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Hamburg: Zwei Festnahmen am Überseehafen Rostock

Beamte der Bundespolizeiinspektion Rostock kontrollierten zwei türkische Staatsbürger, die 2,34 kg Kokain schmuggelten. Beide befinden sich in Untersuchungshaft.

Foto: Depositphotos

Rostock (ost)

Am 18. November 2024, um etwa 13:30 Uhr, wurden von Polizeibeamten der Bundespolizeiinspektion Rostock am Hafen Rostock zwei Staatsangehörige der Türkei kontrolliert. Die beiden Männer, 23 und 28 Jahre alt, waren mit einem Fährschiff aus Dänemark angekommen. Aufgrund von Unregelmäßigkeiten bei der Überprüfung der Reisedokumente wurden sowohl die beiden Reisenden als auch ihr Gepäck einer genauen Kontrolle unterzogen.

Währenddessen fanden die Beamten insgesamt 2,34 kg Kokain. Außerdem wurde bei einer der Personen eine kleine Menge Haschisch entdeckt.

Beide Personen wurden vorübergehend festgenommen. Derzeit befinden sie sich aufgrund von Haftbefehlen des Amtsgerichts Rostock in Untersuchungshaft.

Die weiteren Ermittlungen werden vom Zollfahndungsamt Hamburg, Dienststelle Rostock, im Auftrag der Staatsanwaltschaft Rostock durchgeführt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 7972 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 7758 auf 7575. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 6598 auf 6573 zurück, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 5556 auf 5585 stieg und die der weiblichen Verdächtigen von 1042 auf 988 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 713 auf 875. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 8.223 7.972
Anzahl der aufgeklärten Fälle 7.758 7.575
Anzahl der Verdächtigen 6.598 6.573
Anzahl der männlichen Verdächtigen 5.556 5.585
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.042 988
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 713 875

Quelle: Bundeskriminalamt

nf24