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Hagenow: Arglose Frau betrogen mit gestohlenem Auto

Eine Frau aus Hagenow wurde Opfer eines Betruges mit einem gestohlenen Auto. Nach Zahlung von über 24.000 Euro wurde das Fahrzeug als gestohlen gemeldet.

Foto: Depositphotos

Hagenow (ost)

Eine naive Frau aus Hagenow wurde vor kurzem Opfer eines Betrugs mit einem gestohlenen Auto. Sie stieß auf einer Online-Verkaufsplattform auf ein privates Angebot für den Kauf eines PKW und begab sich kurz darauf nach Nordrhein-Westfalen, um das Fahrzeug zu übernehmen. Nachdem sie dem privaten Autoverkäufer mehr als 24.000 Euro bar bezahlt hatte, fuhr die 28-jährige Frau mit dem neu erworbenen Toyota nach Hause, um ihn neu zuzulassen. Dies war jedoch nicht möglich, da in der Zulassungsstelle festgestellt wurde, dass das Fahrzeug in den Niederlanden als gestohlen gemeldet war. Auch die Fahrzeugpapiere, die sie vorgelegt hatte, erwiesen sich als gefälscht. Die Polizei wurde informiert, die den gestohlenen Toyota sicherstellte. Die Polizei ermittelt nun wegen Betrugs und Hehlerei. Die Ermittlungen könnten jedoch erschwert werden, da der Verdächtige im Kaufvertrag offensichtlich falsche Angaben gemacht hat.

(Anmerkung: Am 30.06.2024 wird der Pressesprecher der Polizeiinspektion Ludwigslust, Polizeihauptkommissar Klaus Wiechmann, aus dem aktiven Dienst ausscheiden und in den Ruhestand treten. Sein Nachfolger wird Polizeihauptkommissar Felix Zgonine sein, der bereits seit Oktober letzten Jahres als Pressesprecher tätig ist.)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Autodiebstählen in Mecklenburg-Vorpommern für 2021/2022

Die Autodiebstahlraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2021 und 2022 blieben relativ konstant. Im Jahr 2021 wurden insgesamt 360 Fälle gemeldet, von denen 159 gelöst werden konnten. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 169, wobei 151 männliche und 18 weibliche Verdächtige identifiziert wurden. Darunter waren 51 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2022 stieg die Anzahl der gemeldeten Fälle leicht auf 364, wobei jedoch nur 138 Fälle gelöst werden konnten. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 141, wobei 131 männliche und 10 weibliche Verdächtige ermittelt wurden. Davon waren 45 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 mit 5864 Fällen die höchste Anzahl an Autodiebstählen in Deutschland.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 360 364
Anzahl der aufgeklärten Fälle 159 138
Anzahl der Verdächtigen 169 141
Anzahl der männlichen Verdächtigen 151 131
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 18 10
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 51 45

Quelle: Bundeskriminalamt

Cybercrime-Statistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2021/2022

Die Cyberkriminalitätsraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2021 und 2022 sind rückläufig. Im Jahr 2021 wurden 1715 Fälle gemeldet, während es im Jahr 2022 nur noch 919 waren. Die Anzahl der aufgeklärten Fälle sank von 481 auf 382. Die Anzahl der Verdächtigen ging ebenfalls von 427 auf 328 zurück, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 276 auf 209 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 151 auf 119 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen verringerte sich von 62 auf 40. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an gemeldeten Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 29667 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 1.715 919
Anzahl der aufgeklärten Fälle 481 382
Anzahl der Verdächtigen 427 328
Anzahl der männlichen Verdächtigen 276 209
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 151 119
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 62 40

Quelle: Bundeskriminalamt

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