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Hagenow: Alkoholisierter Lkw-Fahrer verursacht Unfall

Ein betrunkener Lkw-Fahrer verursachte einen Unfall in Hagenow, bei dem er in eine Hauswand krachte. Der Fahrer hatte einen Atemalkoholwert von 1,79 Promille und die Polizei ermittelt die genaue Unfallursache.

Der verunfallte Lkw auf der B321
Foto: Presseportal.de

Hagenow (ost)

Am Samstagmittag ereignete sich in der Rudolf-Tarnow-Straße/B321 in Hagenow ein Verkehrsunfall mit erheblichem Sachschaden, bei dem der Fahrer anscheinend betrunken war.

Der Fahrer eines Sattelzugs mit Anhänger plante gegen 12:00 Uhr, vom Parkplatz in der Rudolf-Tarnow-Straße auf die Bundesstraße 321 zu fahren. Dabei durchbrach das Fahrzeug zunächst eine Parkplatzabsperrung und fuhr dann über den Gehweg in Richtung Feldstraße weiter. Daraufhin kam es zu einer Kollision mit einem entgegenkommenden Auto. Durch den Zusammenstoß geriet die Sattelzugmaschine von der Fahrbahn ab und prallte gegen die Hauswand eines benachbarten Gebäudes, wo sie zum Stillstand kam. Beim 55-jährigen Fahrer des Sattelzugs wurde Alkoholgeruch festgestellt. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,79 Promille. Der Fahrer wurde zur Blutentnahme ins Krankenhaus gebracht. Die Autofahrerin erlitt offensichtlich einen Schock und wurde zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht. Weitere Personen wurden nicht verletzt. Neben den beiden beschädigten Fahrzeugen wurden auch mehrere Verkehrszeichen und eine Straßenlaterne beschädigt. Der Gesamtschaden wird auf etwa 20.000 Euro geschätzt. Während der Bergungsarbeiten musste die Bundesstraße für mehrere Stunden vollständig gesperrt werden. Die Freiwillige Feuerwehr Hagenow war mit mehreren Einsatzkräften vor Ort.

Gegen den ukrainischen Fahrer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet. Die Polizei in Hagenow untersucht nun die genaue Unfallursache.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle ausmacht. Es gab 1.228 schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden, was 2,21% entspricht. 334 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,6% aller Unfälle sind. Die restlichen 49.199 Unfälle waren Sachschadensunfälle, was 88,42% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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