Ein 64-jähriger türkischer Staatsangehöriger entging einer Freiheitsstrafe, indem ein Freund die Geldstrafe von 2.000,- Euro bezahlte.
Hafen Rostock: Freund zahlt Geldstrafe

Rostock (ost)
Beamte der Bundespolizeiinspektion Rostock haben gestern Morgen einen Haftbefehl gegen einen 64-jährigen türkischen Staatsbürger vollstreckt und ihn nach Schweden zurückgeführt.
Während der Überprüfung der Identität des 64-jährigen Mannes am Rostocker Überseehafen stellten die Beamten fest, dass ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Dresden wegen Urkundenfälschung gegen ihn vorlag. Das Amtsgericht Pirna hatte ihn zu einer Geldstrafe von insgesamt 2.000,- Euro verurteilt. Im Rahmen der Maßnahmen wurde auch ein vollständig gefälschter polnischer Führerschein, der auf den 64-Jährigen ausgestellt war, sichergestellt.
Aufgrund seiner Unfähigkeit, die geforderte Geldstrafe zu zahlen, wurde er von den Polizeibeamten in ein nahegelegenes Gefängnis gebracht. Nur wenige Stunden später konnte er das Gefängnis verlassen, nachdem die Geldstrafe von einem Bekannten beglichen wurde.
Die Polizeibeamten haben ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Urkundenfälschung und der illegalen Einreise eingeleitet. Anschließend führten die Bundespolizisten die Rückführung nach Schweden durch, da er im Besitz eines schwedischen Aufenthaltstitels war.
Quelle: Presseportal








