Beamte der Polizeiinspektion Rostock haben mehrere Verstöße bei Verkehrskontrollen festgestellt. Ermittlungsverfahren wurden eingeleitet.
Hansaviertel: Drogen- und Führerscheinverstöße bei Verkehrskontrollen in Rostock festgestellt

Rostock (ost)
Während Verkehrskontrollen im Rostocker Stadtgebiet wurden in dieser Woche mehrere Verstöße von Beamten der Polizeiinspektion Rostock festgestellt.
Den Beamten des Polizeihauptreviers Reutershagen fiel in der Dethardingstraße/Hansaviertel ein 35-jähriger Mann aus Armenien auf, der offensichtlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Bei der Kontrolle präsentierte der Fahrer einen ukrainischen Führerschein, der sich bei der Überprüfung als gefälscht erwies. Gegen den Mann wurden Ermittlungsverfahren wegen Urkundenfälschung, Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie des Verdachts auf Fahren unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln eingeleitet.
Auch Beamte des Polizeireviers Dierkow überprüften in dieser Woche eine BMW-Fahrerin im Kurt-Schumacher-Ring. Bei der 39-jährigen Polin reagierte der Drogenvortest positiv auf Amphetamine. Die Polizei ordnete daraufhin eine Blutprobenentnahme an und stellte die Fahrzeugschlüssel sicher. Gegen die Fahrerin wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Fahrens unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln eingeleitet.
Die weiteren Ermittlungen sind noch im Gange.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern haben sich zwischen 2022 und 2023 leicht verringert. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 7972 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle lag 2022 bei 7758 und 2023 bei 7575. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 2022 6598, wovon 5556 männlich, 1042 weiblich und 713 nicht-deutsche Verdächtige waren. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der Verdächtigen auf 6573, mit 5585 männlichen, 988 weiblichen und 875 nicht-deutschen Verdächtigen. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 8.223 | 7.972 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 7.758 | 7.575 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.598 | 6.573 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 5.556 | 5.585 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.042 | 988 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 713 | 875 |
Quelle: Bundeskriminalamt








