Polizei kontrolliert 280 Fahrzeuge auf Alkohol, Drogen und Medikamente. Am Rostocker Mühlendamm wurden 4 Ordnungswidrigkeitenverfahren und ein Strafverfahren eingeleitet.
Güstrow: Verkehrskontrolle in Rostock

Rostock (ost)
Am vergangenen Donnerstag überprüfte die Polizeiinspektion Rostock zwischen 10:00 Uhr und 16:00 Uhr etwa 280 Fahrzeuge am Rostocker Mühlendamm. Der Fokus lag auf der Untersuchung des Alkohol-, Drogen- und Medikamentenkonsums bei Fahrern.
An den ausgedehnten Kontrollen waren etwa 30 speziell geschulte Beamte der Polizeiinspektionen Rostock und Güstrow beteiligt.
Daraufhin leiteten die eingesetzten Polizeikräfte vier Ordnungswidrigkeitenverfahren sowie ein Strafverfahren wegen des Fahrens unter Alkohol- oder Drogeneinfluss ein.
Bei allen Ordnungswidrigkeiten handelte es sich um Drogenverstöße, bei denen die Voruntersuchungen positiv auf Cannabis oder Kokain reagierten. Außerdem wurden verschiedene andere Ordnungswidrigkeiten festgestellt, insbesondere aufgrund des technischen Zustands einiger Fahrzeuge.
Zusätzlich leiteten die Polizeibeamten ein Strafverfahren gegen einen 50-jährigen deutschen Fahrer ein, bei dem ein Atemalkoholtest einen Wert von 1,98 Promille ergab. Der Mann gab an, zuvor seine Tochter von der Schule abgeholt zu haben.
In allen genannten Fällen ordneten die Beamten eine Blutentnahme an und untersagten die Weiterfahrt. Unabhängig von den eingeleiteten Verfahren informierten sie in zwei Fällen die zuständige Führerscheinstelle zur Überprüfung der Fahrtauglichkeit.
Das Fahren unter Alkohol- oder Drogeneinfluss bleibt eine der häufigsten Ursachen schwerer Verkehrsunfälle, insbesondere solcher mit schwer verletzten oder getöteten Personen. Aus diesem Grund setzt die Polizei weiterhin auf regelmäßige Verkehrskontrollen, um die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle registriert, wovon 7758 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen lag bei 6598, darunter 5556 Männer, 1042 Frauen und 713 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 wurden 7972 Fälle registriert, wovon 7575 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 6573, darunter 5585 Männer, 988 Frauen und 875 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 8.223 | 7.972 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 7.758 | 7.575 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.598 | 6.573 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 5.556 | 5.585 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.042 | 988 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 713 | 875 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% aller Unfälle entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% aller Unfälle ausmacht. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). 57 Menschen verloren ihr Leben, 1.105 wurden schwer verletzt und 5.095 leicht verletzt.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 55.641 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.880 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.228 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 334 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 49.199 |
| Ortslage – innerorts | 3.500 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.320 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 437 |
| Getötete | 57 |
| Schwerverletzte | 1.105 |
| Leichtverletzte | 5.095 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








