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Güstrow: Verkehrskontrollen im Juni

Polizei startet Kampagne gegen Alkohol- und Drogenkonsum am Steuer. Hohe Anzahl an Verstößen festgestellt.

Foto: Depositphotos

Neubrandenburg/Rostock (ost)

Die themenorientierten Verkehrskontrollen der Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ haben am Montag, den 01.06.2026, in Mecklenburg-Vorpommern begonnen. Im Juni wird der Fokus auf Alkohol, Drogen & Medikamente am Steuer sowie Zweiradfahrer gelegt.

Zu Beginn wurden mehr als 700 Fahrzeuge landesweit überprüft. Die Kontrollen fanden an 41 festen Kontrollpunkten und durch mobile Einsatzkräfte statt. Insgesamt waren 132 Polizeibeamte im Einsatz.

Es wurden insgesamt 15 Verstöße festgestellt:

Besonders auffällig war ein E-Scooter-Fahrer in Güstrow, der neben 2,78 Promille auch den Konsum von Kokain zugab. Statistiken der Polizei zeigen: Alkohol, Drogen und Medikamente im Straßenverkehr bleiben ein ernstes Problem. Jeder Verstoß kann schwerwiegende Folgen haben.

Wichtig: Trotz der Legalisierung von Cannabis bleibt das Fahren unter dem Einfluss von THC verboten. Insbesondere für Fahranfänger, Personen unter 21 Jahren oder in der Probezeit gilt ein absolutes Verbot. Auch der Mischkonsum mit Alkohol ist untersagt und wird mit hohen Geldstrafen geahndet.

Zusätzlich wurden neben 19 Verstößen gegen die Handynutzung auch 338 Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt. Die Polizei Mecklenburg-Vorpommern wird die Verkehrskontrollen im gesamten Juni fortsetzen, um gefährliches Verhalten im Straßenverkehr frühzeitig zu erkennen und Unfälle zu verhindern.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle erfasst, wovon 7758 Fälle gelöst werden konnten. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 6598, darunter 5556 männliche und 1042 weibliche Verdächtige. 713 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 wurden 7972 Fälle von Drogenmissbrauch registriert, wovon 7575 Fälle aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 6573, wobei 5585 männliche und 988 weibliche Verdächtige gezählt wurden. 875 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 73917 Fällen die höchste Anzahl an Drogendelikten in Deutschland.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 8.223 7.972
Anzahl der aufgeklärten Fälle 7.758 7.575
Anzahl der Verdächtigen 6.598 6.573
Anzahl der männlichen Verdächtigen 5.556 5.585
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.042 988
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 713 875

Quelle: Bundeskriminalamt

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