Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Mecklenburg-Vorpommern vom 19.05.2026
Heutige (19.05.2026) Blaulichtmeldungen aus Mecklenburg-Vorpommern

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.
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POL-NB: Vollsperrung nach Fahrzeugbrand auf der BAB 20 in Fahrtrichtung Stettin zwischen den Anschlussstellen Neubrandenburg Ost und Friedland (LK MSE)
Neubrandenburg (ost)
Am 19.05.2026 gegen 17 Uhr ereignete sich ein Fahrzeugbrand auf der Autobahn A20. Zum aktuellen Zeitpunkt fuhr ein 38-jähriger deutscher Fahrer mit seinem Auto BMW auf der A20 in Richtung Stettin. Zwischen den Anschlussstellen Neubrandenburg Ost und Friedland bemerkte der Fahrer Rauch aus dem Motorraum seines Autos, lenkte das Fahrzeug auf den Standstreifen. Dort geriet das Auto in Brand, wobei der Fahrer und seine 33-jährige deutsche Beifahrerin das Fahrzeug unverletzt verlassen konnten. Das Fahrzeug brannte jedoch vollständig aus. Der Sachschaden wird auf rund 14.500 Euro geschätzt. Die Bergung des Fahrzeugs erfolgte durch einen beauftragten Abschleppdienst. Die Freiwilligen Feuerwehren der umliegenden Gemeinden wurden zur Brandbekämpfung eingesetzt. Während der Löscharbeiten wurde die A20 in Richtung Stettin für etwa 1,5 Stunden vollständig gesperrt. Aufgrund von Fahrbahnschäden ist derzeit eine Fahrspur in diesem Bereich gesperrt. Zur Reparatur der Schäden wurde eine Spezialfirma von der zuständigen Autobahnmeisterei beauftragt. Nach aktuellen Erkenntnissen wird von einem technischen Defekt am Auto als Brandursache ausgegangen.
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Polizeipräsidium Neubrandenburg
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POL-NB: Schwerverletzte Radfahrerin nach Verkehrsunfall in Heringsdorf (LK V-G)
Heringsdorf (ost)
Am 19.05.2026 um etwa 16:15 Uhr ereignete sich in Heringsdorf auf der Neuhofer Straße ein Verkehrsunfall, bei dem eine Person verletzt wurde. Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr die 61-jährige Fahrerin eines Skoda auf der Straße Am Kanal und bog dann auf die Neuehofer Straße ab. Dabei übersah sie die 63-jährige deutsche Radfahrerin, die zu diesem Zeitpunkt den Gehweg der Neuehofer Straße entlangfuhr und die Einmündung zur Straße Am Kanal überquerte. Es kam zu einem Zusammenstoß zwischen dem PKW und der Radfahrerin, wodurch die Radfahrerin stürzte und schwer verletzt ins Klinikum nach Wolgast gebracht wurde. Der entstandene Sachschaden wird auf ungefähr 2.300 Euro geschätzt. Während der Unfallaufnahme musste die Fahrbahn kurzzeitig voll gesperrt werden.
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POL-NB: Stark alkoholisierter Radfahrer leistet Widerstand in Waren (Müritz) -LK MSE
Waren(Müritz) (ost)
Am 19.05.2026 gegen 17 Uhr ereignete sich in der Kietzstraße in Waren (Müritz) ein Vorfall, bei dem Polizeibeamte angegriffen wurden. Ursprünglich wurden die Beamten des Polizeihauptreviers Waren gegen 16:30 Uhr in die Müritzstraße gerufen, da ein alkoholisierter Mann ohne Oberbekleidung Passanten belästigte. Die Polizei erteilte dem 47-jährigen deutschen Mann, der bereits polizeibekannt war, einen Platzverweis, dem er zunächst folgte. Während der Umsetzung des Platzverweises stieg der Mann auf sein Fahrrad und fuhr in Richtung Kietzspeicher davon. Als die Polizei ihn anhielt, widersetzte er sich, so dass er mit einfacher körperlicher Gewalt gestoppt werden musste. Niemand wurde dabei verletzt. Bei der Blutentnahme im Müritz-Klinikum Waren beleidigte der Mann eine Beamtin auf grobe Weise. Bei ihm wurden auch eine geringe Menge illegaler Drogen gefunden.
Der Beschuldigte hatte einen Atemalkoholwert von 2,13 Promille. Es besteht außerdem der Verdacht, dass er unter dem Einfluss illegaler Substanzen stand. Das Fahrrad des Mannes wurde von der Polizei sichergestellt. Schließlich wurde der Beschuldigte aus der Maßnahme entlassen. Er muss sich nun wegen Trunkenheit im Verkehr, Beleidigung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten.
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POL-NB: Vollsperrung nach schwerem Verkehrsunfall auf der BAB 20, Höhe Neubrandenburg (LK MSE)
Neubrandenburg (ost)
Am 19.06.2026 um etwa 15:00 Uhr fuhr ein 43-jähriger deutscher Autofahrer in einem Tesla auf der BAB 20 von Stettin kommend in Richtung Lübeck. Zwischen den Anschlussstellen Neubrandenburg Ost und Neubrandenburg Nord verlor der Fahrer aufgrund plötzlich einsetzendem Starkregen und Aquaplaning die Kontrolle über sein Fahrzeug. Daraufhin kam er von der Fahrbahn ab und überschlug sich mehrmals, bevor er neben der Straße zum Stillstand kam.
Der Fahrer wurde bei dem Unfall schwer verletzt. Seine 70-jährige Beifahrerin wurde im Auto eingeklemmt und musste von den freiwilligen Feuerwehren Brunn, Sadelkow, Roggenhagen, Neverin, Pragsdorf sowie der Berufsfeuerwehr NB befreit werden. Auch sie wurde schwer verletzt und ins Klinikum nach Neubrandenburg gebracht. Neben Feuerwehrleuten, Rettungsdienstmitarbeitern und Polizeibeamten war auch ein Rettungshubschrauber im Einsatz.
Das Auto musste von einem Abschleppunternehmen geborgen werden, da ein wirtschaftlicher Totalschaden entstand. Der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 81.000 Euro. Während der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen war die Richtungsfahrbahn Lübeck für etwa 2 Stunden voll gesperrt.
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POL-NB: Brand in Wohnung führt zu Evakuierung
Neubrandenburg (ost)
Heute Mittag um 13:00 Uhr wurde die Polizei in Neubrandenburg zu einem Wohnungsbrand in der Koszaliner Straße in der Neubrandenburger Oststadt gerufen.
Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen ist in der Küche einer Wohnung ein Feuer ausgebrochen. Die genaue Brandursache wird noch untersucht.
Eine 25-jährige deutsche Bewohnerin aus einer benachbarten Wohnung wurde mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Aufgrund des Rauchs und der Löscharbeiten musste der Eingang des Mehrfamilienhauses evakuiert werden. Die Wohnung, in der der Brand ausgebrochen ist, ist derzeit nicht bewohnbar.
Die Kriminalpolizei ermittelt gegen den mutmaßlichen Verursacher wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung. Die Schadenshöhe kann derzeit noch nicht geschätzt werden.
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Für Medienvertreter:
Claudia Berndt
Polizeipräsidium Neubrandenburg
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POL-HRO: Ermittlungserfolg in Rostock: 46-Jähriger nach Geldautomatenaufbruch in Haft
Rostock/Landkreis Rostock (ost)
Etwa fünf Monate nach einem Vorfall an einem Geldautomaten in der Innenstadt von Rostock wurde heute ein 46-jähriger Mann aus dem Landkreis Rostock festgenommen.
Er wird verdächtigt, zusammen mit mindestens zwei anderen Verdächtigen im Dezember 2025 einen Geldautomaten im Einkaufszentrum Doberaner Hof gewaltsam aufgebrochen und Geldscheine im fünfstelligen Bereich gestohlen zu haben (https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/108746/6187346).
Nach ausführlichen Ermittlungen durch die Kriminalpolizeiinspektion Rostock verdichtete sich der Verdacht gegen den 46-jährigen Deutschen, der bereits in der Vergangenheit mehrfach wegen Eigentumsdelikten polizeilich in Erscheinung getreten ist.
Mit Unterstützungskräften des Landeskriminalamtes sowie des Landesbereitschaftspolizeiamtes konnten heute mehrere Objekte im Landkreis und in der Hansestadt Rostock durchsucht werden. Dabei wurden Beweise und Gegenstände, darunter mobile Technik und Werkzeug, sichergestellt. Der 46-jährige Deutsche wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Rostock noch am Vormittag dem Haftrichter am Amtsgericht Rostock vorgeführt, wo ihm der Haftbefehl verkündet wurde.
Die Ermittlungen gegen ihn wegen des Verdachts des Diebstahls im besonders schweren Fall als Mitglied einer Bande sowie gegen die weiteren Beteiligten dauern an.
Es gilt die Unschuldsvermutung.
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Polizeipräsidium Rostock
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Sophie Pawelke
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POL-HRO: Polizeieinsatz in Rostock-Schmarl
Rostock (ost)
Am gestrigen Abend gab es einen Vorfall in Schmarl, einem Stadtteil von Rostock, bei dem die Polizei einschreiten musste. Ein Linienbus wurde an der Haltestelle "S Evershagen" in der Hundsburgallee gestoppt. Ursprünglich bestand der Verdacht auf Freiheitsberaubung eines 15-jährigen Deutschen durch mehrere Verdächtige.
Der Jugendliche und elf Verdächtige wurden im Bus gefunden. Der 15-Jährige hatte leichte oberflächliche Verletzungen und wurde zur weiteren Untersuchung ins Universitätsklinikum Rostock gebracht. Er konnte noch am selben Abend entlassen werden.
Während der ersten Ermittlungen konnten Verdächtige und Zeugen identifiziert werden. Weitere Informationen zu den Beteiligten können derzeit nicht bekannt gegeben werden.
Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen hat sich der Verdacht der Freiheitsberaubung nicht bestätigt. Die Kriminalpolizei Rostock ermittelt nun wegen des Verdachts des Raubes an dem 15-Jährigen und möglicher weiterer Straftaten.
Die Ermittlungen dauern an.
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Polizeipräsidium Rostock
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Sophie Pawelke
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POL-HRO: Eigentümer entdecken gestohlene Mopeds noch am selben Tag wieder
Güstrow/ Landkreis Rostock (ost)
Gestern wurden zwei Simson-Motorräder vom Parkplatz einer Schule im Güstrower Stadtteil Bockhorst gestohlen. Laut bisherigen Informationen geschah dies zwischen 09:20 Uhr und 11:45 Uhr.
Die gestohlenen Fahrzeuge sind zwei Simson S51 in den Farben Hellgrün und Hellblau.
Die Besitzer meldeten sich noch in der Nacht bei der Polizei und gaben an, dass beide Mopeds im Bereich Buchenweg im Stadtteil Distelberg gefunden wurden. Die Fahrzeuge waren zwar unbeschädigt, aber fast leer gefahren.
Die Polizei vermutet, dass die Mopeds während des genannten Zeitraums bewegt wurden und möglicherweise von Zeugen in den Bereichen Bockhorst, Distelberg oder auf den möglichen Fahrstrecken dazwischen gesehen wurden.
Daher bittet die Polizei um Unterstützung aus der Bevölkerung: Wer hat gestern verdächtige Personen beobachtet oder Informationen zu den beiden Simson-Mopeds? Insbesondere werden Hinweise zu Personen gesucht, die mit den Fahrzeugen unterwegs waren oder sich auffällig im Bereich der Schule oder im Buchenweg aufgehalten haben.
Hinweise können bei der Polizei in Güstrow oder jeder anderen Polizeidienststelle abgegeben werden.
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Polizeipräsidium Rostock
Newsroom
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BPOL-HRO: Bundespolizei vollstreckt Haftbefehl am Rostocker Hauptbahnhof
Rostock (ost)
Beamte der Bundespolizeiinspektion Rostock haben gestern Nachmittag einen Haftbefehl gegen einen 36-jährigen deutschen Staatsbürger vollstreckt, nachdem Mitarbeiter der Deutschen Bahn AG ihn ohne gültigen Fahrausweis in einer S-Bahn entdeckt hatten. Der Mann wurde ohne gültigen Fahrausweis von Lüssow zum Hauptbahnhof Rostock mit der S-Bahn gefahren. Bei der Überprüfung seiner Identität am Hauptbahnhof stellten Bundespolizisten fest, dass die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main einen Haftbefehl gegen ihn erlassen hatte. Das Amtsgericht Frankfurt am Main hatte ihn zuvor wegen Diebstahls in zwei Fällen zu einer Geldstrafe und den entsprechenden Kosten verurteilt. Da er den noch ausstehenden Betrag von 930,- Euro nicht bezahlen konnte, muss er nun 31 Tage Ersatzfreiheitsstrafe in einer Justizvollzugsanstalt absitzen. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab bei dem 36-Jährigen einen Wert von 2,51 Promille.
Zusätzlich haben die Polizeibeamten ein Ermittlungsverfahren gegen den Mann wegen des Verdachts des Erschleichens von Leistungen eingeleitet.
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Bundespolizeiinspektion Rostock
Kopernikusstr. 1d
18057 Rostock
Anja Kosmalla
Telefon: 0381 / 2083 - 1004
E-Mail: presse.hro@polizei.bund.de
Twitter: @bpol_kueste
Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt gewährleistet als
Bundesbehörde die Wahrnehmung ihrer
übertragenen Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern
sowie auf Nord- und
Ostsee. Etwa 2.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter
Polizei- und Verwaltungsbeamte
sowie Angestellte, sorgen auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und
weiterer Rechtsvorschriften
im Rahmen der Gefahrenabwehr und Strafverfolgung für Sicherheit an
den Grenzen, auf
Bahnanlagen und auf See.
Die nachgeordneten Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel,
Rostock, Stralsund und Pasewalk
sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Rostock und
die Kräfte der Mobilen
Kontroll- und Überwachungseinheit sind 24/7 im Einsatz. Mit den
Bundespolizeiinspektionen See in
Neustadt in Holstein, Warnemünde und Cuxhaven sowie der maritimen
Kriminalitätsbekämpfung im
Direktionsbereich See und einem eigenen Maritimen Schulungs- und
Trainingszentrum, verfügt die
Bundepolizeidirektion Bad Bramstedt bundesweit einzigartig über eine
maritime Einsatzkomponente.
Die Bundespolizei See schützt und überwacht Tag und Nacht die
Seegrenze (EU-Außengrenze),
maritime kritische Infrastruktur, den Seeverkehr auf Nord- und Ostsee
mit modernen und
leistungsfähigen Einsatzschiffen und -booten.
Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur
Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erhalten Sie
unter www.bundespolizei.de.
LKA-MV: Einladung zum Digitalen Elternabend des LKA MV, der LAKOST MV und DKBS LV MV: "Digitale Welt - echtes Risiko"
Rampe (ost)
Das Landeskriminalamt MV, die Landeskoordinierungsstelle für Suchtthemen MV sowie der Kinderschutzbund, Landesverband MV e.V., laden zu einem Online-Elternabend ein, der Einblicke in die Chancen und Risiken der digitalen Medienwelten gibt.
Termin:
28.05.2026
18:00 bis 19:30 Uhr
Online
Die Teilnahme ist kostenlos! Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Soziale Netzwerke, Klassenchats oder Gaming-Plattformen gehören längst selbstverständlich zum Alltag vieler Kinder und Jugendlicher. Eltern stehen dabei häufig vor der Herausforderung, Chancen und Risiken richtig einzuordnen und ihre Kinder sicher zu begleiten.
Der Online-ELTERN.abend möchte Interessierte dabei unterstützen, digitale Lebenswelten besser zu verstehen, Risiken frühzeitig zu erkennen und Kinder aufmerksam, sicher und stärkenorientiert zu begleiten.
Mit dabei sind erneut Christian Krieg von der LAKOST MV zum Thema Geschlechterrollen und Klischees in Social Media sowie Martin Bölter vom Landeskriminalamt MV zu Täterstrategien, Cybergrooming und Handlungsempfehlungen für Eltern und Erziehungsberechtigte.
Ergänzt wird das Programm durch Maria Dahlke-Wöhle und Cornelia Harder vom Kinderschutzbund MV. Unter dem Schwerpunkt "Zuhören, stärken, schützen - Kinder im digitalen Raum begleiten" geben sie praxisnahe Impulse für einen vertrauensvollen und stärkenden Umgang mit Kindern im digitalen Alltag.
Die Teilnahme ist über den Link
https://us06web.zoom.us/j/86034818089
bzw. per QR-Code auf dem Flyer möglich.
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Landeskriminalamt Mecklenburg-Vorpommern
Nancy Schönenberg
Telefon: 03866/64-8702
E-Mail: presse@lka-mv.de
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HZA-HST: Erfolgreiche Jahresbilanz 2025 des Hauptzollamtes Stralsund
Stralsund (ost)
Mehr als 700 Kilogramm beschlagnahmte Feuerwerkskörper, sichergestellte Produktfälschungen im Wert von 1,2 Millionen Euro, erfolgreiche Bekämpfung der Schwarzarbeit
Der Leiter des Hauptzollamtes Stralsund, Leitender Regierungsdirektor Kay Noffke zeigt sich mit den Ergebnissen des letzten Jahres erneut zufrieden: "Das Hauptzollamt Stralsund ist zuständig für die reibungslose Abfertigung des internationalen Warenverkehrs, erhebt Steuern, um die Handlungsfähigkeit der Bundesrepublik Deutschland zu sichern, setzt sich mit dem Kampf gegen illegale Beschäftigung und Schwarzarbeit für einen fairen Wettbewerb ein und schützt Verbraucherinnen und Verbraucher und somit die Umwelt vor schädlichen und gefährlichen Waren. Mit dem Engagement und dem tatkräftigen Einsatz der Beschäftigten und den Herausforderungen, die ein 23.000 Quadratkilometer großer Bezirk, der ganz Mecklenburg-Vorpommern umfasst, mit sich bringt, konnte das Hauptzollamt Stralsund auch 2025 in den verschiedenen Aufgabenfeldern des Zolls sehr gute Ergebnisse erzielen."
Erhebung von Steuern und Abgaben
Im Jahr 2025 nahm das Hauptzollamt Stralsund rund 685 Millionen Euro für die Europäische Union und die Bundesrepublik Deutschland ein. Ein Großteil davon entfiel mit 442 Millionen Euro auf Verbrauchsteuern wie die Energie- und Stromsteuer sowie Alkohol- und Biersteuer als Verbrauchsteuern auf Genussmittel. Die Kraftfahrzeugsteuer in Mecklenburg-Vorpommern schlug mit 187 Millionen Euro zu Buche. Auf die klassische Steuer für die Einfuhr von Waren aus Ländern außerhalb der Europäischen Union - den Zoll - entfielen rund 5,8 Millionen Euro.
Kontrollen
Die Kontrolleinheiten des Hauptzollamtes Stralsund haben im vergangenen Jahr 46.394 Fahrzeuge sowie 62.687 Personen kontrolliert. In 6.644 Fällen kam es zu Beanstandungen bei einer Vielzahl von Deliktsbereichen. Mit der Sicherstellung von 1,38 Millionen Zigaretten, etwa 8,6 Kilogramm Betäubungsmitteln (davon mehr als 2 Kilogramm Kokain), 439 Waffen und verbotene Gegenstände, fast 700 Kilogramm Feuerwerkskörpern zeigt auch das Jahr 2025, dass der Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher vor verbotenen und gefährlichen Waren weiterhin eine hohe Priorität hat. Neben geschulten Zollbeamtinnen und -beamten, die für Kontrolleinsätze auf Schiffen und Fahrzeugen bereits feine Nasen für Schmuggelverstecke entwickelt haben, stehen dem Zoll noch viel feinere Nasen zur Verfügung. Derzeit sind 9 Zollspürhunde, von denen sich noch 2 in Ausbildung befinden, beim Hauptzollamt Stralsund eingesetzt. Neben dem Einsatz von Röntgentechnik trug auch der Einsatz der Zollhundeteams zur erfolgreichen Kontrollbilanz des Jahres 2025 bei.
Wasserzoll
Der Zoll ist Teil der Küstenwache in der Bundesrepublik Deutschland. Neben der Grenzaufsicht an den Seezollgrenzen und zolleigenen Überwachungsmaßnahmen gehören auch die Rettung Schiffbrüchiger, Prüfung von Tonnagen, und die Einhaltung des Umweltschutzes auf See zu den Aufgaben des Wasserzolls. Das Hauptzollamt Stralsund verfügt derzeit über vier Zollboote an den Liegeplätzen Rostock, Parow, und Stahlbrode sowie das Zollschiff "Rügen" mit dem Liegeplatz Lubmin. Die Taufe und Inbetriebnahme des Zollschiffs "Rügen" im März 2025, welches mit 67 m Länge das größte Schiff der deutschen Zollflotte ist, stellte einen Höhepunkt für das Hauptzollamtes Stralsund im Jahr 2025 dar. Neben innovativer Antriebstechnik (emissionsarmer LNG-Antrieb) ist das neue Zollschiff mit modernster Kontroll- und Überwachungstechnik ausgerüstet. Die Konzeption der "Rügen" als Mehrwachenschiff ermöglicht zudem eine deutlich höhere Standzeit in See und damit eine weitreichendere und andauernde Abdeckung des Einsatzgebietes.
Die Zollämter als Schnittstelle für den internationalen Warenverkehr Von A wie Artenschutz bis Z wie Zollverfahren - die Warenabfertigung an den Zollämtern ist vielfältig und eines der Hauptaufgaben der Zollverwaltung. Beschäftigte der Zollämter an den Standorten Laage, Ludwigslust, Mukran, Neubrandenburg, Pomellen, Rostock, Stralsund, Wismar und Wolgast sorgen dafür, dass grenzüberschreitende Warenströme so schnell und so unkompliziert wie möglich fließen können. Mit mehr als 1,1 Mio. angemeldeten Positionen in den Warenabfertigungen zur Ein- und Ausfuhr und im Versandverfahren, der Abfertigung von 1.501 Paketsendungen und 7.726 Schiffsabfertigungen zeichnet die Bilanz des Jahres 2025 ein ähnliches Bild wie 2024. Im Rahmen der Abfertigungen konnten wieder zahlreiche Markenrechtsverstöße registriert werden, denn hochpreisige Markenwaren sind nach wie vor beliebte Fälschungsobjekte. Das Hauptzollamt Stralsund hat im Jahr 2025 mehr als 35.000 gefälschte Produkte im Wert von 1,2 Mio. Euro vom europäischen Markt ferngehalten. Die große Menge ist auch auf einen Großaufgriff im Oktober 2025 beim Zollamt Pomellen zurückzuführen, bei dem vorrangig Kleidung, Accessoires, Körperpflegeprodukte, Kinderspielzeug und Schuhe beschlagnahmt wurden. "Wesentlich geringere Herstellungskosten gefälschter Produkte wirken sich nachteilig auf Sicherheit und Qualität der Waren aus. Gesundheitsgefährdende Stoffe, nicht eingehaltene Sicherheitsstandards gefährden vor allem den Endverbraucher. Der Zoll verhindert die Einfuhren gefälschter Produkte, um den fairen Wettbewerb in der Europäischen Union zu schützen, Sicherheitsrisiken zu minimieren und Arbeitsplätze zu sichern." erläutert Kay Noffke, Leiter des Hauptzollamtes Stralsund.
Vollstreckung
Die Vollstreckungsstellen der Zollverwaltung sind verantwortlich für die Beitreibung ausstehender Steuern, Beitragsforderungen und zu Unrecht ausgezahlter öffentlich-rechtlicher Geldleistungen. Dabei sind die Beschäftigten nicht nur für die Zollverwaltung selbst tätig, sondern auch für die Bundesagentur für Arbeit sowie für eine Vielzahl von Krankenkassen und Berufsgenossenschaften. Insgesamt trieb die Vollstreckungsstelle des Hauptzollamtes Stralsund mehr als 52,5 Mio. Euro bei und verzeichnete damit einen erneuten Anstieg (2024: 48,2 Mio. Euro). Auch die Fallzahl erreichte ein neues Niveau und stieg um 5.000 auf 113.251 Vollstreckungsaufträge an.
Die Verwertung als Teil der Vollstreckungsstelle ist für die Verwertung gepfändeter Gegenstände und die Vernichtung sichergestellter Waren zuständig. Die Verwertung wird über die Internetplattform www.zoll-auktion.de betrieben. 2025 wurden etwa 116.000 EUR durch Versteigerungen über diese Plattform vereinnahmt.
Der Zoll gegen Schwarzarbeit
Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) ist mit 173 Beschäftigten an den Standorten Stralsund, Rostock, Schwerin, Neubrandenburg und Anklam in Mecklenburg-Vorpommern vertreten. Die FKS führt ihre Prüfungen sowohl als verdachtsunabhängige Spontanprüfungen, als Initiativprüfungen aus Anlass eigener Risikoeinschätzungen - insbesondere in von Schwarzarbeit besonders betroffenen Branchen - sowie als hinweisbezogene Prüfmaßnahmen durch. Dabei folgt sie dem Grundsatz "Qualität vor Quantität". Die Prüf- und Ermittlungsmaßnahmen der FKS zielen darauf ab, Sozialsysteme und Arbeitsplätze in der Bundesrepublik Deutschland zu sichern und damit für faire Arbeits- und Wettbewerbsbedingungen zu sorgen. Detaillierte Angaben zur Jahresbilanz der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamtes Stralsund wurden bereits im Februar 2026 veröffentlicht und können unter https://www.zoll.de/DE/Fachthemen/Arbeit/Bekaempfung-der-Schwarzarbeit-und-illegalen-Beschaeftigung/Statistikveroeffentlichung/statistikveroeffentlichung_node.html ein-gesehen werden.
Karriere beim Zoll
Derzeit befinden sich neben 910 Stammbeschäftigten auch 110 Anwärterinnen und Anwärter in einer zweijährigen Zollausbildung im mittleren Zolldienst oder einem dreijährigen dualen Studium im gehobenen Zolldienst beim Hauptzollamt Stralsund. Theorie und Praxis wechseln sich dabei ab und bauen aufeinander auf. Auszubildende und Studierende erwartet nicht nur eine fachlich hochwertige Ausbildung bzw. ein hochwertiges Studium, sondern auch abwechslungsreiche und spannende Aufgaben. Für den Ausbildungs- und Studienbeginn zum 1. September 2027 können sich Interessierte noch bis zum 15. Oktober 2026 bewerben. Ausführliche Informationen zu Bewerbung, Einstellung, Ausbildung und Studium beim Zoll werden unter www.zoll-karriere.de, auf zahlreichen Messen in Mecklenburg-Vorpommern oder auf den einschlägigen Social-Media-Kanälen (Facebook und Instagram) unter "ZOLL Karriere" angeboten.
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Hauptzollamt Stralsund
Sabine Mattil
Telefon: 03831-356 1195
E-Mail: sabine.mattil@zoll.bund.de
www.zoll.de
BPOL-HST: Haftbefehl, Drogen, Diebesgut - Bundespolizei verhaftet Intensivtäter
Stralsund (ost)
Am gestrigen Abend (18.05.2026) wurde ein 42-jähriger Deutscher von Bundespolizisten am Hauptbahnhof in Stralsund festgenommen.
Bei der Überprüfung seiner Identität im Rahmen einer polizeilichen Kontrolle wurde festgestellt, dass das Amtsgericht Limburg a. d. Lahn im März dieses Jahres einen Haftbefehl zur Strafvollstreckung erlassen hat. Demnach wurde der Mann im Jahr 2025 wegen Diebstahls zu einer Geldstrafe oder 45 Tagen Ersatzfreiheitsstrafe verurteilt.
Zusätzlich führte der Mann einen E-Scooter der Marke Segway bei sich. Nach Überprüfung stellte sich heraus, dass das Fahrzeug in Limburg gestohlen wurde. Des Weiteren entdeckten die Beamten bei der Kontrolle Betäubungsmittel (3,9 Gramm Amphetamin), die ebenfalls beschlagnahmt wurden.
Seit 2005 war der Mann aus Bayern bereits mehrmals wegen Diebstahls und Drogendelikten polizeilich bekannt.
Aufgrund der Tatsache, dass der Verurteilte die geforderte Geldsumme von insgesamt 2.878 Euro nicht aufbringen konnte, wurde er noch in derselben Nacht in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.
Zusätzlich wird er sich wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und Diebstahls verantworten müssen.
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Bundespolizeiinspektion Stralsund
Pressesprecher
Hartmut Fritsche
Telefon: 03831 28432 - 105
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www.bundespolizei.de
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Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt gewährleistet als
Bundesbehörde die Wahrnehmung ihrer
übertragenen Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern
sowie auf Nord- und
Ostsee. Etwa 2.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter
Polizei- und Verwaltungsbeamte
sowie Angestellte, sorgen auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und
weiterer Rechtsvorschriften
im Rahmen der Gefahrenabwehr und Strafverfolgung für Sicherheit an
den Grenzen, auf
Bahnanlagen und auf See.
Die nachgeordneten Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel,
Rostock, Stralsund und Pasewalk
sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Rostock und
die Kräfte der Mobile
Kontroll- und Überwachungseinheit sind 24/7 im Einsatz. Mit den
Bundespolizeiinspektionen See in
Neustadt in Holstein, Warnemünde und Cuxhaven sowie der maritimen
Kriminalitätsbekämpfung im
Direktionsbereich See und einem eigenen Maritimen Schulungs- und
Trainingszentrum, verfügt die
Bundepolizeidirektion Bad Bramstedt bundesweit einzigartig über eine
maritime Einsatzkomponente.
Die Bundespolizei See schützt und überwacht Tag und Nacht die
Seegrenze (EU-Außengrenze),
maritime kritische Infrastruktur, den Seeverkehr auf Nord- und Ostsee
und mit modernen und
leistungsfähigen Einsatzschiffen und -booten.
Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur
Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erhalten Sie
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POL-NB: Täterin nach Angriff auf Radfahrerin im Volkspark Grimmen gestellt (LK V-R)
Grimmen (ost)
Am 18.05.2026 um etwa 21:15 Uhr fuhr eine Radfahrerin aus Deutschland, 47 Jahre alt, durch den Bereich des Volksparks in Grimmen. Dort wurde sie von einer Frau körperlich angegriffen und verbal beleidigt. Danach verließ die Täterin den Tatort und die Geschädigte informierte die Polizei. Die eingesetzten Beamten des Polizeireviers Grimmen konnten die Tatverdächtige nach einer kurzen Flucht im Rahmen der Nahbereichsfahndung festnehmen. Es handelte sich um eine deutsche Staatsbürgerin, 29 Jahre alt. Bei der Bearbeitung des Sachverhalts wurde festgestellt, dass die Tatverdächtige erheblich alkoholisiert war, mit knapp 2 Promille. Gegen sie wurde ein Strafverfahren wegen Körperverletzung und Beleidigung eingeleitet. Die Geschädigte erlitt leichte Verletzungen durch den Angriff. Die Kriminalpolizei Grimmen hat die Ermittlungen aufgenommen.
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