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Heringsdorf: Alkoholisierte Autofahrerin in Baustelle gestrandet

Eine 57-jährige Deutsche strandete betrunken in einer Baustelle, nachdem sie zuvor Cocktails konsumiert hatte. Trotzdem entstand weder Sachschaden noch Verletzte bei dem Vorfall.

Foto: Depositphotos

Zinnowitz (ost)

Beamte des Polizeireviers Heringsdorf wurden am Donnerstagabend (28.05.2026) gegen 22:40 Uhr zu einem scheinbaren Verkehrsunfall gerufen. Der Vorfall ereignete sich auf einer Baustelle auf der Ahlbecker Straße, kurz vor dem Ortsausgang Zinnowitz, in Richtung Wolgast. Bei ihrer Ankunft stellten die Beamten jedoch fest, dass die Situation eine andere war.

Ein 57-jährige Deutsche war mit ihrem Suzuki auf der Schotterstraße an der Baustelle steckengeblieben und konnte sich nicht mehr befreien. Auf die Frage, wie sie an diesen abgelegenen Ort gelangt war, konnte die Frau jedoch keine klare Antwort geben.

Die Polizisten stellten jedoch schnell fest, dass der Grund für die Desorientierung war: Die 57-Jährige schien betrunken zu sein und gab zu, vorher einige Cocktails getrunken zu haben. Wie sie nun auf der Schotterpiste der Baustelle gelandet war, konnte sie nicht erklären, gestand aber ein, selbst das Auto dorthin gefahren zu haben.

Glücklicherweise entstand weder am Auto noch an anderen Fahrzeugen Schaden. Niemand wurde bei der Irrfahrt verletzt.

Die Autofahrerin hatte jedoch weniger Glück. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab um 23:22 Uhr einen Wert von 1,51 Promille. Daraufhin wurde eine Blutprobe angeordnet und durchgeführt. Der Führerschein der Frau wurde sofort eingezogen. Gegen sie wird nun wegen Trunkenheit im Verkehr ermittelt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 7972 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle war ebenfalls rückläufig, von 7758 im Jahr 2022 auf 7575 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 6598 auf 6573, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 5556 auf 5585 stieg und die der weiblichen Verdächtigen von 1042 auf 988 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 713 auf 875. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 73917 die meisten registrierten Drogenfälle in Deutschland.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 8.223 7.972
Anzahl der aufgeklärten Fälle 7.758 7.575
Anzahl der Verdächtigen 6.598 6.573
Anzahl der männlichen Verdächtigen 5.556 5.585
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.042 988
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 713 875

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon gab es 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 334 Fällen (0,6%) vergleichsweise selten. Die meisten Unfälle waren übrige Sachschadensunfälle mit 49.199 Fällen (88,42%). Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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