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Hamburg Hauptbahnhof: Person im Gleis – Bahnstrecke gesperrt

Eine Person im Gleis führte zur vorübergehenden Sperrung der Bahnstrecke. Der Vorfall verursachte insgesamt 74 Minuten Verspätung für fünf Züge.

Foto: Depositphotos

Schwerin (ost)

Gestern Nachmittag informierte die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn die Bundespolizeiinspektion Rostock darüber, dass sich eine Person im Gleisbereich der Bahnstrecke Hamburg in Richtung Schwerin auf Höhe des Bahnkilometers 236,4 zwischen Büchen und Schwanheide befand. Aus diesem Grund musste die Bahnstrecke gesperrt werden und der RE 3975 von Hamburg Hbf. nach Rostock Hbf. eine Gefahrenbremsung durchführen. Es gab keine Personen- oder Sachschäden.

Neben den sofort eingesetzten Bundespolizisten der Bundespolizeireviere Schwerin und Lübeck waren auch die eingesetzten Kräfte der Landespolizei, Polizeirevier Hagenow, vor Ort. Sie konnten den 20-jährigen Mann im Gleisbereich lokalisieren und in Sicherheit bringen. Während der Identitätsfeststellung zeigte sich der 20-jährige Iraner den Landespolizisten zunächst unkooperativ und widersetzte sich den polizeilichen Maßnahmen. Daher musste er später gefesselt werden, wobei er sich körperlich zur Wehr setzte und versuchte, einem Beamten die Waffe zu entwenden, was ihm jedoch nicht gelang. Zwei Landespolizisten wurden leicht verletzt, konnten aber ihren Dienst fortsetzen. Nach dem Eintreffen der Bundespolizisten wurde der Mann in Gewahrsam genommen und an den Betreuer seiner Wohneinrichtung übergeben.

Die Bahnstrecke war von 17:13 Uhr bis 17:26 Uhr gesperrt, was zu insgesamt 74 Minuten Verspätung bei fünf Zügen führte. Gegen den Mann wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet, unter anderem wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2022

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2022 zeigt insgesamt 53.500 Unfälle. Davon endeten 4.913 Unfälle mit Personenschaden, was 9,18% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,3% aus, mit 1.233 Fällen. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 288 Fällen registriert, was 0,54% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 87,97% bzw. 47.066 Fälle. Innerorts ereigneten sich 31.178 Unfälle (58,28%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 19.742 Unfälle (36,9%) und auf Autobahnen 2.580 Unfälle (4,82%). Insgesamt gab es 83 Getötete, 1.266 Schwerverletzte und 4.983 Leichtverletzte.

2022
Verkehrsunfälle insgesamt 53.500
Unfälle mit Personenschaden 4.913
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.233
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 288
Übrige Sachschadensunfälle 47.066
Ortslage – innerorts 31.178
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 19.742
Ortslage – auf Autobahnen 2.580
Getötete 83
Schwerverletzte 1.266
Leichtverletzte 4.983

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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