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Hafen Rostock: Haftbefehle vollstreckt binnen Stunden

Die Bundespolizei vollstreckt Haftbefehle in Rostock: Geldstrafen abgewendet und Betrugsverdacht aufgedeckt.

Foto: unsplash

Rostock (ost)

Die Schwester eines 35-jährigen Deutschen verhinderte die Vollstreckung einer Ersatzfreiheitsstrafe, indem sie eine ausstehende Geldstrafe zahlte. Beamte der Bundespolizeiinspektion Rostock kontrollierten den Mann gestern Nachmittag am Hauptbahnhof Rostock. Bei der Überprüfung wurde festgestellt, dass ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Ulm gegen ihn vorlag. Das Amtsgericht Göppingen hatte ihn zuvor rechtskräftig wegen Körperverletzung zu einer Geldstrafe in Höhe von 900,- Euro nebst Kosten verurteilt. Bei der Durchsuchung seines mitgeführten Gepäcks fanden die Bundespolizisten ca. 25 Gramm einer weißen Substanz. Die Bundespolizeiinspektion Rostock leitete Ermittlungen wegen des Verdachts auf Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz ein.

Einige Stunden zuvor kontrollierten Bundespolizisten einen 41-jährigen Polen am Überseehafen Rostock, als er in Richtung Dänemark ausreisen wollte. Dabei stellten sie fest, dass ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Berlin wegen Betruges gegen den Mann vorlag. Der 41-Jährige zahlte die Geldstrafe in Höhe von 1.500,- Euro. Danach setzte er seine Reise fort.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle erfasst, wovon 7758 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 6598, wobei 5556 männlich und 1042 weiblich waren. 713 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 wurden 7972 Fälle registriert, von denen 7575 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 6573, wobei 5585 männlich und 988 weiblich waren. 875 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Drogenfälle in Deutschland registriert – 73917.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 8.223 7.972
Anzahl der aufgeklärten Fälle 7.758 7.575
Anzahl der Verdächtigen 6.598 6.573
Anzahl der männlichen Verdächtigen 5.556 5.585
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.042 988
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 713 875

Quelle: Bundeskriminalamt

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