042 weibliche Verdächtige waren. 713 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der erfassten Fälle auf 7972, wobei 7575 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 6573, darunter 5585 Männer, 988 Frauen und 875 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73917 erfassten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 8.223 7.972
Anzahl der aufgeklärten Fälle 7.758 7.575
Anzahl der Verdächtigen 6.598 6.573
Anzahl der männlichen Verdächtigen 5.556 5.585
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.042 988
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 713 875

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon gab es 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden waren 1.228, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machten 0,6% der Gesamtunfälle aus (334). Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 88,42% (49.199). Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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