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Güstrow/ Teterow: Verkehrsunfall auf B104, Alkoholisierter Fahrzeugführer flüchtet und wird in Raden festgestellt

Ein betrunkener Fahrer verursacht einen Unfall auf der B104 und wird später in Raden gefunden. Der Ukrainer hatte 1,72 Promille und wird wegen Verkehrsunfallflucht ermittelt.

Foto: Depositphotos

Güstrow/ Teterow (ost)

Ein 28-jähriger Fahrer aus der Türkei fuhr gestern Abend um 20:45 Uhr zusammen mit zwei weiteren Insassen in einem VW auf der B104 von Güstrow in Richtung Teterow. In der Kurve vor der Abzweigung nach Klein Wokern kam ein Audi entgegen, der bereits auf die Spur des 28-Jährigen geriet. Trotz des Versuchs, nach rechts auszuweichen, kam es zu einem Zusammenstoß der Außenspiegel. Der Audi fuhr nach dem Unfall einfach weiter. Der 28-Jährige kehrte um, informierte in der Zwischenzeit die Polizei und fand kurz darauf den Unfallwagen auf einem Parkplatz in Raden. Zunächst fehlte jede Spur vom Fahrer, der schließlich zu seinem Auto zurückkehrte und vom VW-Fahrer daran gehindert wurde, weiterzufahren, bis die Einsatzkräfte des Polizeireviers Teterow eintrafen. Ein Atemalkoholtest bei dem 38-jährigen Ukrainer ergab einen Wert von 1,72 Promille. Er behauptete erst nach dem Unfall Alkohol konsumiert zu haben, weshalb zwei Blutproben entnommen wurden. Die Weiterfahrt des Ukrainers wurde vorerst untersagt und sein Führerschein beschlagnahmt. Die Kriminalpolizei Teterow ermittelt nun wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs unter Alkoholeinfluss in Verbindung mit Fahrerflucht.

Der Schaden an beiden Fahrzeugen beläuft sich auf mehrere hundert Euro. Bei dem Unfall wurde niemand verletzt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2021/2022

Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2021 und 2022 sind rückläufig. Im Jahr 2021 wurden 8728 Fälle erfasst, wovon 8304 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 6776, wobei 5675 männlich und 1101 weiblich waren. 647 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle registriert, wovon 7758 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 6598, wobei 5556 männlich und 1042 weiblich waren. 713 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 70510 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 8.728 8.223
Anzahl der aufgeklärten Fälle 8.304 7.758
Anzahl der Verdächtigen 6.776 6.598
Anzahl der männlichen Verdächtigen 5.675 5.556
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.101 1.042
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 647 713

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2022

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2022 zeigt insgesamt 53.500 Unfälle. Davon endeten 4.913 Unfälle mit Personenschaden, was 9,18% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden waren 1.233, was 2,3% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machten 288 Fälle aus, was 0,54% aller Unfälle entspricht. Die meisten Unfälle, nämlich 87,97%, endeten mit nur Sachschaden. Innerorts ereigneten sich 31.178 Unfälle (58,28%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 19.742 (36,9%) und auf Autobahnen 2.580 (4,82%). Insgesamt gab es 83 Getötete, 1.266 Schwerverletzte und 4.983 Leichtverletzte.

2022
Verkehrsunfälle insgesamt 53.500
Unfälle mit Personenschaden 4.913
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.233
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 288
Übrige Sachschadensunfälle 47.066
Ortslage – innerorts 31.178
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 19.742
Ortslage – auf Autobahnen 2.580
Getötete 83
Schwerverletzte 1.266
Leichtverletzte 4.983

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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