Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Hamburg: Verkehrsunfall auf A24 mit Gefahrgut-LKW

Ein Fahrzeugführer wurde leicht verletzt, jedoch kam es nicht zu einem Austritt des Gefahrguts.

Foto: Depositphotos

Ruhner Berge/Stolpe (ost)

Ein Autofahrer wurde bei einem Verkehrsunfall heute Morgen auf der A24 leicht verletzt. Es gab keinen Austritt des transportierten Gefahrguts.

Nach bisherigen Erkenntnissen versuchte ein 26-jähriger Fahrer gegen 04:45 Uhr auf der A24 in Richtung Hamburg, einen vor ihm fahrenden Sattelzug mit Anhänger zu überholen. Der 26-Jährige kollidierte aus bisher ungeklärten Gründen mit dem Tankauflieger des vorausfahrenden Fahrzeugs, wodurch beide Fahrzeuge nicht mehr fahrbereit waren. Die Fahrbahn musste aufgrund der Trümmer für etwa 45 Minuten in Richtung Hamburg vollständig gesperrt werden. Der Verdächtige klagte über Schmerzen in der Hüfte und wurde zur weiteren Untersuchung und Behandlung mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Im Tankauflieger des Gefahrgutanhängers befand sich Bitumen, das durch den Unfall nicht freigesetzt wurde. Der 39-jährige LKW-Fahrer blieb unverletzt. Die Polizei hat den Unfallort untersucht und ermittelt nun die genaue Unfallursache. Die rechte Fahrspur wird aufgrund der Verunreinigung durch auslaufendes Motorenöl voraussichtlich bis etwa 12:00 Uhr gesperrt bleiben. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 20.000 Euro geschätzt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Mecklenburg-Vorpommern insgesamt 55.641 Verkehrsunfälle. Davon waren 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,21% der Gesamtzahl aus, was 1.228 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 0,6% der Fälle registriert, was 334 Unfällen entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle machten den größten Anteil aus, nämlich 88,42% aller Unfälle, was 49.199 Unfällen entspricht. Innerorts ereigneten sich 6,29% der Unfälle, was 3.500 Unfällen entspricht. Außerorts (ohne Autobahnen) waren es 4,17% der Unfälle, was 2.320 Unfällen entspricht. Auf Autobahnen ereigneten sich 0,79% der Unfälle, was 437 Unfällen entspricht. Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

nf24