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Haftbefehl vollstreckt in Warnemünde

Beamte der Bundespolizei vollstreckten am Freitagabend einen Haftbefehl gegen einen 31-jährigen Spanier. Die Staatsanwaltschaft suchte ihn wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, zudem gab es eine Fahndung zur Aufenthaltsermittlung.

Foto: unsplash

Rostock (ost)

Polizeibeamte in Rostock haben am Freitagabend, dem 14. August 2026, einen Haftbefehl gegen einen 31-jährigen Spanier durchgesetzt.

Am Bahnhof Warnemünde kontrollierten die Einsatzkräfte den Mann und stellten bei der Überprüfung seiner Personalien fest, dass er zur Fahndung ausgeschrieben war. Die Staatsanwaltschaft Gera suchte den 31-Jährigen aufgrund einer rechtskräftigen Verurteilung wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Außerdem wurde er vom Amtsgericht Rostock zur Aufenthaltsermittlung gesucht.

Während der Durchsuchung des Mannes fanden die Beamten 4,59g Kokain.

Ein Verwandter des 31-Jährigen bezahlte die ausstehende Geldstrafe in Höhe von insgesamt 951,50 Euro, wodurch die Vollstreckung der Ersatzfreiheitsstrafe entfiel.

Die Polizeibeamten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ein.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden insgesamt 8223 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wovon 7758 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 6598, wobei 5556 männliche und 1042 weibliche Verdächtige waren. 713 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der registrierten Fälle auf 7972, wobei 7575 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 6573, darunter 5585 Männer, 988 Frauen und 875 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 8.223 7.972
Anzahl der aufgeklärten Fälle 7.758 7.575
Anzahl der Verdächtigen 6.598 6.573
Anzahl der männlichen Verdächtigen 5.556 5.585
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.042 988
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 713 875

Quelle: Bundeskriminalamt

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