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Haftbefehl und Einreiseverbot: Bundespolizei stoppt Gesuchten

Bundespolizisten verhafteten einen 41-jährigen Serben, der gesucht wurde. Er wurde zu einer Geldstrafe verurteilt und hat ein Einreiseverbot in die Schweiz.

Foto: unsplash

Neustrelitz (ost)

Am Abend des Freitags (20.03.26) wurde ein 41-jähriger serbischer Staatsbürger von Bundespolizisten am Hauptbahnhof Neustrelitz verhaftet. Während einer polizeilichen Kontrolle stellte sich heraus, dass der Mann mit einem Haftbefehl gesucht wird.

Das Amtsgericht Sömmerda in der Nähe von Erfurt hatte ihn im Jahr 2025 wegen Betrugs zu einer Geldstrafe von 2.250,00 Euro oder 37 Tagen Haft verurteilt. Außerdem besteht ein Einreiseverbot in die Schweiz bis 2028 aufgrund ähnlicher Straftaten. Bei einer Durchsuchung fanden die Beamten außerdem Betäubungsmittel (0,2 Gramm Kokain), die beschlagnahmt wurden.

Da der Mann nicht in der Lage war, die geforderte Geldstrafe zu zahlen, wurde er direkt inhaftiert. Des Weiteren wird er sich wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten müssen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 7972 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank von 7758 im Jahr 2022 auf 7575 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 6598 auf 6573 zurück. Von den Verdächtigen waren 5556 männlich, 1042 weiblich und 713 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 8.223 7.972
Anzahl der aufgeklärten Fälle 7.758 7.575
Anzahl der Verdächtigen 6.598 6.573
Anzahl der männlichen Verdächtigen 5.556 5.585
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.042 988
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 713 875

Quelle: Bundeskriminalamt

nf24