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Haftbefehl am Rostocker Hauptbahnhof

Bundespolizisten vollstrecken Haftbefehl gegen serbischen Staatsangehörigen, der sich unerlaubt im Schengen-Gebiet aufhielt.

Foto: unsplash

Rostock (ost)

Beamte der Bundespolizeiinspektion Rostock haben am 6. Juni 2026 am Hauptbahnhof Rostock einen Haftbefehl vollstreckt. An diesem Ort kontrollierten die Bundespolizisten einen 64-jährigen Bürger aus Serbien, der mit einem Reisebus im internationalen Fernverkehr unterwegs war.

Während der Kontrolle übergab er den Bundespolizisten einen gültigen serbischen Reisepass. Aufgrund der Stempelposition und dem Fehlen einer Aufenthaltserlaubnis stellten die Beamten fest, dass sich der Mann 152 Tage illegal im Schengen-Gebiet aufgehalten hatte. Daraufhin erklärte er, freiwillig nach Serbien zurückkehren zu wollen.

Außerdem stellten die Polizisten fest, dass der Mann von den Staatsanwaltschaften Berlin und Leipzig zur Strafvollstreckung gesucht wurde. Zuvor wurden er von den Amtsgerichten Berlin und Leipzig jeweils wegen Diebstahls zu Geldstrafen verurteilt, die er nicht rechtzeitig zahlte. Der Mann beglich die geforderten Geldstrafen sowie die Verfahrenskosten und entging somit einer Ersatzfreiheitsstrafe. Zusätzlich gab es eine Fahndung der Staatsanwaltschaft Berlin, um seinen Aufenthaltsort wegen Diebstahls mit Waffen, Bandendiebstahl und Wohnungseinbruchdiebstahl festzustellen.

Die Einsatzkräfte haben erneut ein Strafverfahren wegen des Verdachts der illegalen Einreise und des illegalen Aufenthalts eingeleitet und seinen Wohnsitz ermittelt.

Am nächsten Tag reiste der 64-jährige Mann über den Flughafen Hamburg nach Serbien aus.

Quelle: Presseportal

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