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Heutige (22.02.2024) Blaulichtmeldungen aus Mecklenburg-Vorpommern

Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Mecklenburg-Vorpommern vom 22.02.2024

Foto: unsplash

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.

22.02.2024 – 17:10

IM-MV: Bauminister bei Allianz für das Wohnen: Großes Neubauprogramm für 2024

Schwerin (ost)

Bauminister Christian Pegel hat sich heute mit der "Allianz für das Wohnen in Mecklenburg-Vorpommern" über die aktuelle Situation in der Baubranche und Fördermöglichkeiten für das Bauen ausgetauscht.

"Das Jahr 2024 stellt uns und die Branche vor Herausforderungen, die wir nur gemeinsam bewältigen werden können. Als Landesregierung werden wir ein großes Neubauprogramm auflegen, das bisher größte in meiner Zuständigkeit als Bauminister" so Pegel. "Vorbehaltlich der Unterzeichnung durch alle Bundesländer stehen dann mehr als 114 Millionen Euro für den klassischen Sozialwohnungsbau und Junges Wohnen als Landes- und Bundesmitteln zur Verfügung. Zum Vergleich: Im Vorjahr waren es knapp 79 Millionen Euro, also stocken wir als Land um 45 Prozent auf. Wir reagieren damit auf die gestiegene Nachfrage an bezahlbarem Wohnraum."

Die Vertreterinnen und Vertreter der Wohnungswirtschaft, der Bauwirtschaft, der kommunalen Spitzenverbände und des Mieterbundes sollen mit Anregungen und Vorschlägen aktiv an der 2025 vorgesehenen Novellierung der Landesbauordnung mitwirken, dazu lud Bauminister Pegel ein.

Die Kommunen seien darüber hinaus wichtiger Partner sowohl beim Leerstandsmanagement als auch bei der Schaffung von neuem bezahlbarem Wohnraum. "Viele Städte haben für sich und ihr Umland Wohnungsmarktstrategien erarbeitet und dabei sehr genau den Bedarf in den verschiedenen Wohnformen ermittelt. Mich beeindruckt, wie selbstverständlich die Kommunen dabei nach dem Prinzip Umbau vor Neubau handeln und so ressourcen- und energiesparend agieren", so Christian Pegel.

"Insgesamt unternimmt das Landesbauministerium im Einklang mit den Kommunen - und mit den Förderprogrammen des Bundes - erhebliche Anstrengungen, dem Bauen eine gute Perspektive zu bieten", resümierte Minister Pegel und führte aus: "Wir wollen die Baukonjunktur bis 2027 mit weit über einer Milliarde Euro Investitionsvolumen unterstützen. Für den Schulneubau und Schulsanierungen stellen wir in einer gemeinsamen Kraftanstrengung mit den Landkreisen und kreisfreien Städten 400 Millionen Euro bereit. Durch Erleichterungen in der Gemeindehaushaltsverordnung können die Kommunen bei ihren Investitionen bis zu 600 Millionen Euro aus ihren Rücklagen für Investitionen einsetzen. Hinzu kommen 340 Millionen Euro für Programme der aus Landes- und Bundesmitteln finanzierten Städtebauförderung und des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung, die wir für eine nachhaltige Stadtentwicklung und Maßnahmen zur Energieeffizienz einsetzen werden."

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Ministerium für Inneres, Bau und Digitalisierung
Mecklenburg-Vorpommern
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22.02.2024 – 15:44

POL-LWL: Zwei Wildunfälle mit Wolf innerhalb weniger Tage

Parchim/Rastow/Stolpe (ost)

Innerhalb weniger Tage gab es zwei Verkehrsunfälle auf den Autobahnen 14 und 24, bei denen jeweils ein Wolf von einem Fahrzeug getroffen wurde. Am Mittwochabend kollidierte ein 42-jähriger Autofahrer auf der BAB 24 in der Nähe der Anschlussstelle Parchim mit einem Wolf, der daraufhin starb. Das Auto war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Außerdem musste die Straße aufgrund von ausgelaufenen Betriebsstoffen von einer Spezialfirma gereinigt werden. Der entstandene Sachschaden belief sich auf etwa 5.000 Euro.

In der Nacht zum 13. Februar wurde ein Wolf von einem LKW auf der BAB 14 in der Nähe von Rastow erfasst. Auch hier starb das Tier an der Unfallstelle. Am Lastwagen des 67-jährigen Fahrers entstand ein Sachschaden von etwa 2.500 Euro. Bei beiden Unfällen wurde niemand verletzt. Die Kadaver der Wölfe wurden geborgen und das zuständige Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie wurde informiert.

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Polizeiinspektion Ludwigslust
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Felix Zgonine
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22.02.2024 – 15:42

POL-SN: Autofahrerin kam bei Verkehrsunfall ums Leben (Ergänzungsmeldung)

Schwerin (ost)

Am Donnerstagvormittag ereignete sich in der Ratzeburger Straße ein tödlicher Verkehrsunfall (wir haben informiert).

Nach den ersten Erkenntnissen überholte ein 69-jähriger mutmaßlicher Unfallverursacher kurz zuvor ein anderes Fahrzeug, bevor er auf das Auto der verunglückten Frau auffuhr. Durch den Zusammenstoß prallte das Fahrzeug der Frau gegen zwei geparkte Autos, bevor es an einem Lichtmast zum Stillstand kam. Trotz Wiederbelebungsversuchen verstarb die Frau an der Unfallstelle. Die beteiligten Fahrzeuge wurden schwer beschädigt, während der 69-jährige Mann aufgrund seiner Verletzungen ins Krankenhaus gebracht wurde. Die Ratzeburger Straße musste wegen der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten an der Unfallstelle vollständig gesperrt werden (die Sperrung dauert weiterhin an).

Ein technischer Sachverständiger wurde hinzugezogen.

Die Polizei hat die Ermittlungen zu diesem Vorfall aufgenommen, den Führerschein des mutmaßlichen Unfallverursachers eingezogen und eine Blutentnahme angeordnet.

Die weiteren Untersuchungen zur Unfallursache werden vom Kriminalkommissariat Schwerin durchgeführt. Alle Beteiligten waren deutsche Staatsangehörige.

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Polizeiinspektion Schwerin
Pressestelle
Juliane Zgonine
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22.02.2024 – 14:42

POL-HRO: Betrüger in Rostock unterwegs - ein Tatverdächtiger ermittelt

Rostock (ost)

Die Polizei in Rostock hat Untersuchungen gegen einen 28-jährigen Mann eingeleitet, nachdem er gestern in Rostock als Spenden sammelnder Mann aufgefallen war.

Am Mittwoch, den 21.02.2024, meldete sich um 17:30 Uhr ein Zeuge und informierte die Polizei in Rostock über drei verdächtige Spenden sammelnde Männer in einem Baumarkt im Stadtteil Evershagen. Die drei Männer sollen vor Ort um Spenden für eine gemeinnützige Organisation gebeten haben. Dabei gaben sie vor, taubstumm zu sein. Als die Männer von Mitarbeitern angesprochen wurden, versuchten die Verdächtigen den Markt zu verlassen. Ein 28-jähriger Mann wurde vom Personal festgehalten. Die hinzugezogenen Beamten konnten die Identität des Mannes feststellen und erstatteten Anzeige wegen des Verdachts auf Betrug. Trotz sofortiger Fahndungsmaßnahmen konnten die Begleiter des 28-jährigen Rumänen nicht mehr gefunden werden.

Die weiteren Untersuchungen wurden vom Kriminalkommissariat Rostock übernommen.

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Polizeiinspektion Rostock
Katja Weizel
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18057 Rostock
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22.02.2024 – 13:54

POL-LWL: Täter stiehlt Einnahmen aus Supermarktkasse

Pampow (ost)

Nach einem Einbruch in eine Supermarktkasse am Mittwochabend in Pampow gelang es dem unbekannten Täter, mit einem höheren dreistelligen Betrag zu entkommen. Die Polizei bittet nun um jegliche Hinweise. Laut Zeugenaussagen befanden sich nur noch wenige Kunden im Supermarkt in der Ahornstraße, als eine Kassiererin gegen 19:50 Uhr einen Mann an der unbeaufsichtigten Kasse bemerkte. Der Täter öffnete die Kasse gewaltsam und flüchtete dann zu Fuß in Richtung Ahornstraße/Schwerin.

Augenzeugen schätzten das Alter des Täters auf 25 bis 27 Jahre. Er trug eine hellblaue Daunenjacke, war etwa 1,95m groß und hatte eine schlanke Statur. Neben dunkelblonden, kinnlangen Haaren fiel ein Tattoo unter seinem rechten Auge sowie weitere Tattoos im Halsbereich auf. Hinweise zur Person oder zur Tat werden von der Polizei in Hagenow (03883-6310) entgegengenommen, die wegen Diebstahls im besonders schweren Fall ermittelt.

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Polizeiinspektion Ludwigslust
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22.02.2024 – 12:54

POL-GÜ: Ehepaar verliert 25.000EUR durch Anlagenbetrug

Güstrow/ Bad Doberan (ost)

Ein Fall von Betrug wurde gestern bei der Kriminalpolizei in Bad Doberan gemeldet. Ein deutsches Ehepaar aus dem Rerik-Gebiet wurde um 25.000EUR betrogen. Das Paar, 75 und 85 Jahre alt, stieß im November 2022 über eine Vergleichsplattform auf eine Firma, die attraktive Festgeldanlagen anbot. Aus diesem Grund entschieden sich die Eheleute schließlich dazu, 25.000EUR für mindestens 12 Monate bei der Firma anzulegen. Nach Ablauf der vereinbarten Frist gab es keinen Zahlungseingang wie vereinbart und die Kontaktaufnahme mit der Firma scheiterte. Daraufhin erstatteten die Geschädigten Anzeige wegen Betrugsverdachts.

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Polizeiinspektion Güstrow
Pressestelle
Diana Schmicker
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22.02.2024 – 11:52

POL-NB: Einsatz mit SEK-Beteiligung in Kummerow

Neubrandenburg (ost)

Heute Morgen führte die Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg eine geplante Durchsuchung wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz durch. Beim Betreten des Durchsuchungsobjektes in Kummerow im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte durch Spezialeinheiten des LKA M-V stellte sich der Beschuldigte den Einsatzkräften mit einer Schusswaffe entgegen. Infolgedessen wurde gegen den Beschuldigten dieser Maßnahme Schusswaffengebrauch angewendet.

Der 70-jährige Mann erlitt eine nicht lebensbedrohliche Verletzung am Bein. Ein Rettungswagen wurde daraufhin angefordert. Der Verletzte wird derzeit im Klinikum Neubrandenburg behandelt.

Aus ermittlungstaktischen Gründen können derzeit keine weiteren Informationen zu dem Einsatz bekannt gegeben werden.

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Für Medienvertreter:
Caroline Kohl
Polizeipräsidium Neubrandenburg
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Für Hinweise und Fragen aus der Bevölkerung:
Bitte an die im Text angegebene Dienststelle bzw. die Internetwache
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Rückfragen außerhalb der Bürozeiten und am Wochenende:
Polizeipräsidium Neubrandenburg
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22.02.2024 – 11:49

POL-GÜ: Unbekannte Täter entwenden E-Auto von Autohaus in Güstrow

Güstrow (ost)

Von Dienstagabend um 18:00 Uhr bis Mittwochmorgen um 08:45 Uhr wurde ein Vorführwagen von einer Parkfläche eines Autohauses in Güstrow am Lindbruch gestohlen. Die Täter sind bisher unbekannt. Das gestohlene Elektrofahrzeug ist ein weißer Kia EV6 im Wert von über 70.000EUR. Vor einigen Wochen wurde ein weiteres Fahrzeug, ebenfalls ein Kia, gestohlen und später als Pannenfahrzeug auf der BAB 19 zwischen Waren und Röbel gefunden und sichergestellt.

Personen, die während der Tatzeit in der Nähe des Tatortes Beobachtungen gemacht haben oder Informationen zu den Verdächtigen haben, werden gebeten, sich an die Polizei zu wenden. Hinweise werden von der Polizei in Güstrow unter der Rufnummer 03843 - 2660 entgegengenommen, ebenso über die Internetwache unter www.polizei.mvnet.de oder jede andere Polizeidienststelle.

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Polizeiinspektion Güstrow
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22.02.2024 – 11:12

POL-LWL: Fallrohre von Gemeindehaus gestohlen

Klein Rogahn (ost)

Am Mittwoch wurde am Gemeindehaus in Klein Rogahn ein Diebstahl von Fallrohren gemeldet, bei dem ein Schaden von etwa 500 Euro entstand. Unbekannte Täter haben nach bisherigen Informationen zwischen Mitternacht und abends ungefähr 10 Meter der Kupferrohre abgeschraubt und gestohlen. Der Bürgermeister der Gemeinde hat am Abend im Namen des Amtes Stralendorf eine Strafanzeige erstattet, woraufhin die Polizei nun wegen Diebstahls im besonders schweren Fall ermittelt. Hinweise zur Tat in der Bergstraße können bei der Polizei in Hagenow (03883-6310) gemeldet werden.

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Polizeiinspektion Ludwigslust
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22.02.2024 – 10:30

POL-SN: Autofahrerin kam bei Verkehrsunfall ums Leben (Erstmeldung)

Schwerin (ost)

Während eines Verkehrsunfalls in der Ratzeburger Straße in Schwerin Lankow ist eine Autofahrerin am Donnerstagvormittag gestorben. Der Verkehr in diesem Bereich ist derzeit vollständig gesperrt. Aus bisher unbekannten Gründen kollidierten vier Fahrzeuge miteinander. Rettungskräfte und Polizei sind vor Ort tätig. Weitere Details werden folgen.

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22.02.2024 – 10:07

POL-HRO: Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Paderborn, der Polizei Paderborn und des Polizeipräsidiums Rostock - Elf Durchsuchungen in mehreren Städten

Paderborn/Rostock (ost)

Am Donnerstagmorgen, dem 22. Februar 2024, führte die Polizei Paderborn Durchsuchungen in zehn Wohnungen in Mecklenburg-Vorpommern und einer weiteren in Sachsen-Anhalt durch. Unterstützt wurde sie von der Polizeiinspektion Rostock, der Bereitschaftspolizei, anderen örtlichen Polizeistellen und der Polizeiinspektion Dessau. Die Paderborner Ermittlungskommission (EK) "Kogge" hatte zuvor wochenlange Ermittlungen durchgeführt. Elf Tatverdächtige werden des schweren Landfriedensbruchs verdächtigt. Sie sollen zu den Randalierern gehören, die während des Zweitligafußballspiels zwischen dem SC Paderborn 07 (SCP07) und Hansa Rostock am 15. Dezember 2023 schwere Ausschreitungen in der Paderborner Home-Deluxe-Arena verursacht haben. Die Identität des Tatverdächtigen, der einen Fan des SCP07 die Treppe hinuntergestoßen haben soll, wurde mittlerweile festgestellt.

Unmittelbar nach den Ausschreitungen wurde die EK in Paderborn eingerichtet. Gleichzeitig setzte die Polizei in Rostock die Sonderkommission (Soko) "Pader" ein. Das Ziel war und ist die Identifizierung der an den Ausschreitungen beteiligten Anhänger von Hansa Rostock. Das Amtsgericht Paderborn erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Paderborn Durchsuchungsbeschlüsse für die elf Wohnungen.

Zwei Durchsuchungen fanden bei zwei 21-Jährigen in Schwerin, zwei weitere bei einem 35-jährigen und einem 22-jährigen Mann in Rostock sowie eine in Stralsund (30) statt. Weitere Durchsuchungen verteilten sich auf den Landkreis Rostock (23 und 16 Jahre). Die anderen Durchsuchungen fanden auf der Insel Rügen (21, 26, 24) sowie in Sachsen-Anhalt in Dessau (34) statt. Die Polizei sicherte Beweise - darunter Smartphones und Kleidung -, die die Tatverdächtigen bei den Ausschreitungen in Paderborn bei sich hatten und trugen.

Neben den elf Personen konnte bereits vor einigen Wochen ein Mann ermittelt werden, der verdächtigt wird, während des Fußballspiels einen 59-jährigen Fan des SC Paderborn 07 ohne erkennbaren Grund die Treppe hinuntergestoßen zu haben. Der Tatverdächtige ist ein 39-jähriger Mann aus Wismar. Der Hansa-Anhänger war zuvor über eine Absperrung geklettert, die den Gästeblock von den Heimzuschauern trennt. Der SCP07-Fan musste mit einer schweren, aber nicht lebensbedrohlichen Kopfverletzung ins Krankenhaus gebracht werden. Gegen den Tatverdächtigen wird wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

Die EK "Kogge" hat zusammen mit der Soko "Pader" in Rostock rund ein Terrabyte Videomaterial ausgewertet, um die Tatverdächtigen zu identifizieren. Das Material stammt hauptsächlich von den Sicherheitskameras in der Home-Deluxe-Arena und von der Polizei selbst. Über ein spezielles Hinweisportal gingen weitere Videos und Fotos von Zeugen ein.

Die Ermittlungen der EK "Kogge" zu den Ausschreitungen werden in den kommenden Wochen fortgesetzt. Insbesondere die Auswertung der gefundenen Beweismittel wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Die Polizei Paderborn hat 121 Strafanzeigen vorliegen, die neben dem Verdacht des schweren Landfriedensbruchs weitere Straftaten wie Beleidigung, Körperverletzung, Widerstand gegen Polizeibeamte, Sachbeschädigung, Verstoß gegen das Vermummungsverbot und Diebstahl umfassen.

Bei den schweren Ausschreitungen am 15. Dezember 2023, an denen etwa 150 Anhänger von Hansa Rostock beteiligt waren, wurden 24 Polizeibeamte und 13 Ordnungskräfte durch einen massiven Bewurf mit verschiedenen Gegenständen und Pyrotechnik verletzt. Eine Polizistin musste mit einer Schnittwunde im Krankenhaus behandelt werden. Es kam zu Sachbeschädigungen an Einsatzwagen und -mitteln der Polizei sowie im und am Stadion. Unter anderem wurden die Scanner im Kontrollbereich des Gästeeingangs von den Randalierern zerstört und ein WC in Brand gesetzt. Der Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 250.000 Euro.

Rückfragen von Medienvertretern bitte an: Kreispolizeibehörde Paderborn /Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Telefon: 05251 306-1320 E-Mail: pressestelle.paderborn@polizei.nrw.de

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22.02.2024 – 09:55

POL-GÜ: Verkehrsunfall mit Wildschweinrotte auf der BAB 19- Fahrzeugführer leicht verletzt

Güstrow/ Dummerstorf (ost)

Früh am heutigen Donnerstag gegen 05:00 Uhr fuhr ein 60-jähriger Deutscher mit seinem Audi A4 auf der BAB19 in Richtung Norden, als er zwischen den Anschlussstellen Rostock Nord und Überseehafen mit einer auf der Fahrbahn stehenden Wildschweinrotte kollidierte. Der Fahrer, der aus Rostock stammt, wurde bei dem Zusammenstoß leicht verletzt und zur weiteren Behandlung in die Südstadtklinik nach Rostock gebracht. Das beschädigte Fahrzeug musste abgeschleppt und die Fahrbahn gereinigt werden. Drei Wildschweine starben noch am Unfallort. Während der Bergungs- und Reinigungsarbeiten musste der rechte Fahrstreifen zeitweise gesperrt werden. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 20.000EUR geschätzt.

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22.02.2024 – 09:25

IM-MV: Presseeinladung: Christian Pegel übergibt Zuwendung für Umbau von Feuerwehrgerätehaus

Schwerin (ost)

Am Montag wird der Innenminister Christian Pegel dem stellvertretenden Bürgermeister der Gemeinde Barnekow, Emil Lieseberg, einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 640.000 Euro für einen Anbau an das Feuerwehrgerätehaus übergeben.

Journalisten sind herzlich willkommen.

Datum: Montag, 26. Februar 2024, 16 Uhr

Ort: Freiwillige Feuerwehr, Wismarsche Str. 25, 23968 Barnekow

Das Bauprojekt umfasst die Modernisierung des Zeugraums und des Lagers, den Austausch der Heizungs- und Lüftungsanlage, den Bau einer Doppelgarage sowie von Stellplätzen für die Feuerwehrfahrzeuge und die Dienstwagen. Der Anbau an das Gerätehaus wird außerdem Platz für einen Schulungsraum bieten. Die Gesamtkosten für den Erweiterungsbau belaufen sich auf etwa 1,3 Millionen Euro.

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22.02.2024 – 09:06

POL-ANK: Familienstreit in Torgelow eskaliert - 38-Jähriger wird aus dem Fenster gestoßen

Torgelow (ost)

Heute (22.02.2024) um etwa 04:55 Uhr wurde der Rettungsleitstelle in Torgelow eine Person mit schweren Verletzungen in der Albert-Einstein-Straße gemeldet. Ersten Informationen zufolge befanden sich ein 33-jähriger deutscher Verdächtiger und ein 38-jähriger deutscher Geschädigter gemeinsam in einer Wohnung. Nach einem verbalen Streit eskalierte die Situation, als der 33-Jährige den 38-Jährigen durch ein geöffnetes Fenster nach draußen stieß. Dabei fiel der Geschädigte aus einer Höhe von 2,5 m auf eine Grünfläche. Der 38-jährige Mann musste schwer verletzt mit einem Hubschrauber ins Uniklinikum Greifswald gebracht werden. Beide Männer waren zum Zeitpunkt des Vorfalls stark betrunken, weshalb eine Blutprobe entnommen wurde. Die Polizei hat eine Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung gegen den 33-jährigen Verdächtigen erstattet und ermittelt nun.

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Polizeiinspektion Anklam
Pressestelle
Cindy Trehkopf
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22.02.2024 – 07:22

BPOLI PW - GdpD POM: Geldstrafe bezahlt

Pomellen/ Pasewalk (ost)

Am gestrigen Nachmittag führten Bundespolizisten in Pomellen eine Kontrolle bei einem 31-jährigen Polen durch. Er war auf dem Weg nach Berlin.

Die Staatsanwaltschaft Oldenburg hatte einen Haftbefehl gegen den Mann wegen Gefährdung des Straßenverkehrs ausgestellt.

Indem er eine Geldstrafe in Höhe von 800,00 Euro sowie Verfahrenskosten in Höhe von 630,00 Euro zahlte, konnte er eine 40-tägige Ersatzfreiheitsstrafe vermeiden und seine Reise fortsetzen.

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Bundespolizeiinspektion Pasewalk mit Gemeinsamer deutsch-polnischer
Dienststelle Pomellen
Igor Weber
Telefon: 03 83 54 - 34 97 4 - 100
Mobil: 0172-511 0961
E-Mail: igor.weber@polizei.bund.de
www.bundespolizei.de
Twitter: @bpol_kueste

Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt nimmt als Bundesbehörde ihre
Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie in Nord-
und Ostsee und anlassbezogen darüber hinaus wahr.


Dazu sind ihr als operative Dienststellen die
Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel, Rostock, Stralsund und
Pasewalk sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung
Rostock und eine Mobile Kontroll- und Überwachungseinheit
unterstellt. Mit den Bundespolizeiinspektionen See in Neustadt in
Holstein, Warnemünde und Cuxhaven verfügt sie als einzige
Bundespolizeidirektion über eine maritime Einsatzkomponente
"Bundespolizei See", um die Seegrenze in der Nord- und Ostsee
(Schengen-Außengrenze) zu überwachen.


Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt beschäftigt insgesamt ca.
2600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizeibeamte,
Verwaltungsbeamte und Tarifbeschäftigte.
Auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und anderer Gesetze nimmt sie
umfangreiche und vielfältige Aufgaben wahr.

Dazu gehören insbesondere:
-
der grenzpolizeiliche Schutz des Bundesgebietes,
- die bahnpolizeilichen Aufgaben
- die grenzpolizeilichen, schifffahrtspolizeilichen und
umweltpolizeilichen Aufgaben in Nord- und Ostsee.


Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur
Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erhalten Sie unter
www.bundespolizei.de.

22.02.2024 – 03:28

POL-NB: Hoher Sachschaden nach Brand in einem Mehrfamilienhaus in Waren(Müritz) LK MSE

Waren (Müritz) (ost)

Der Polizeieinsatzzentrale wurde am 21.02.2024 um 21:42 Uhr ein Wohnungsbrand in der Hafenstraße in Waren gemeldet. Die Freiwillige Feuerwehr Waren und Beamte des Polizeihauptreviers Waren eilten zum Brandort, einem Wohnhaus mit drei Mietparteien auf drei Etagen. Als die Polizisten um 21:47 Uhr ankamen, drang dichter Rauch aus der Wohnung im ersten Stock und breitete sich im gesamten Gebäude aus. Kurz darauf waren Flammen in dieser Wohnung sichtbar. Der Mieter der Wohnung und die Mieter der Erdgeschosswohnung wurden von den Polizisten aus dem Gefahrenbereich gebracht. Zu diesem Zeitpunkt war unklar, ob sich noch der Mieter des Dachgeschosses dort befand. Die Feuerwehrkameraden öffneten die Dachgeschosswohnung, fanden aber glücklicherweise keine Personen darin. Gleichzeitig wurden die sieben Bewohner der benachbarten Häuser von den Polizisten evakuiert, da ein Übergreifen des Feuers auf diese nicht ausgeschlossen werden konnte.

Dank des schnellen und professionellen Handelns der Feuerwehrkameraden konnte das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht und schließlich um 22:55 Uhr gelöscht werden. Ein Übergreifen des Feuers auf andere Wohnungen oder die angrenzenden Häuser konnte somit verhindert werden. Nach den bisherigen Ermittlungen hatte der Mieter der betroffenen Wohnung, ein 29-jähriger syrischer Staatsangehöriger, Essen in seiner Küche gekocht, jedoch vergessen, den Herd auszuschalten und die Kochutensilien zu entfernen. Dadurch geriet die Küche und anschließend die Wohnung in Brand.

Die Dachgeschosswohnung und die Erdgeschosswohnung wurden durch die Löscharbeiten beschädigt. Alle drei Wohnungen sind derzeit unbewohnbar. Die Mieter fanden vorübergehend bei Verwandten oder Bekannten Unterschlupf. Der Sachschaden wird auf ca. 300.000 Euro geschätzt. Personen wurden durch den Brand nicht verletzt. Während der Löscharbeiten der 42 Feuerwehrkameraden musste die Strandstraße in Waren für etwa zweieinhalb Stunden gesperrt werden. Neben Polizei und Feuerwehr, die mit 7 Fahrzeugen vor Ort waren, war auch ein RTW-Team im Einsatz.

Die Polizei Waren hat ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung eingeleitet. Auf Anweisung der Staatsanwaltschaft wurde der Brandort beschlagnahmt und der Einsatz eines Brandursachenermittlers am 22.02.2024 geprüft.

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Rückfragen zu den Bürozeiten bitte an die jeweils regional und
thematisch zuständige Pressestelle
(Polizeinspektionen Stralsund, Anklam oder Neubrandenburg oder
Polizeipräsidium Neubrandenburg)

Rückfragen außerhalb der Bürozeiten und am Wochenende:
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Telefon: 0395 5582 2223
E-Mail: elst-pp.neubrandenburg@polmv.de

http://www.polizei.mvnet.de
Twitter: @Polizei_PP_NB

Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

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