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Heutige (25.02.2024) Blaulichtmeldungen aus Mecklenburg-Vorpommern

Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Mecklenburg-Vorpommern vom 25.02.2024

Foto: unsplash

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.

25.02.2024 – 16:09

POL-NB: Verkehrsunfall unter Alkohol und mit einer Leichtverletzten

Wolgast (ost)

Am 24.02.2024 um etwa 13:30 Uhr gab es einen Verkehrsunfall mit zwei Fahrzeugen auf der B111 in Gützkow. Die Fahrerin eines Skoda, 47 Jahre alt und aus Deutschland, wollte von einer Tankstelle links in die Stadt abbiegen. Dabei übersah sie den VW Golf eines 51-jährigen ungarischen Fahrers, der vorfahrtsberechtigt auf der B111 in Richtung Ortsausgang unterwegs war. Beide Autos stießen zusammen und waren danach nicht mehr fahrbereit. Der Schaden wird auf ungefähr 20.000,-EUR geschätzt.

Während der Unfallaufnahme wurde beim 51-jährigen Fahrer Alkoholgeruch festgestellt. Ein anschließender Test ergab einen Wert von 0,9 Promille. Die 47-jährige Fahrerin wurde bei dem Unfall leicht verletzt und mit einem Rettungswagen ins Klinikum von Greifswald gebracht. Die B111 war während der Unfallaufnahme für etwa 1,5 Stunden voll gesperrt.

Hier geht es zur Originalquelle

Rückfragen zu den Bürozeiten bitte an die jeweils regional und
thematisch zuständige Pressestelle
(Polizeinspektionen Stralsund, Anklam oder Neubrandenburg oder
Polizeipräsidium Neubrandenburg)

Rückfragen außerhalb der Bürozeiten und am Wochenende:
Polizeipräsidium Neubrandenburg
Einsatzleitstelle/Polizeiführer vom Dienst
Telefon: 0395 5582 2223
E-Mail: elst-pp.neubrandenburg@polmv.de

http://www.polizei.mvnet.de
Twitter: @Polizei_PP_NB

25.02.2024 – 16:08

POL-NB: Betrüger geben sich als Polizisten aus

Waren (ost)

Ein ausgeklügelter Betrug ereignete sich vom 20.02.2024 bis zum 24.02.2024 in der Westsiedlung in 17192 Waren (Müritz). Über mehrere Tage hinweg wurde eine 83-jährige Warenerin täglich von einem unbekannten Mann angerufen, der sich als Polizist ausgab und ihr von einer Diebesbande in Waren berichtete. Zur Sicherheit würde ein Polizist vorbeikommen und ihre Wertsachen in Sicherheit bringen. Dafür sollte sie ihre Wertsachen sowie ihre EC-Karte mit PIN in einem Kochtopf in der Küche aufbewahren. Außerdem sei ihr Geld auf dem Bankkonto nicht mehr sicher, weshalb sie es abheben und ebenfalls zu Hause im Kochtopf aufbewahren sollte. Die ältere Dame ging zur Bank, hob trotz der Warnung des Bankangestellten mehrere 10.000 Euro von ihrem Konto ab. Dann kam der falsche Polizist zu ihr nach Hause und nahm das Bargeld, die EC-Karte und den Schmuck im Wert von mehreren hundert Euro der älteren Dame an sich. Am nächsten Tag erhielt die ältere Dame einen erneuten Anruf von einem falschen Polizisten, der sie aufforderte, Gutscheinkarten im Wert von 1.000 Euro bei einem örtlichen Supermarkt zu kaufen. Auch dieser Forderung kam sie nach. In einem späteren Telefonat übermittelte die ältere Dame die Codes der Gutscheinkarten dem Betrüger.

Es wird nochmals betont, dass die Polizei solche Aktionen nicht durchführt. Bitte sensibilisieren Sie Ihre Angehörigen, Nachbarn und Bekannten für dieses Thema.

Personen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise auf mögliche Täter geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Waren (Müritz) unter der Telefonnummer 03991 - 1760, bei jeder anderen Polizeidienststelle oder über die Internetwache unter www.polizei.mvnet.de zu melden.

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25.02.2024 – 14:10

IM-MV: 20. Todestag von Mehmet Turgut Innenminister Christian Pegel: "Rechtsterrorismus ist größte Gefahr"

Schwerin (ost)

Anlässlich des heutigen 20. Todestages des vom sogenannten "Nationalsozialistischen Untergrunds" (NSU) in Rostock ermordeten Mehmet Turgut nimmt Innenminister Christian Pegel an der Gedenkveranstaltung in Rostock teil und erklärt:

"Die Morde des NSU sind ein dunkles Kapitel in der Bundesrepublik - und eine Mahnung für uns als Gesellschaft insgesamt und insbesondere unsere Sicherheitsbehörden. Dass eine rechtsterroristische Gruppe jahrelang unbeobachtet morden konnte, macht uns allen bewusst, dass Rechtsterrorismus die größte Gefahr für unser gesellschaftliches Leben ist. Leider wurde auch ein Rostocker Opfer dieser Gruppierung - heute vor 20 Jahren wurde Mehmet Turgut bei der Arbeit getötet. Sein Leben wurde mit nur 25 Jahren viel zu früh und grausam beendet. Dieser Fall hat vor allem für unsere Sicherheitsbehörden eine Aufarbeitung gefordert - und diese ist noch immer in vollem Gange. Jeden Tag kämpfen Polizei und Verfassungsschutz gegen extremistische Bestrebungen und schützen die freiheitliche-demokratische Grundordnung, um das durch die damaligen Ermittlungsfehler teilweise verloren gegangene Vertrauen wieder zurückzugewinnen und neu zu stärken."

Die Landesregierung habe durch Reformen und strukturelle Veränderungen in den Sicherheitsbehörden Konsequenzen gezogen. Zudem habe die Landesregierung gern an der Selbstverpflichtung der Koalitionsfraktionen mitgewirkt, den Untersuchungsausschuss zur Aufklärung der Aktivitäten des NSU fortzusetzen und das Untersuchungsfeld um andere rechte Netzwerke zu erweitern. "Ich teile die Sorge über die Entwicklungen in der extremen Rechten sowie über die Zunahme rechtsterroristischer Planungen, Aktivitäten und Zusammenschlüsse in den vergangenen Jahren. Wir müssen diese umfassend aufklären, um Gefahren für ein demokratisches und friedliches Zusammenleben einzudämmen", verdeutlich der Minister und:

"Schon die damaligen Taten haben uns allen verdeutlicht, wie abscheulich und grenzenlos rechte und rassistische Gewalt sein kann. Es ist an uns allen - Ihnen und mir -, sich dagegen zu stellen. Daher danke ich den vielen Menschen, die zum einen den heutigen Tag in Gedenken an das Leben von Mehmet Turgut als Andenken nutzen, und all jenen, die seit Wochen für eine weltoffene und bunte Gesellschaft auf die Straßen in Mecklenburg-Vorpommern und der gesamten Republik gehen und sich klar und deutlich gegen menschenfeindliches und menschenverachtendes Gedankengut wehren."

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Ministerium für Inneres, Bau und Digitalisierung
Mecklenburg-Vorpommern
Telefon: 0385/58812003
E-Mail: presse@im.mv-regierung.de
https://www.regierung-mv.de

Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

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