Mehrere Unfälle mit Verletzten und hohem Sachschaden ereigneten sich auf der A 19 während Starkregenfällen. Polizei warnt vor nicht angepasster Geschwindigkeit.
Güstrow: Verkehrsunfälle auf A 19 bei Starkregen

BAB 19 / Landkreis Rostock, Mecklenburgische Seenplatte (ost)
Am Dienstagmorgen, dem 4. August 2026, gab es auf der Autobahn A19 in Richtung Rostock mehrere Verkehrsunfälle aufgrund von regennasser Straße. Drei Personen wurden dabei teilweise schwer verletzt.
Etwa um 09:20 Uhr kam ein BMW zwischen den Ausfahrten Güstrow und Glasewitz von der Fahrbahn ab, durchbrach einen Wildschutzzaun und kam etwa 100 Meter neben der Autobahn zum Stehen. Die beiden Insassen des Fahrzeugs wurden schwer verletzt und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus in Güstrow gebracht. Während der Unfallaufnahme und Bergung des Fahrzeugs wurde die Richtungsfahrbahn bis etwa 16:30 Uhr zeitweise gesperrt. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 20.000 Euro geschätzt.
Um 11:11 Uhr kam es zwischen den Ausfahrten Wittstock und Röbel zu einer Kollision zwischen zwei Sattelzügen. Nach bisherigen Informationen wechselte ein Lastwagenfahrer nach einem Überholvorgang zurück auf den rechten Fahrstreifen und kollidierte dabei mit dem noch nicht vollständig überholten Fahrzeug. Es wurde niemand verletzt. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 4.000 Euro.
Nur wenige Minuten später verlor ein Autofahrer gegen 11:15 Uhr zwischen den Ausfahrten Linstow und Krakow am See die Kontrolle über seinen Mercedes beim Spurwechsel. Das Fahrzeug drehte sich mehrmals und prallte gegen einen auf dem Standstreifen abgestellten Lastwagen. Der Fahrer erlitt leichte Verletzungen und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die Autobahn musste zeitweise voll gesperrt werden, um einen Rettungshubschrauber landen zu lassen. Danach blieb die Richtungsfahrbahn bis etwa 17:00 Uhr halbseitig gesperrt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 60.000 Euro.
Nach aktuellen Informationen ereigneten sich alle Verkehrsunfälle bei starkem Regen. Die Polizei fordert daher alle Verkehrsteilnehmer auf, ihre Geschwindigkeit den Wetter- und Straßenverhältnissen anzupassen und ausreichend Abstand zu halten.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. 334 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,6% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 55.641 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.880 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.228 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 334 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 49.199 |
| Ortslage – innerorts | 3.500 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.320 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 437 |
| Getötete | 57 |
| Schwerverletzte | 1.105 |
| Leichtverletzte | 5.095 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








