Am 16.09.2026 informierte die Feuerwehr Rostock über einen Gefahrstoffaustritt auf einem Fährschiff im Hafen. Fünf Personen wurden vorsorglich in Kliniken gebracht.
Hafen Rostock: Gefahrstoffaustritt im Rostocker Überseehafen

Rostock (ost)
Am 16.09.2026 erhielt die Leitstelle der Feuerwehr Rostock um 15:50 Uhr Informationen über einen Gefahrstoffaustritt im Rostocker Überseehafen. Eine Flüssigkeit trat aus einem Kesselwaggon auf einem Fährschiff aus. Das Schiff wurde mit Hilfe der Bundes- und Landespolizei evakuiert, bis auf einige Crewmitglieder.
Die Passagiere und die Crew wurden vom Rettungsdienst untersucht. Fünf Personen wurden vorsorglich in umliegende Krankenhäuser gebracht und einige von ihnen verließen diese im Laufe des Einsatzes wieder. Die übrigen Passagiere wurden während des Einsatzes von der Reederei betreut.
Die Feuerwehr Rostock erkundete den betroffenen Kesselwagen mit Chemikalienschutzanzügen und fing die austretende Flüssigkeit auf. Nach Auswertung aller Mess- und Erkundungsergebnisse konnte kein Austritt des Gefahrstoffs bestätigt werden. Es wird derzeit angenommen, dass Kondenswasser aus der Kesselwandung tropft.
Der Einsatz endete gegen 2:00 Uhr am 17.09. Die Einsatzdauer von etwa zehn Stunden ergab sich aus der Erkundung der schwer zugänglichen Tropfstelle, den verschiedenen Mess- und Nachweismaßnahmen sowie der Auswertung aller Begleitumstände.
An dem Einsatz waren zahlreiche Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Rostock, der Freiwilligen Feuerwehren Stadtmitte und Gehlsdorf sowie des Rettungsdienstes beteiligt. Außerdem waren Mitarbeiter des Hafen- und Seemannsamts der Hanse- und Universitätsstadt Rostock sowie zahlreiche Einsatzkräfte der Bundes- und Landespolizei im Einsatz.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon waren 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% ausmacht. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 55.641 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.880 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.228 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 334 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 49.199 |
| Ortslage – innerorts | 3.500 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.320 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 437 |
| Getötete | 57 |
| Schwerverletzte | 1.105 |
| Leichtverletzte | 5.095 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








