Ein 72-jähriger Fahrer landete auf einer Brückenbaustelle, nachdem er die Baustellenabsicherung durchbrochen hatte. Beide Insassen erlitten leichte Verletzungen.
Hamburg: Auto durchbricht Baustelle auf A24

Wöbbelin / Stolpe (ost)
Am Samstagabend ereignete sich ein Verkehrsunfall auf der A24 bei Wöbbelin, bei dem ein Autofahrer durch eine Baustellenabsicherung auf eine im Rohbau befindliche Autobahnbrücke fuhr.
Nach bisherigen Informationen fuhr der 72-jährige Fahrer gegen 19:20 Uhr auf der A24 in Richtung Hamburg. In einer Brückenbaustelle durchbrach er die Baustellenabsicherung und folgte nicht der markierten Fahrbahnverschiebung. Kurz darauf durchbrach der 72-Jährige mit seinem Fahrzeug einen Absperrzaun und fuhr über das Ende der Brücke hinaus, bevor sein Pkw (VW Passat) auf der Bewehrung der im Bau befindlichen Autobahnbrücke zum Stehen kam.
Der Fahrer und seine 72-jährige Beifahrerin mussten das Fahrzeug über die Fahrertür verlassen, da sich auf der Beifahrerseite der Abgrund der neuen Brücke befand. Beide Insassen erlitten leichte Verletzungen, lehnten jedoch eine Behandlung durch den Rettungsdienst vor Ort ab.
Es gab keine Hinweise auf Alkohol- oder Drogeneinfluss seitens der Polizeibeamten vor Ort. Es scheint, dass auch die vorgeschriebene Geschwindigkeitsbegrenzung im Baustellenbereich eingehalten wurde. Die Polizei hat den Unfall aufgenommen und ermittelt nun zur genauen Unfallursache. Es wird auch überprüft, ob der Fahrer möglicherweise durch den Gegenverkehr geblendet wurde.
Der Sachschaden am Brückenbauwerk, am Unfallfahrzeug und an der Baustellenabsicherung beläuft sich insgesamt auf etwa 20.000 Euro.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon waren 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen wurden 437 Unfälle registriert (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 55.641 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.880 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.228 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 334 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 49.199 |
| Ortslage – innerorts | 3.500 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.320 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 437 |
| Getötete | 57 |
| Schwerverletzte | 1.105 |
| Leichtverletzte | 5.095 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








