Mehr als 3 Kilogramm Haschisch in polnischem Kleinbus entdeckt. Zoll findet Drogen in grüner Kunststofffolie verpackt.
Hafen Rostock: Drogenfund bei Fahrzeugkontrolle

Stralsund (ost)
Im Rostocker Hafen entdeckte der Zoll am Morgen des 21.04.2026 3.120 Gramm Haschisch in einem polnischen Kleinbus. Die illegalen Substanzen waren in einem Paket aus grüner Kunststofffolie versteckt, das mit Bettlaken umwickelt war und sich in der Reisetasche eines der sechs Insassen befand. Auf Befragung gab der 24-jährige Pole zu, dass sich Haschisch in dem Paket befand. Ein zusätzlicher DrugWipe-Test fiel positiv aus und bestätigte die Aussage des Mannes. Das Haschisch wurde beschlagnahmt und gegen den Verdächtigen wurde ein Steuerstrafverfahren gemäß § 372 Abgabenordnung (AO) i.V.m. KCanG eingeleitet. Das Zollfahndungsamt Hamburg – Dienstsitz Rostock hat die weiteren Untersuchungen übernommen.
Weitere Informationen:
Nach geltendem Recht dürfen erwachsene Personen (ab 18 Jahren) bis zu 25 Gramm Cannabis für den Eigenverbrauch besitzen. Dies ist jedoch nur im Inland erlaubt. Die Einfuhr, Ausfuhr und Durchfuhr von Cannabis über nationale Grenzen hinweg bleibt weiterhin streng verboten.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle registriert, wovon 7758 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 6598, darunter 5556 Männer, 1042 Frauen und 713 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 wurden 7972 Fälle gemeldet, von denen 7575 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 6573, wobei 5585 männliche, 988 weibliche und 875 nicht-deutsche Verdächtige verzeichnet wurden. Im Vergleich dazu gab es in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 73917 die meisten aufgezeichneten Drogenfälle in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 8.223 | 7.972 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 7.758 | 7.575 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.598 | 6.573 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 5.556 | 5.585 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.042 | 988 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 713 | 875 |
Quelle: Bundeskriminalamt








