In Hagenow entdeckte die Polizei in der Wohnung eines 46-jährigen Mannes 600 Gramm Betäubungsmittel und 16.000 Euro Bargeld. Der polnische Tatverdächtige wurde festgenommen und es gab Widerstand bei der Festnahme.
Hagenow: Polizei findet Drogen und Bargeld

Hagenow (ost)
In Hagenow fand die Polizei am späten Samstagabend in der Wohnung eines 46-jährigen Mannes rund 600 Gramm Betäubungsmittel und 16.000 Euro Bargeld. Der Verdächtige, der aus Polen stammt, wurde daraufhin vorläufig festgenommen. Der Fund war eher zufällig, da die Polizei ursprünglich wegen häuslicher Gewalt in der Wohnung eingetroffen war. Es gab anscheinend massive Streitigkeiten zwischen dem 46-Jährigen und seiner Lebensgefährtin. In der Wohnung wurden verschiedene illegale Drogen entdeckt, darunter Amphetamine, Cannabis, Haschisch sowie augenscheinlich Ecstasy und andere verdächtige Substanzen. Die Polizei fand insgesamt 16.000 Euro Bargeld in Umschlägen. Das Geld stammt wahrscheinlich aus dem Verkauf illegaler Drogen und wurde zusammen mit den Drogen beschlagnahmt. Aufgrund eines offenen Haftbefehls wegen eines ähnlichen Vergehens in der Vergangenheit wurde der Beschuldigte vorläufig festgenommen und inhaftiert. Bei seiner Festnahme leistete der 46-Jährige, der sich unter einem Bett versteckt hatte, Widerstand. Ihm wurden Handschellen angelegt. Gegen den Beschuldigten wurde Anzeige wegen gewerbsmäßigen Drogenhandels und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte erstattet.
Kontakt:
Polizeiinspektion Ludwigslust
Pressestelle
Klaus Wiechmann
Telefon: 03874/411 304
E-Mail: pressestelle-pi.ludwigslust@polizei.mv-regierung.de
Internet: http://www.polizei.mvnet.de
Twitter: @PolizeiLWL
Facebook: Polizei Westmecklenburg
Hier geht es zur Originalquelle
Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.
Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2021/2022
Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern sind zwischen 2021 und 2022 leicht gesunken. Im Jahr 2021 wurden 8728 Fälle von Drogenkriminalität erfasst, wobei 8304 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 6776, wovon 5675 Männer und 1101 Frauen waren. 647 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wobei 7758 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 6598, wovon 5556 Männer und 1042 Frauen waren. 713 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, was die höchste Anzahl in Deutschland darstellt.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 8.728 | 8.223 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 8.304 | 7.758 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.776 | 6.598 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 5.675 | 5.556 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.101 | 1.042 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 647 | 713 |
Quelle: Bundeskriminalamt








