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Heutige (01.06.2026) Blaulichtmeldungen aus Mecklenburg-Vorpommern

Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Mecklenburg-Vorpommern vom 01.06.2026

Foto: unsplash

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.

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01.06.2026 – 16:58

POL-NB: Rücknahme der Öffentlichkeitsfahndung nach einer vermissten 13-Jährigen aus Röbel

Röbel (ost)

Das 13-jährige Mädchen, das seit dem 01.06.2026 in Röbel vermisst wurde, wurde dank Zeugenhinweisen wohlbehalten gefunden. Die polizeilichen Suchmaßnahmen wurden beendet. Die Polizei möchte sich bei der Bevölkerung und den Medien für ihre Unterstützung und die erhaltenen Hinweise bedanken. Wir bitten darum, das Bild und alle personenbezogenen Daten zu löschen.

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Polizeipräsidium Neubrandenburg
Einsatzleitstelle/ Polizeiführer vom Dienst

Telefon: 0395 5582 2223
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Rückfragen innerhalb der Bürozeiten:
Bitte richten Sie Ihre Nachfragen innerhalb der Bürozeiten an die
jeweils regional und thematisch zuständige Pressestelle
(Polizeiinspektionen Stralsund, Anklam oder Neubrandenburg sowie
Polizeipräsidium Neubrandenburg).

01.06.2026 – 15:17

POL-NB: 13-jährige Jugendliche aus Röbel vermisst - Polizei bittet um Mithilfe

Röbel (ost)

Die Polizei ist auf der Suche nach einer 13-jährigen Jugendlichen aus Röbel, die als vermisst gilt und deren Aufenthaltsort unbekannt ist.

Weitere Informationen finden Sie unter: https://tinyurl.com/42frpae3

Bisher waren alle Bemühungen der Polizei, das Mädchen zu finden, erfolglos. Daher bittet die Polizei die Bevölkerung und die Medien um Unterstützung bei der Suche nach der vermissten 13-Jährigen.

Wer kann Informationen zum Verbleib des vermissten Mädchens geben? Wer hat das 13-jährige Mädchen gesehen? Hinweise nimmt die Polizei Röbel unter der 039931 8480, der Polizeinotruf unter der 110 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

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Für Medienvertreter:
Kimberly Schätzchen
Polizeipräsidium Neubrandenburg
Pressestelle
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01.06.2026 – 15:00

IM-MV: Innenminister Pegel eröffnet 35. Bäderdienstsaison - Mehr Präsenz für einen sicheren Sommer in Mecklenburg-Vorpommern

Schwerin (ost)

Mit Beginn der Urlaubssaison startet die Landespolizei in die 35. Bäderdienstsaison. Innenminister Christian Pegel hat heute im Ostseebad Wustrow gemeinsam mit Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten den diesjährigen Bäderdienst offiziell eröffnet.

Vom 1. Juni bis Ende August werden zusätzliche Polizeikräfte in den touristischen Regionen des Landes eingesetzt. Ein besonderer Fokus liegt auch in dieser Saison auf den Inselregionen Mecklenburg-Vorpommerns. Auf Usedom, Rügen sowie in den beliebten Urlaubsorten Warnemünde und Kühlungsborn werden zusätzliche Kräfte eingesetzt, um den erhöhten Besucherzahlen gerecht zu werden. Hier zeigt sich der Bäderdienst besonders präsent: auf Promenaden, an Stränden und in der Nähe touristischer Hotspots.

"Mecklenburg-Vorpommern zählt seit Jahren zu den gefragtesten Urlaubsdestinationen in Deutschland, und das Besucheraufkommen steigt vor allem in der Küstenregion deutlich an. Mit dem Bäderdienst trägt unsere Landespolizei dazu bei, dass Sicherheit und Ordnung auch in dieser besonders intensiven Zeit gewährleistet bleiben", erklärte der Minister zum Saisonauftakt. "Auch über die klassischen Urlaubsschwerpunkte hinaus werden die Beamtinnen und Beamten insbesondere bei landesweit stattfindenden Veranstaltungen für mehr Sicherheit, schnelle Hilfe und eine stärkere Präsenz sorgen. Über 100 solcher Events, darunter Konzerte, Feste und sportliche Großereignisse, stehen auch in diesem Jahr im Einsatzkalender der Landespolizei."

Unterstützt werden die örtlichen Polizeidienststellen vom Landesbereitschaftspolizeiamt. Mit Blick auf die zahlreichen Veranstaltungen und die hohe touristische Auslastung ist der Bäderdienst ein zentraler Baustein der Sicherheitsstrategie für den Sommer in Mecklenburg-Vorpommern.

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Ministerium für Inneres und Bau Mecklenburg-Vorpommern
Telefon: 0385/58812003
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01.06.2026 – 14:58

POL-NB: 17-Jähriger bei Unfall in Loissin schwer verletzt

Wolgast (ost)

Am Samstag, den 29.05.2026 ereignete sich um 23:35 Uhr ein Verkehrsunfall, bei dem ein 17-jähriger Mopedfahrer in Loissin allein beteiligt war.

Der junge Deutsche fuhr mit seinem Honda Moped die Straße Am Strande von Loissin in Richtung des Campingplatzes in Loissin. In einer Linkskurve kam er von der Fahrbahn ab, kollidierte zuerst mit einer Beschilderung und dann mit einer Mauer. Durch den Aufprall stürzte der 17-Jährige und zog sich schwere Verletzungen zu. Er wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.

Es entstand Schaden am Moped, an der Beschilderung und an der Mauer. Der geschätzte Sachschaden beläuft sich auf 2.500 Euro.

Während der Unfallaufnahme ergaben sich Hinweise auf Alkoholkonsum des Mopedfahrers. Ein freiwilliger Atemalkoholtest um 00:17 Uhr ergab einen Wert von 1,13 Promille, woraufhin eine Blutentnahme angeordnet und durchgeführt wurde.

Die Polizei ermittelt nun gegen den 17-Jährigen wegen Trunkenheit im Verkehr.

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Für Medienvertreter:
Cindy Trehkopf
Polizeipräsidium Neubrandenburg
Pressestelle
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01.06.2026 – 14:53

LKA-MV: Das Landeskriminalamt MV sucht Verstärkung! Das LKA MV sucht eine/n Sachbearbeiter/in (w/m/d) Cybercrime

Rampe (ost)

Das LKA MV hat die folgende Jobausschreibung im Karriereportal MV veröffentlicht:

https://karriere-in-mv.de/stelle/16141-sachbearbeiter-in-w-m-d-cybercrime

Kontaktpersonen:

Herr Müller

Zuständig für Fragen zu den Aufgaben und der Position

Telefon: 03866 644500

Frau Schmidt

Zuständig für Fragen zum Bewerbungsprozess

Telefon: 03866 641321

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Landeskriminalamt Mecklenburg-Vorpommern
Pressestelle
Niels Borgmann
Telefon: 03866 64 8700
E-Mail: presse@lka-mv.de
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01.06.2026 – 14:04

POL-HRO: Kriminalpolizei Rostock ermittelt nach Diebstahl eines Elektrorollstuhls - Nachbarn helfen bei Aufklärung

Rostock (ost)

Die Polizei in Rostock hat Untersuchungen eingeleitet, nachdem am vergangenen Freitagabend drei Jugendliche, die bereits mehrmals der Polizei bekannt waren, einen Elektrorollstuhl gestohlen haben sollen.

Nach bisherigen Informationen sollen die 15- und 16-jährigen Verdächtigen den Elektrorollstuhl am frühen Abend in der Erich-Schlesinger-Straße gestohlen haben. Der betroffene Mann informierte nicht nur die Polizei, sondern auch seine Nachbarn. Diese entdeckten die Jugendlichen kurz darauf mit dem Krankenfahrstuhl und alarmierten die Polizei.

Als die Einsatzkräfte eintrafen, flüchteten die beiden deutschen Verdächtigen sowie ein 16-jähriger Jugendlicher syrischer Herkunft zunächst. Zwei der Jugendlichen konnten jedoch in der Joachim-Jungius-Straße festgenommen werden. Der dritte Verdächtige wurde im weiteren Verlauf der Ermittlungen ebenfalls identifiziert.

Bei der Durchsuchung der festgenommenen Personen fanden die Beamten unter anderem Handschuhe des Geschädigten, die als potenzielle Diebesbeute sichergestellt wurden.

Der gestohlene Elektrorollstuhl wurde zudem erheblich beschädigt. Im Zuge der Untersuchungen ergaben sich zudem Hinweise darauf, dass die drei Verdächtigen in der Nähe eines Parkplatzes in der Rostocker Südstadt einen Verkehrsunfall verursacht und sich dann unerlaubt vom Unfallort entfernt haben sollen.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die Jugendlichen ihren Erziehungsberechtigten übergeben. Gegen sie wurden unter anderem Ermittlungsverfahren wegen des Diebstahls eines Fahrzeugs, des unerlaubten Entfernens vom Unfallort sowie des unbefugten Gebrauchs des Fahrzeugs eingeleitet.

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Polizeipräsidium Rostock
Newsroom
Anne Schwartz
Telefon: 0381 4916-3040
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01.06.2026 – 14:03

POL-NB: Erneuter Fall von Love Scamming - 74-Jährige verliert 226.000 Euro an Online-Liebesbetrüger

Greifswald (ost)

Am gestrigen Sonntag, dem 31. Mai 2026, wurde der Polizei erneut ein Fall von "Love Scamming" gemeldet, was in diesem Jahr nicht das erste Mal vorgekommen ist.

Die Täter nutzen soziale Netzwerke oder Partnerbörsen, um Kontakt zu alleinstehenden Personen aufzunehmen und eine oft romantische Beziehung aufzubauen. Ihr Ziel ist es, durch das Vorspielen von Freundschaft oder Liebe die andere Person emotional zu manipulieren, um schließlich Geld zu erhalten. Sobald der Betrug entdeckt wird oder die Zahlungen ausbleiben, brechen die Täter den Kontakt ab.

Eine 74-jährige Deutsche aus dem Umland von Greifswald wurde ebenfalls Opfer dieser Masche. Ein unbekannter Verdächtiger kontaktierte sie erstmals im Dezember des vergangenen Jahres über ein soziales Netzwerk. Über die Zeit entwickelte sich ein intensiver schriftlicher Austausch, der bis Mitte Mai 2026 andauerte. Schon nach einem Monat bat er um Geld, das er angeblich für verschiedene Zwecke benötigte, darunter das Aufladen seines Handyguthabens im Ausland. Die Frau schickte daraufhin Bargeld per Post oder kaufte mehrmals Guthabenkarten eines großen Elektronikherstellers für den Betrüger.

Insgesamt entstand ein finanzieller Schaden von über 226.000 Euro für die Frau. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen wegen Betrugs eingeleitet.

Es wird empfohlen, alle Chatverläufe, E-Mails und ähnliche Kommunikation zu sichern und bei der Polizei Anzeige zu erstatten, falls Sie Opfer eines solchen Betrugs geworden sind.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie unter: https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/scamming/

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Kimberly Schätzchen
Polizeipräsidium Neubrandenburg
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01.06.2026 – 13:33

POL-NB: Zeugen gesucht - Unfallflucht in der Damaschkestraße

Demmin (ost)

Am vergangenen Wochenende informierte ein 49-jähriger Mann die Polizei über einen Verkehrsunfall in der Damaschkestraße in Demmin.

Schon am 28. Mai 2026 fuhr er gegen 18:10 Uhr auf der Damaschkestraße. Ein Auto fuhr auf Höhe der Einmündung zur Drönnewitzer Straße auf der Damaschkestraße und missachtete anscheinend die Vorfahrt des Radfahrers. Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, bremste der 49-Jährige stark ab, was dazu führte, dass er vom Fahrrad fiel.

Anschließend stiegen zwei Personen (ein Mann und die Fahrerin) aus dem Auto aus. Der Mann fragte den Radfahrer kurz nach seinem Befinden. Danach stiegen beide Personen wieder ins Auto ein und fuhren weg.

Der Radfahrer entfernte sich zunächst ebenfalls vom Unfallort, verspürte dann aber starke Schmerzen und begab sich ins Krankenhaus. Dort stellte sich heraus, dass der Deutsche bei dem Unfall schwere Verletzungen erlitten hatte.

Zusätzlich entstand am Fahrrad ein Schaden in Höhe von etwa 100 Euro.

Die Polizei hat nun die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen des Unfalls sowie die Insassen des Autos, sich zu melden. Hinweise werden vom Polizeihauptrevier Demmin unter der 03998 2540 entgegengenommen, von der Onlinewache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de oder von jeder anderen Polizeidienststelle.

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Kimberly Schätzchen
Polizeipräsidium Neubrandenburg
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01.06.2026 – 13:18

POL-NB: Stopp dem Schilderklau - Polizei stellt Diebesgut sicher

Ueckermünde (ost)

Am 30.05.2026 um etwa 01:50 Uhr informierte ein Informant die Polizei darüber, dass er gerade zwei Personen gesehen hatte, die jeweils ein Verkehrsschild bei sich trugen. Die unbekannten Täter kamen aus Richtung Schäferweg und flüchteten in Richtung Haff-Center in Ueckermünde.

Die Polizeibeamten, die vor Ort waren, konnten keine Personen mehr in der Nähe finden. Jedoch wurden die gestohlenen Verkehrsschilder entdeckt. Es handelte sich um das Stoppschild an der Ecke Schäferweg/Belliner Straße und das Ortseingangsschild an der Belliner Straße.

Am gestrigen Tag (31.05.2026) konnten die beiden Täter dank einer weiteren Zeugenaussage identifiziert werden. Es handelt sich um einen 18-jährigen und einen 19-jährigen Deutschen. Die Verkehrsschilder konnten in der Wohnung des 18-Jährigen sichergestellt werden.

Die Polizei ermittelt nun gegen die beiden Männer wegen Diebstahls und eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.

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Cindy Trehkopf
Polizeipräsidium Neubrandenburg
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01.06.2026 – 13:16

POL-HRO: Polizei stellt Graffiti-Sprayer auf frischer Tat

Schwaan/Landkreis Rostock (ost)

Am Nachmittag gestern wurde ein 16-jähriger Deutscher dabei erwischt, wie er Graffiti in Schwaan sprühte. Gegen 16:10 Uhr sahen verdeckte Bundespolizisten eine männliche Person, die die Rückseite eines Textilfachmarktes in der Doberaner Straße in Schwaan mit Graffiti besprühte. Bei der anschließenden Überprüfung wurden bei dem Jugendlichen mehrere Farbspraydosen entdeckt und sichergestellt. Außerdem wurde das Handy des 16-Jährigen konfisziert.

Die Polizeikräfte des Polizeireviers Bützow trafen inzwischen ein und übernahmen vor Ort weitere polizeiliche Maßnahmen und Ermittlungen. Während der Untersuchung wurde auch festgestellt, dass der Jugendliche zuvor einen E-Scooter gefahren hatte. Da der Verdacht bestand, dass er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand, wurde eine Blutentnahme angeordnet und durchgeführt.

Außerdem wurden die Erziehungsberechtigten des Jugendlichen über den Vorfall informiert.

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Polizeipräsidium Rostock
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Diana Schmicker
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01.06.2026 – 13:11

POL-HRO: Sachbeschädigungen führen zu Stromausfall in der Kröpeliner-Tor-Vorstadt - Tatverdächtiger gestellt

Rostock (ost)

Früh am Sonntagmorgen kam es in der Rostocker Kröpeliner-Tor-Vorstadt zu mehreren Sachbeschädigungen, die zu einem Stromausfall führten. Ein Verdächtiger wurde von der Polizei festgenommen.

Kurz vor 01:00 Uhr informierten Polizeibeamte über einen Mann, der in der Werftstraße randalierte. Der 24-jährige deutsche Verdächtige trat mehrmals gegen einen Stromkasten auf dem Gelände einer Tankstelle und beschädigte ihn erheblich. Durch die Beschädigung kam es zu einem Funkenflug, der den Stromkasten in Brand setzte. Danach soll der Verdächtige in der Lübecker Straße die Glasscheibe einer Bushaltestelle mit Faustschlägen beschädigt haben.

Die Beamten konnten den Mann kurz darauf in der Nähe festnehmen. Der 24-Jährige wies Verletzungen an der rechten Hand auf, die er sich wahrscheinlich bei der Beschädigung der Bushaltestelle zugezogen hatte. Da er trotz mehrfacher Aufforderungen nicht stehen blieb und den Anweisungen der Einsatzkräfte nicht folgte, musste er festgehalten und zu Boden gebracht werden. Eine Atemalkoholkontrolle ergab bei dem Verdächtigen einen Wert von 1,97 Promille.

Aufgrund der Beschädigung des Stromkastens kam es zu einem Stromausfall, der erst nach mehreren Stunden behoben werden konnte. Betroffen waren unter anderem die angrenzende Tankstelle, Teile der Straßenbeleuchtung sowie eine Ampelanlage.

Ob durch den Stromausfall weitere Schäden entstanden sind, wird derzeit ebenso wie die Höhe des entstandenen Sachschadens untersucht.

Die Feuerwehr löschte den Brand des Stromkastens, zu dem sie alarmiert wurde.

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Polizeipräsidium Rostock
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01.06.2026 – 13:09

BPOLI PW - GdpD POM: Bundespolizisten vollstreckten am Wochenende vier Haftbefehle

Pasewalk / Pomellen (ost)

Am 30.05.2026 um etwa 22:50 Uhr wurde die Notrufzentrale Berlin um Hilfe gebeten. Als der RE34918 um 23:19 Uhr am Bahnhof Pasewalk einfuhr, wurde gemeldet, dass eine Person im Wagen 2 die Reisenden stark unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln belästigte. Eine Streife begab sich zum Bahnhof Pasewalk und fand um 23:24 Uhr den stark alkoholisierten kenianischen Staatsbürger im RE vor. Der 24-jährige hatte eine gültige Duldung bei sich. Nachdem die Person aus dem Zug begleitet wurde, wurde eine fahndungsmäßige Überprüfung durchgeführt. Die Beamten stellten fest, dass ein Haftbefehl wegen gefährlicher Körperverletzung durch das AG Tiergarten vorlag. Die Person wurde festgenommen und zur Gefangenensammelstelle Tempelhofer Damm gebracht. Die Einlieferung erfolgte um 03:45 Uhr.

Drei Stunden zuvor wurde ein polnischer Staatsbürger im Rahmen der Grenzkontrollen auf der BAB 11 am ehemaligen GÜG Pomellen als Fahrer eines polnischen PKW kontrolliert. Die Überprüfung des 59-jährigen ergab eine Ausschreibung zur Festnahme wegen Fahrerflucht. Die Person musste insgesamt 400,00 EUR Geldstrafe und 119,50 EUR Kosten zahlen, um einer 13-tägigen Ersatzfreiheitsstrafe zu entgehen. Die Person zahlte die Geldstrafe und die Kosten vor Ort vollständig und wurde um 20:30 Uhr freigelassen.

Schon am Vortag gegen 10:30 Uhr wurde ein 33-jähriger Deutscher von der Gemeinsamen Diensteinheit (GDE) auf der BAB 11 am ehemaligen Grenzübergang Pomellen kontrolliert. Die Überprüfung ergab zwei Haftbefehle zur Festnahme/Strafvollstreckung. Die STA Cottbus suchte ihn wegen Betrugs. Es waren 1280,00 Euro Geldstrafe + 35,50 Euro Restgeldstrafe + 84,50 Euro Kosten (insgesamt 1400 EUR) zu zahlen oder eine Restersatzfreiheitsstrafe von 32 Tagen zu verbüßen. Außerdem war er wegen Betrugs von der STA Berlin gesucht. Hier waren 750,00 Euro Geldstrafe + 96,50 Euro Kosten (insgesamt 846,50 EUR) oder eine Ersatzfreiheitsstrafe von 50 Tagen zu verbüßen. Die Gesamtgeldstrafen wurden bei der Polizei in Berlin bezahlt, so dass er gegen 13:40 Uhr seine Reise fortsetzen konnte.

Am gestrigen Sonntag um 14:50 Uhr kontrollierten Bundespolizisten in Pomellen einen 54-jährigen Polen. Die Überprüfung ergab eine Fahndungsausschreibung der Staatsanwaltschaft Dresden wegen gewerbsmäßigen und bandenmäßigen Betrugs. Die Person wurde festgenommen und der BPOLI Dresden übergeben, die ihn am heutigen Montag dem zuständigen Amtsgericht in Dresden übergab.

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Bundespolizeiinspektion Pasewalk mit Gemeinsamer deutsch-polnischer
Dienststelle Pomellen
Lars Petersen
Telefon: +49 38378 230-130
Handy: +491723118075
E-Mail: presse.pasewalk@polizei.bund.de
www.bundespolizei.de
Twitter: @bpol_kueste

Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt gewährleistet als
Bundesbehörde die Wahrnehmung ihrer
übertragenen Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern
sowie auf Nord- und
Ostsee. Etwa 2.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter
Polizei- und Verwaltungsbeamte
sowie Angestellte, sorgen auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und
weiterer Rechtsvorschriften
im Rahmen der Gefahrenabwehr und Strafverfolgung für Sicherheit an
den Grenzen, auf
Bahnanlagen und auf See.

Die nachgeordneten Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel,
Rostock, Stralsund und Pasewalk
sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Rostock und
die Kräfte der Mobilen
Kontroll- und Überwachungseinheit sind 24/7 im Einsatz. Mit den
Bundespolizeiinspektionen See in
Neustadt in Holstein, Warnemünde und Cuxhaven sowie der maritimen
Kriminalitätsbekämpfung im
Direktionsbereich See und einem eigenen Maritimen Schulungs- und
Trainingszentrum, verfügt die
Bundepolizeidirektion Bad Bramstedt bundesweit einzigartig über eine
maritime Einsatzkomponente.

Die Bundespolizei See schützt und überwacht Tag und Nacht die
Seegrenze (EU-Außengrenze),
maritime kritische Infrastruktur, den Seeverkehr auf Nord- und Ostsee
mit modernen und
leistungsfähigen Einsatzschiffen und -booten.

Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur
Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erhalten Sie
unter www.bundespolizei.de.

01.06.2026 – 12:07

POL-HRO: Güstrower Polizei ermittelt nach mutmaßlichem Raubdelikt

Güstrow/Landkreis Rostock (ost)

Am Sonntagabend um etwa 18:15 Uhr informierten aufmerksame Bürger die Polizei in Güstrow über einen Vorfall in der Bölkower Straße. Nach den bisherigen Informationen soll ein obdachloser Mann im Alter von 35 Jahren dort von zwei bislang unbekannten Männern belästigt und möglicherweise beraubt worden sein.

Der Mann soll sich schon seit einiger Zeit vor dem Eingang eines Hotels in der Bölkower Straße aufgehalten haben, wie es die Zeugen berichten. Danach beobachteten sie, wie zwei unbekannte Männer den 35-Jährigen bedrängten und offenbar vertreiben wollten. Laut dem Opfer hätten die Täter ihm außerdem ins Gesicht geschlagen und Bargeld gestohlen.

Der 35-Jährige erlitt sichtbare Verletzungen im Gesicht und schien sich zudem in einem psychischen Ausnahmezustand zu befinden. Er wurde zur weiteren medizinischen Behandlung ins KMG Klinikum gebracht.

Den Zeugenaussagen zufolge sollen die Verdächtigen zwischen 35 und 45 Jahre alt gewesen sein. Beide Männer hatten kurze blonde Haare. Einer trug ein schwarzes T-Shirt, der andere ein weißes T-Shirt und eine kurze Hose. Weitere Informationen zu den Personen liegen derzeit nicht vor.

Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts des Raubes aufgenommen und bittet Zeugen, die die Tat beobachtet haben oder Hinweise zu den Verdächtigen geben können, sich bei der Polizei in Güstrow unter der Telefonnummer 03843 2660, über die Internetwache unter www.polizei.mvnet.de oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

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01.06.2026 – 11:42

POL-NB: Korrekturmeldung: Suche nach 14-Jähriger aus dem Bereich Neukalen

Neubrandenburg (ost)

Am Freitag wurde ein öffentlicher Aufruf zur Suche nach einem vermissten Teenager veröffentlicht, der aus Neukalen stammt und zuletzt am Donnerstagmorgen in Dargun gesehen wurde (siehe Bericht unter https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/108747/6284150).

Die Jugendliche ist nicht 16 Jahre alt, wie ursprünglich angegeben, sondern 14 Jahre alt.

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01.06.2026 – 11:20

POL-NB: Anhänger vom Gelände eines Autohauses in Neubrandenburg gestohlen

Neubrandenburg (ost)

Heute (01.06.2026) wurde ein PKW-Anhänger der Marke Eder mit Neubrandenburger Kennzeichen vom Gelände eines Autohauses in der Birnenstraße in Neubrandenburg gestohlen.

Nach den bisherigen Informationen betrat ein unbekannter Mann gegen 05:15 Uhr das Gelände zu Fuß. Kurz darauf kehrte er mit einem schwarzen VW Touareg mit polnischem Kennzeichen zurück. Der Mann koppelte dann den Anhänger an sein Auto und fuhr um 05:20 Uhr in unbekannte Richtung davon.

Der unbekannte Mann wird wie folgt beschrieben:

Der Diebstahl verursachte einen Schaden in Höhe von 35.000 Euro.

Die Polizei ermittelt nun wegen Diebstahls gegen Unbekannt und bittet um sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung. Zeugen, die das beschriebene Fluchtfahrzeug mit Anhänger gesehen haben, Informationen zum Täter haben oder andere Beobachtungen zum Diebstahl gemacht haben, werden gebeten, sich an die Polizei in Neubrandenburg unter 0395 5582 5224, die Internetwache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de oder an jede andere Polizeidienststelle zu wenden.

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01.06.2026 – 10:55

POL-HRO: 80-jährige Radfahrerin nach Zusammenstoß mit PKW in Güstrow verstorben (Ergänzungsmeldung)

Güstrow/ Landkreis Rostock (ost)

Am vergangenen Donnerstag wurde eine Frau im Alter von 80 Jahren bei einem Verkehrsunfall in der Schwaaner Straße in Güstrow schwer verletzt. Leider ist sie am Freitag im Krankenhaus an den Unfallfolgen verstorben.

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01.06.2026 – 10:50

POL-NB: Korrekturmeldung: Verkehrsunfall mit einer Schwerverletzten

Anklam (ost)

Am 29. Mai 2026 wurde eine Bekanntmachung über einen Verkehrsunfall auf der Verbindungsstraße zwischen Groß Toitin und Kagenow veröffentlicht.

Hier ist der Link zur Bekanntmachung: https://tinyurl.com/58ax5uwf

Im Gegensatz zur ersten Bekanntmachung wurde die 17-jährige Beifahrerin des Autos, die schwere Verletzungen erlitt, nicht aus dem Fahrzeug geschleudert.

Zusätzlich werden die Ermittlungen zur genauen Unfallursache weiterhin fortgesetzt. Erste Ermittlungsergebnisse deuten jedoch darauf hin, dass überhöhte Geschwindigkeit möglicherweise unfallursächlich war.

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01.06.2026 – 09:57

POL-NB: Diebstähle in Ducherow und Anklam - Polizei sucht Zeugen

Anklam (ost)

Am Freitag, den 29.05.2026 ereigneten sich in Anklam zwei Diebstähle, die tagsüber an belebten Orten stattfanden.

Der erste Vorfall fand zwischen 12:20 Uhr und 12:30 Uhr auf dem Parkplatz eines Supermarktes in Ducherow statt. Dort wurde ein gesichertes schwarzes Motorrad Husaberg 650 FE gestohlen. Es ist möglich, dass das Motorrad mit einem Anhänger oder Transporter weggebracht wurde. Der Schaden beläuft sich auf ca. 6.000 Euro.

Der zweite Diebstahl ereignete sich zwischen 14:10 Uhr und 14:20 Uhr in der Nähe eines Grill-Imbisses in der Straße Neuer Markt in Anklam. Während einer Lieferung wurde aus einem kurzzeitig unverschlossenen Mercedes Sprinter ein Portemonnaie gestohlen. Der Schaden beträgt 250 Euro.

Die Polizei ermittelt nun in beiden Fällen wegen Diebstahls durch unbekannte Täter.

Zu den Tatzeiten befanden sich an beiden Orten mehrere Passanten, daher bittet die Polizei nun um Zeugenaussagen. Personen, die etwas Verdächtiges bemerkt haben oder Hinweise zu den Dieben oder Fahrzeugen geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Anklam unter der Telefonnummer 03971 251 0 zu melden oder über die Internetwache der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern unter www.polizei.mvnet.de oder bei einer anderen Polizeidienststelle zu informieren.

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Für Medienvertreter:
Cindy Trehkopf
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01.06.2026 – 05:00

POL-NB: Berauschende Mittel und Zweiradfahrer sind die neuen Kontrollschwerpunkte der Verkehrskampagne "Fahren.Ankommen.LEBEN!"

Neubrandenburg/Rostock (ost)

Wenn kurze Momente der Unachtsamkeit auf Alkohol, Drogen oder Medikamente treffen, werden die Straßen schnell zu gefährlichen Orten. Um die Verkehrssicherheit zu erhöhen und auf die Risiken aufmerksam zu machen, finden ab heute im ganzen Land verstärkt stationäre oder mobile Kontrollen statt. Die aktuellen Zahlen zu Verkehrsunfällen verdeutlichen die Wichtigkeit solcher Maßnahmen: Im Jahr 2025 gab es fast 800 Verkehrsunfälle unter Alkoholeinfluss im ganzen Land. Damit stiegen die Zahlen im Vergleich zum Vorjahr erneut an (2024: 744, 2025: 772). In allen Bereichen (Gesamtzahl, Tote, Schwerverletzte) gibt es laut Statistik einen Anstieg. Nur bei leichtverletzten Personen gab es einen geringfügigen Rückgang.

Die Polizei appelliert daher nachdrücklich an alle Verkehrsteilnehmer, nur nüchtern ans Steuer oder auf das Zweirad zu steigen. Schon geringe Mengen Alkohol, berauschende Substanzen oder bestimmte Medikamente können die Wahrnehmung, Reaktionsfähigkeit und das Urteilsvermögen erheblich beeinträchtigen.

Positiv entwickelt haben sich hingegen die Zahlen bei Verkehrsunfällen unter Drogeneinfluss. In sämtlichen Bereichen, insbesondere bei verletzten und getöteten Personen, konnten Rückgänge verzeichnet werden. Im Jahr 2025 gab es hierbei keinen tödlichen Verkehrsunfall.

Weiterhin Sorgen bereitet die Entwicklung der Unfallstatistik bei Zweiradfahrern, die auch vor diesem Hintergrund einen weiteren Schwerpunkt der Kontrollen darstellen. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Unfallzahlen erneut an (plus 5,97 %). Zwar ging die Zahl der getöteten Zweiradfahrer zurück, gleichzeitig wurden jedoch mehr Menschen verletzt oder schwer verletzt.

Deshalb werden im gesamten Monat Juni verstärkt Kontrollen in den acht Polizeiinspektionen der Polizeipräsidien Rostock und Neubrandenburg durchgeführt. Die erste Kontrolle findet heute, am Montag (01. Juni 2026), im Bereich der Polizeiinspektion Ludwigslust statt.

Die 0,5-Promille-Grenze gilt grundsätzlich für Autofahrer. Fahranfänger in der Probezeit sowie Fahrer unter 21 Jahren unterliegen der Null-Promille-Regelung. Bereits ab 0,3 Promille kann jedoch bei auffälliger Fahrweise oder einem Unfall eine Strafbarkeit vorliegen.

Die gleichen Alkoholgrenzen gelten auch für E-Scooter-Fahrer. Auch hier drohen bei Verstößen empfindliche Geldstrafen, Punkte und der Entzug der Fahrerlaubnis.

Radfahrer müssen ab 1,6 Promille mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen. Aber auch darunter kann bereits eine Strafbarkeit gegeben sein, wenn Ausfallerscheinungen festgestellt werden oder es zu einem Unfall kommt.

In Bezug auf den Konsum von Cannabis weist die Polizei darauf hin, dass auch nach der Teillegalisierung weiterhin klare Regeln im Straßenverkehr gelten. Wer unter dem Einfluss von Cannabis ein Fahrzeug lenkt, riskiert Bußgelder, Fahrverbote und strafrechtliche Konsequenzen. Besonders problematisch ist, dass die Wirkung individuell unterschiedlich und oft länger anhaltend ist, als Betroffene vermuten. Die Kombination von Cannabis mit Alkohol oder Medikamenten erhöht die Gefahren zusätzlich erheblich.

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Caroline Kohl
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01.06.2026 – 05:00

POL-HRO: Berauschende Mittel und Zweiradfahrer sind die neuen Kontrollschwerpunkte der Verkehrskampagne "Fahren.Ankommen.LEBEN!"

Rostock/Neubrandenburg (ost)

Wenn kurze Momente der Unachtsamkeit auf Alkohol, Drogen oder Medikamente treffen, werden die Straßen schnell zu gefährlichen Orten. Um die Verkehrssicherheit zu erhöhen und auf die Risiken aufmerksam zu machen, finden ab heute im ganzen Land vermehrt stationäre oder mobile Kontrollen statt. Die aktuellen Entwicklungen der Verkehrsunfallzahlen unterstreichen die Wichtigkeit solcher Maßnahmen: Im Jahr 2025 gab es fast 800 Verkehrsunfälle unter Alkoholeinfluss im ganzen Land. Dies bedeutet einen Anstieg im Vergleich zum Vorjahr (2024: 744, 2025: 772). In allen Bereichen (insgesamt, Todesfälle, Schwerverletzte) gibt es laut Statistik einen Anstieg. Nur bei leichtverletzten Personen gab es einen leichten Rückgang.

Die Polizei appelliert daher dringend an alle Verkehrsteilnehmer, nur nüchtern ans Steuer oder auf das Zweirad zu steigen. Schon geringe Mengen Alkohol, Drogen oder bestimmte Medikamente können die Wahrnehmung, Reaktionsfähigkeit und das Urteilsvermögen erheblich beeinträchtigen.

Die Zahlen bei Verkehrsunfällen unter Drogeneinfluss haben sich hingegen positiv entwickelt. In allen Bereichen, insbesondere bei Verletzten und Getöteten, gab es Rückgänge. Im Jahr 2025 gab es keinen tödlichen Verkehrsunfall in diesem Zusammenhang.

Die Entwicklung der Unfallstatistik bei Zweiradfahrern bereitet weiterhin Sorge und ist ein weiterer Schwerpunkt der Kontrollen. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Unfallzahlen erneut an (plus 5,97 %). Obwohl die Zahl der getöteten Zweiradfahrer zurückging, wurden gleichzeitig mehr Menschen verletzt oder schwer verletzt.

Den gesamten Monat Juni über werden verstärkt Kontrollen in den acht Polizeiinspektionen der Polizeipräsidien Rostock und Neubrandenburg durchgeführt. Die Auftaktkontrolle findet heute Montag (01. Juni 2026) im Bereich der Polizeiinspektion Ludwigslust statt.

Die 0,5-Promille-Grenze gilt grundsätzlich für Autofahrer. Fahranfänger in der Probezeit und Fahrer unter 21 Jahren unterliegen der Null-Promille-Regelung. Bereits ab 0,3 Promille kann jedoch bei auffälligem Fahrverhalten oder einem Unfall eine Strafbarkeit vorliegen.

Die gleichen Alkoholgrenzen gelten für E-Scooter-Fahrer wie für Autofahrer. Auch hier drohen bei Verstößen empfindliche Geldstrafen, Punkte und der Entzug der Fahrerlaubnis.

Radfahrer müssen ab 1,6 Promille mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen. Aber auch darunter kann bereits eine Strafbarkeit gegeben sein, wenn Ausfallerscheinungen festgestellt werden oder es zu einem Unfall kommt.

In Bezug auf den Cannabiskonsum weist die Polizei darauf hin, dass auch nach der Teillegalisierung weiterhin klare Regeln im Straßenverkehr gelten. Wer unter dem Einfluss von Cannabis ein Fahrzeug lenkt, riskiert Geldbußen, Fahrverbote und strafrechtliche Konsequenzen. Besonders problematisch ist, dass die Wirkung individuell unterschiedlich und oft länger anhaltend ist, als Betroffene vermuten. Die Kombination von Cannabis mit Alkohol oder Medikamenten erhöht die Gefahren zusätzlich erheblich.

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Christin Höfler
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31.05.2026 – 16:39

POL-HRO: Verkehrsunfall mit zwei leichtverletzten Personen auf der BAB20

Dummerstorf (Landkreis Rostock) (ost)

Am 31.05.2026 ereignete sich um 10:56 Uhr auf der BAB20 bei Petschow ein Verkehrsunfall zwischen zwei PKW, bei dem eines der beteiligten Fahrzeuge umgekippt ist.

Nach aktuellen Informationen fuhr ein 19-jähriger Opel-Fahrer auf der A20 in Richtung Lübeck und begann aufgrund eines vor ihm fahrenden Dacia mit einem Überholmanöver. Beim Spurwechsel nach links verlor der 19-jährige Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug, streifte die Mittelschutzplanke und kollidierte seitlich mit dem Dacia. Der Dacia überschlug sich daraufhin und landete schließlich auf dem Dach. Der Unfallverursacher touchierte anschließend auch noch die Außenschutzplanke, bevor er zum Stehen kam.

Der 70-jährige Fahrer des Dacias und seine Beifahrerin wurden leicht verletzt und vor Ort medizinisch versorgt. Der Unfallverursacher hingegen blieb vollkommen unverletzt.

Es entstand ein Sachschaden von ca. 35.000,- Euro. Beide beteiligten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden von einem Abschleppdienst abtransportiert. Die A20 in Richtung Lübeck war zeitweise gesperrt. Der Verkehr wurde später an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Inzwischen ist die Unfallstelle vollständig geräumt.

Gegen den Unfallverursacher wurde von der Polizei ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet.

Robert Jeske

Autobahn- und Verkehrspolizeirevier Dummerstorf

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